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Öl-Heizung defekt Alternativen?

Diskutiere Öl-Heizung defekt Alternativen? im Forum Heizung 1 auf Bauexpertenforum.de


  1. #1
    Avatar von OliS
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    Öl-Heizung defekt Alternativen?

    Morgen!

    nachdem ich die letzten Tage immer öfters Wasser nachfüllen musste und unsere Heizung von 1986 ist wird wohl in absehbarer zeit ein neuer Kessel fällig.

    Aktuelle Daten ->

    Ölheizung von Weimax
    Nennleistung 27kw ( Typenschild ist bissle mitgenommen...)

    Vorlauf ist bei ca. 45°C

    Haus -> 2 Familienhaus EG Fußbodenheizung, OG leider normale Heizkörper ( Buderus Solido LS)

    was wäre auch auf die nächsten Jaher gesehen eine Sinnvolle Variante?

    meine Ideen bis jetzt ->

    bei Öl bleiben und hoffen das ein neuer Kessel weniger Öl verbraucht + Solaranlage die zumindest Fußbodenheizung + Brauchwasser unterstüzt

    Gas + Solar ( wurde von einem Kollegen vorgeschlagen da bei Gas wohl keine/weniger Korrosionsprobleme bei längerem Stillstand ( Sommer) auftreten

    Luft-Wärmepumpe + Solar
    in meinen Augen noch bezahlbar da keine teurer Bohrung gemacht werden muß. Macht das bei einem Vorlauf von 45°C Sinn? ( auf diversen Messen scheint die Wärmepumpe immer Sinn zu machen ?!?)


    mfg Olvier
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  2. Öl-Heizung defekt Alternativen?

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  3. #2

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    Hallo Oliver,

    bevor man an die Planung einer Heizungsanlage geht, sollte man erst einmal den Wärmebedarf bzw. die Heizlast kennen. Das erleichtert die Auswahl ungemein. Richtig wäre eine Heizlastermittlung (nach EN12831), zur Not kann man auch aus dem bisherigen Verbrauch schätzen.

    Je nach Umfang Deines Vorhabens wäre es sinnvoll einen Energieberater zu engagieren der den Bestand aufnimmt und ein paar Rechnungen anstellt.

    Damit wir ein Gefühl bekommen solltest Du hier den Verbrauch p.a. (evtl. der letzten 3 Jahre) posten. Dann wissen wir schon einmal in welcher "Leistungsklasse" wir uns grob bewegen. Auch die Meßdaten Deines Schorni erlauben schon einen groben Ausblick auf die Betriebsweise bzw. Effizienz Deines Kessels.

    Der Wasser-/Druckverlust kann mehrere Ursachen haben. Es muß nicht unbedingt der Kessel im Eimer sein. Man sollte einmal MAG, Entlüfter, SV etc. kontrollieren. Wann wurde die letzte Wartung gemacht?

    Zu Deinen 3 Lösungsvorschlägen könnte ich jetzt nur pauschal etwas schreiben, da "DIE" passende Lösung von vielen Faktoren abhängt die bisher noch unbekannt sind. Ich gehe davon aus, daß mit dem Ölkessel auch Warmwasser bereitet wird. Liege ich da richtig? Auch diesen Punkt darf man nicht vergessen.

    So, und bevor jetzt der Beitrag zu lang wird, warten wir mal auf Deine Antworten.

    Gruß
    Ralf
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  4. #3
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    Wenn der Ölkessel verdächtigt wird, dann sollte man erst mal in den reinschauen ob man feuchte oder nasse Stellen sieht oder findet.

    Bei ner Umstellung von Ölfeuerung auf Gasfeuerung sollte man sich erst mal einen Überblick verschaffen, was es kostet die vorhandene Infrastruktur zu entsorgen, den Gasanschluß herstellen zu lassen und anschliesend sollte man sich *lange* die Preisgänge der Energien zu Gemüte führen.

    Ich warte mal ab wie das Bild aussieht, wenn die nächste Preisrunde bei den Gasversorgern durch ist ... die Preisanpassungen erfolgen regelmäßig mit einer Verzögerung von 3 bis 6 Monaten.

    Es gibt vieles was für Gas spricht ... blos der *Preis* wars in der Vergangenheit in den seltensten Fällen.

    Gruß
    Achim Kaiser
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  5. #4

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    Wohin geht das Wasser bei so einem Druckverlust? Kommt hier auch eine leckage in der Verteilung in betracht? Wobei das sicher schon aufgefallen währe!


    mfg
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  6. #5
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    Für starke Druckschwankungen bauchts keine undichte Stelle, da reicht schon ein defektes Ausdehnungsgefäß.

    Gruß
    Achim Kaiser
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  7. #6

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    Zitat Zitat von Achim Kaiser Beitrag anzeigen
    Für starke Druckschwankungen bauchts keine undichte Stelle, da reicht schon ein defektes Ausdehnungsgefäß.
    Eben. Deswegen hatte ich nach der letzten Wartung gefragt. EIn defekter Kessel ist zwar theoretisch denkbar, doch zuvor sollte man andere Kandidaten prüfen.

