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  1. #1

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    Rückstauklappe für Regenwasser

    Liebes Forum,
    ich bin selbst Bauingenieur Tiefbau und habe nun folgendes Problem:

    Die Stadt hat die Entwässerung von Misch- auf Trennsystem umgestellt.
    Ich soll nun für einen Auftraggeber den Anschluß auf dem Grundstück planen
    und auch ausführen lassen.
    Auf dem Grundstück wurde bereits Trennsystem bis zum Kontrollschacht gebaut.

    Allerdings liegt der Regenwasserkanal auf dem Grundstück nun tiefer als der
    städtische Regenwasserkanal.

    Mein Vorschlag ist nun folgender:
    Einbau einer Rückstauklappe im neu zu erstellenden Kontrollschacht für das Regenwasser.
    Könnte dies funktionieren, da ja die Rückstauklappe immer unter Wasser stehen wird, sind die Rückstauklappen für so einen Einsatz geeignet ???

    Herzlichen Dank für Tipps, Anregungen und Hilfen.
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  2. Rückstauklappe für Regenwasser

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  3. #2

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    4,821
    Und was soll die Rückstauklappe dann bitteschön bewirken?
    Da hier alles ständig unter Wasser stehen wird, hättest Du eine wunderschöne kommunizierende Röhre gebastelt und keine Freispiegelentwässerung mehr.
    Folglich wird bei Rückstau das Wasser im Zweifelfall immer soweit ansteigen wie im Kanal (es sei denn es tritt vorher irgendwo aus).

    Gruß

    Thomas
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  4. #3

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    Versteh ich das richtig???
    Grundleitung privat liegt tiefer als Sohle öffentlicher Kanal. Nun soll ein "negativer Sturz" gebaut werden und die Grundleitungen sollen chronisch geflutet sein????
    Ja supi - dann schließt schon mal einen Dauerabo mit ner Kanalreinigung ab - so 2 - 4 mal im Jahr kräftig spülen!!!
    Und was soll da die Klappe??? Wenns im Kanal rückstaut ists doch egal, ab die Leitungen tiefer liegen oder nicht - die sind doch voll geflutet.
    Ne ehrlich - Ideen gibts, die gibts gar nicht.

    MfG
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  5. #4
    Bauexpertenforum
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    Da bleibt nur pumpen .... und das vermutlich mit ner Doppelpumpstation.
    Also Pumpschacht bauen und 2 Pümpchen rein mit entsprechender Ansteuerung.

    Für den Rest des Vorschlages würde man nem Stift - Verzeihung heisst ja heute Lehrling - im 1. Lehrjahr schon die Ohren abreissen ... dem Bauingenieur sollte schon bei dem Gedanken an sowas die Tusche im Stift eintrocknen ... oder der Plotter explodieren .

    Sollte es doch gebaut werden, dann bitte umgehend die Hafpflichtversicherungsprämie überweisen...wäre ein Planungsfehler 1. Grades und es ist nur eine Frage der Zeit bis es Ärger gibt.

    Bei einer Freispiegelentwässerung muss die Leitung leerlaufen können.
    Wird ein Siphon gebaut ist die Konstruktion mangelhaft.

    Die Pumpen darf sich der an die Backe kleben, der das Verlegen der Regenwasserleitungen die jetzt zu nieder liegen veranlasst hat.

    Gruß
    Achim Kaiser
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  6. #5
    Themenstarter

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    2
    Jaja, ist ja schon gut.
    Ist wohl nicht mein Tag heute.
    Ihr habt natürlich vollkommen recht. Die Klappe ist totaler Blödsinn.

    Danke trotzdem
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  7. #6
    Bauexpertenforum
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    Aber wie kanns denn jetzt weitergehen?
    Da sind nur folgende Wege denkbar:
    1. RW-Kanal der Grundstücksentwässerung soweit zurückbauen, bis man mit neuem Kanal mit Minimalgefälle wieder an den öffentlichen Kanal kommt
    2. Neue Anschlussstelle am öffentlichen RW-Kanal finden, vielleicht liegt der öffentliche Kanal ja relativ steil oder es gibt einen Absturz in der Nähe. Braucht dann halt einen längere Anschlusskanal im öffentlichen Bereich.
    3. Pumpen, d.h. Kanäle bleiben wie vorhanden, Entwässerung bei Regen ohne Pumpen, über Energieliniengefälle, wenns von der Hydraulik passt! Restentleerung des ungewollten Syphons nach Regenende, erfordert Aufwand bei der Steuerung.
    4. Alles RW pumpen: absoluter Blödsinn, außer bei ganz kleinen Flächen!

    Frage: um welche Volumenströme oder Flächen geht es denn?
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