    Gruß
    Ralf
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  8. #7
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    Avatar von OliS
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    Erstmal danke für die Antworten.

    Pro Jahr gehen hier grob 4000L Öl in Rauch auf (relativ Konstant)

    Der Kessel macht auch das Warmwasser.

    MAG, Entlüfter, SV
    welche Teile wären das genau??

    Den Behälter hatte ich auch im Verdacht nur sind in letzter Zeit doch einige Liter nachgefüllt worden ohne eine erkennbare Pfütze unter diesem Behälter.

    Selbst wenn der Brenner ansich noch iO ist will ich doch so langsam mal die ersten Überlegungen anstreben wasin Frage kommen würde.


    Gas ist eigentlich nur in der Liste zwecks Korrosion die dort im Gegensatz zur Ölheizung nicht auftreten soll ?
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  9. #8

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    Hallo,

    dann bewegen wir uns in einer Leistungklasse von etwa 15kW.

    Bei einem Öler würde ich einen Vollbrennwerter bevorzugen. Bei der o.g. Leistungsklasse kein Problem.

    Gas wäre nicht mein Favorit, da hier Kosten für Gasanschluß etc. noch hinzukommen. Korrosion ist kein Grund auf Gas umzusteigen.
    Wenn Gas, dann jedoch ein Brennwertgerät. Auch hier gibt es in dieser Leistungsklasse eine enorme Auswahl.

    Wärmepumpe würde ich zwar bevorzugen, aber bei 15kW kommen hier schon ein paar Euro zusammen.

    Zu den unterschiedlichen WP hat planfix einen Beitrag eingestellt. Einfach mal lesen.

    http://www.bauexpertenforum.de/showthread.php?t=15874

    Bei Gas bzw. Öl kommt vermutlich noch eine Schornsteinsanierung hinzu.

    Gruß
    Ralf
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  10. #9

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    Daumen hoch 20 Jahre sind doch kein Totschlags-Argument

    Was sagen denn die Emmissionswerte (Meßprotokoll Schorni) über die zukünftige Nutzbarkeit des vorhandenen Kessels/Brenners?

    Erstmal Ursache für Druckverlust finden (lassen). Kessel ist eher selten die Ursache.

    Generell:
    Es gibt fast immer nichts Unwirtschaftlicheres als die Ersetzung einer Bestandsanlage, noch dazu mit Wechsel des Energieträgers. Und das ganze Solargedöns kannst Du (v.a. in Punkto Rentabilität) bei Eurem Bedarf sowieso vergessen!

    Auch wenn derzeit Regierung wie Industrie und einschlägiges Handwerk einem das Gegenteil weismachen wollen (war erst dieser Tage wieder ein Prospekt eines großen örtlichen Heizungsbau-Fachbetriebs im Briefkasten, wo allen Ernstes der Eindruck erweckt wird, man könne heute einen Altbau allein mit Sonnenenergie beheizen und das wäre auch noch irgendwie durch Einsparungen finanzierbar...).

    Stecke das Geld lieber in Maßnahmen zur Senkung des Energiebedarfs!!!
    Z.B. Dämmung der Fassade, Dach, Kellerdecke, ggf. Fenster etc.
    Dann noch die Anlage repariert und optimiert.

    Schon spart man wirklich nicht nur Energie, sondern auch Geld.

    Bedenke:
    Als selbstnutzender Eigentümer interessieren Dich nicht die Betriebskosten, sondern nur die Vollkosten!
    Und da schlägt der Abschreibungsanteil (also die auf die Nutzungsdauer verteilten Anschaffungskosten der Anlage) heftig ins Kontor!!!

    Nur Leute, die nicht rechnen können, fallen auf die "schmeißen Sie ihre (funktionierende) Waschmaschine, ihren Kühlschrank etc. weg und kaufen sie eine neue in Effizienzklasse AAA+"-Werbung rein...

    WENN Neuanschaffung (weil Defekt und Reparatur unwirtschaftlich/unmöglich), DANN möglichst sparsamen Ersatz beschaffen.
    Aber solange das Ding noch tut, ist es nicht nur für den eigenen Geldbeutel, sondern auch für die Umwelt sinnvoll, es in Betrieb zu belassen.
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  11. #10
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    Avatar von OliS
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    @ Julius

    meinetwegen kann der aktuelle Brenner noch ein paar Tage funktionieren hätte ich kein Problem damit. Der Wechsel bezieht sich jetzt mal auf den Supergau das der Brenner irgendwann mal definitiv hinüber ist.

    Zum Thema Solar -> letzte Tankfüllung waren 3950L für 51Cent
    aktuell wären wir bei 71Cent sprich knappe 800€ mehr ( und besser wirds es wohl eher nicht mehr...)
    Wenn ich dafür dann im Sommer auf die normale Heizung verzichten kann muß sich Solar doch irgendwann mal lohnen oder nicht?

    zum Thema Senkung Energiebedarf -> neue Fenster sind bestellt (nur warte ich mit dem Einbau bis es nicht mehr ganz so lausig kalt ist) zum Thema Dämmung gibts demnächst wohl nochmal ein Thread von mir
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  12. #11

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    Zitat Zitat von OliS Beitrag anzeigen
    ....
    Wenn ich dafür dann im Sommer auf die normale Heizung verzichten kann muß sich Solar doch irgendwann mal lohnen oder nicht?
    Zuerst einmal den Kostenaufwand für die WW Aufbereitung ermitteln. Ich verheize pro Tag für WW zwischen 1 Liter und 1,5 Liter Heizöl. Das macht während 180 Tagen keine 200,- € p.a.
    Da muß ein Solarkollektor schon eine Menge "verwertbare" Energie liefern, und wir (4 Personen) unseren Verbrauch deutlich steigern, damit sich das rechnet.


    Gruß
    Ralf
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  13. #12
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    Avatar von OliS
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    sodele Heizungsmench war da -> Kessel = Exitus

    war lecker feucht im vorderen Teil

    grober erster Kostenvoranschlag für neuer Kessel inkl. Kaminsanierung für Brennwertkessel Öl 6000 bis 7000€

    Kessel von Buderus oder MAH oder so ähnlich
    22kw

    kommt das grob vom Preis her hin

    in wie weit kann man mit einer Ölersparniss rechnen?

    mfg Oliver
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  14. #13

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    Zitat Zitat von OliS Beitrag anzeigen
    Kessel von Buderus oder MAH oder so ähnlich
    22kw
    Bitte etwas genauer. Ein Mercedes kann auch zwischen 20.000,- € und mehr als 100T€ kosten.

    Grob gesagt scheint mir die Preisansage in Ordnung, aber bitte auf jeden Fall detailliert festlegen.

    Er soll die Kiste aber gleich mit etwas weniger Leistung wählen, denn die 22kW braucht´s nicht unbedingt.

    Tja, und zur Einsparung sollte man pauschal garnichts sagen. Das hängt von sovielen Faktoren ab, daß der "Neue" sogar eine Mehrverbrauch verursachen könnte. Richtig auf Eure Bedürfnisse hin optimiert sollte aber eine 2 stellige Einsparung (in Prozent) drin sein. Wieviel das letztendlich wird, hängt auch maßgeblich von Euren Heizgewohnheiten ab und ob Ihr die Regelung passend einstellt.

    Gruß
    Ralf
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  16. #14
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    Was soll denn bei dem Preis dabei sein sein (Leistungsumfang) ?

    Für 6 bis 7 kTeuros kann das nicht sonderlich viel sein ...

    Meine letzte Öl Brennwertanlage mit nem 11/19 kW 2-stufigem Ölbrennwerter, nem 825 l Kombipuffer als Vorbereitung für solare Heizungsunterstützung, Schichtrohr, Kaminsanierung, umfangreicher Regelungsanlage, Hocheffizienzpumpen etc. und ein paar sonstigen Kunstgriffen lag bei knapp 15 KTeuros.

    Die Anlage läuft tendenzmäßig etwa 35 bis 40% sparsamer als die alte Anlage die da verbastelt war und das in ner Einrohrheizungsanlage. Genaueres weiss ich in nem starken Jahr, wenn die 1. Heizperiode rum ist.

    Jetzt soll wegen der aktuellen Fördersituation noch eine Solaranlage nachgerüstet werden und ich denke mal dann ist an dem knapp 25 Jahre alten Gebäude der Heizenergiebedarf mindestens halbiert ....

    Das Gebäude entspricht dem damaligen Baustandard, lediglich das Dach wurde anlässlich einer Erweiterung gut gedämmt.

    Die Kesselanlage ist auf 11 kW in der Leistung begrenzt und das bei etwa 200 m² Wohnfläche und selbst bei -10 Grad diesen Winter gabs kein Problem.

    Nur so mal ein paar *Rahmenparameter* ... was geht ... blos für den Betrag wirds wohl Standard 08/15 mit nem etwas besseren Kessel.

    Brennerlaufzeiten im Schwachlastbetrieb nicht unter 35 Minuten und ich daume mal den Nutzungsgrad der Anlage auf ~90 bis 95%.

    Und das alles ohne sonstige Klimmzüge am Gebäude, Wärmedämmmaßahmen und dem sonst gepredigten Firlefanz.

    Gruß
    Achim Kaiser
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  17. #15
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    es gibt Mercedes ab 20.000€ haben die die Preise gesenkt ??

    ok nun wieder zur Sache ->

    die Schätzung war gestern direkt am Kessel sprich ohne Unterlagen und Details. Details bekomme ich heute bzw. morgen bei der Eigentümerversammlung.

    Es wird nur ausgetauscht -> der Kessel inkl. Brenner + verjüngung des Kamins mittels Kunststoffrohr. Wasserspeicher etc. wird erst in Angriff genommen wenn es mal an Solar geht.
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