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Pellets - WP - Solar - Gass im Altbau

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  1. #1

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    Pellets - WP - Solar - Gass im Altbau

    Hallo zusammen,

    ich hatte es schon bereits in einem anderen Beitrag geschrieben; wir stehen vor der Entscheidung einen Altbau zu kaufen.

    Jetzt stellt sich auch unter anderem die Frage nach dem Heizungssystem.

    Pauschal gesagt, würde die Wohnfläche ca. 155 qm betragen. Keller und Dach sind hier nicht eingerechnet, und würden als Wohnfläche auch nicht dienen.

    Unabhängig vom Heizungssystem hätten wir auch gerne im Wohnzimmer einen schönen Ofen, für die kalten Winter

    Dazu soll auch eine Fußbodenheizung genutzt werden. Jedoch nicht unbedingt in jedem Raum.

    Jetzt ist halt die Frage entstanden, in Bezug auf den Ofen im Wohnzimmer und der Fußbodenheizung, auf welche "Heizungstechnik" man nun gehen soll.

    Jetzt habe ich hier schon einiges gelesen, was Pellets bzw. WP angeht. Die Meinungen gehen hier stark auseinander.

    Wie sieht es aber hier aus, wenn das Heizungssystem in einem Altbau zum Einsatz kommen soll?

    Würdet ihr auch die Solartechnik nutzen? Fakt ist, dass wir so oder so das Dach neu decken müssten.

    Vielleicht ist auch eine "Mischheiztechnik" sinnvoll?

    Bin mal auf eure Antworten gespannt.

    Gruß
    Michael
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  2. Pellets - WP - Solar - Gass im Altbau

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  3. #2
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    Oh man...

    Sorry....Gas mit ss....

    man möge es mir verzeihen. War noch etwas früh für mich

    So; jetzt aber zurück zum Thema....

    Michael
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  4. #3

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    Ich hab auf Deinen Wohnort geschaut und dann war's verziehen. Im Norden Detschlands müsste man Gas ja eigentlich wirklich mit 2 's' schreiben. In der Pfalz hingegen wäre das dann aber die Straße.

    Thomas
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  5. #4

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    Hallo,

    dann fangen wir mal von vorne an.

    Wie hoch ist die Heizlast? Das sollte zuerst ermittelt werden. Optimal nach EN12831, zur Not vorab als Richtwert auch nach Schätzverfahren. Für eine Schätzung sollte man aber wissen, was bisher wo, wie und in welcher Menge verheizt wurde und welche Energiesparmaßnahmen bzw. in welchem Umfang solche Maßnahmen durchgeführt wurden.

    Man benötigt zuerst Zahlenmaterial wenn man sich über das zukünftige Heizsystem Gedanken machen soll.

    Der gewünschte Ofen im WZ ist nicht das Problem, dazu kommen wir später.

    Dann wäre zu klären, was bereits vorhanden ist und evtl mitgenutzt werden kann. Wie sieht´s mit Schornstein, Öltanks, Gasanschluß, Räumlichkeiten für ein Pelletlager aus? Welche Heizflächen werden verwendet oder werden diese auch auf den neuesten Stand gebracht? Gibt´s Platz auf dem Grundstück um einen Flächenkollektor für eine WP zu verbuddeln?

    Es führen viele Wege nach Rom (bzw. zu einer ordentlichen Heizung).

    Gruß
    Ralf
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  6. #5
    Themenstarter

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    Hallo Ralf,

    ich versuche mal so gut wie möglich auf deine Fragen einzugehen. Bin jedoch nicht gerade ein Experte was solche Sachen angeht.

    Also, derzeit Wohnen wir (meine Frau und ich) in einer 100 qm Wohnung. Hier hatten wir im letzten Jahr für Wasser und Heizung 330 Euro gezahlt. Wie gesagt, dass Haus hätte 155 qm Wohnfläche (auf 2 Etagen aufgeteilt - Erdgeschoß 85 qm / Obergeschoß 70 qm) ohne Einbezug von Keller und Dachboden (soll auch nicht als Wohnfläche dienen).

    Kamine sind 2 Stück vorhanden. Einmal im derzeitigen Wohn- bzw. Schlafzimmer.

    Da es sich hier um einen Altbau handelt, müssten hier entsprechende Dämmarbeiten noch durchgeführt werden.

    Folgende Leistungen wurden jedoch bereits durchgeführt:
    - Neue Fenster
    - Elektrik
    - Türen
    - Wasserleitungen
    - Badezimmer

    Dach muss jedoch neu gemacht werden. Derzeit sind in dem Haus Nachstromspeicheröfen im Einsatz (80er Jahre).

    Öltanks, als auch eine Gasanbindung besteht derzeit nicht. Pelletlagerung könnte im Keller durchgeführt werden. Platz wäre ja da.

    Das Heizungssystem soll in jedem Fall getauscht werden, da wir gerne eine Fußbodenheizung nutzen möchten. Nicht unbedingt in jedem Raum, jedoch würden dann mindestens die Heizkörper getauscht werden.

    Bezüglich des Flächenkollektor - Wie viel Platz nimmt dieser in Anspruch? Zumindest wäre auch ein Garten direkt am Haus. Vielleicht könnte dieser für den Flächenkollektor genutzt werden.

    Gruß
    Michael
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  7. #6

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    Zitat Zitat von asecaa1 Beitrag anzeigen
    Also, derzeit Wohnen wir (meine Frau und ich) in einer 100 qm Wohnung. Hier hatten wir im letzten Jahr für Wasser und Heizung 330 Euro gezahlt.
    Sorry, da hatte ich mich missverständlich ausgedrückt. Mir ging es darum ein Gefühl für die Heizlast des "neuen" Gebäudes zu bekommen. Also was wurde mit den Nachtspeichern "verheizt".

    Flächenkollektor, als Richtwert bei DV in etwa die beheizte Fläche. Alternativ Erdkörbe die im Abstand von typ. 4m voneinander versenkt werden und je Korb in etwa 1kW liefern. Stehen größere Flächen zur Verfügung, dann könnte man über einen normalen Flächenkollektor nachdenken. Als Richtwert in etwa die doppelte beheizte Fläche. Das hängt auch vom Erdreich und der möglichen Entzugsleistung ab.

    Zuerst müssen wir aber die Heizlast ermitteln. Das wäre auch eine Aufgabe für einen Energieberater.

    Fußbodenheizungen mit geringen Verlegeabständen sind sehr gut geeignet um mit niedrigen Systemtemperaturen zu arbeiten. Bei Heizkörpern sollten diese "groß" ausgelegt werden damit auch hier niedrige Temperaturen möglich sind. Nicht vergessen, die Räume sollen warm werden, nicht die Heizkörper.

    Da weder Öltanks noch Gasanschluß vorhanden sind, müßten die dafür entstehenden Kosten (inkl. Kamin) bei einem Kostenvergleich mit berücksichtigt werden. Das verschafft einer WP Lösung einen weiteren Vorsprung.

    Gruß
    Ralf
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  9. #7
    tosaliki
    Gast
    Ist es überhaupt möglich eine WP in einem Altbau ohne ausreichende Dämmung der Aussenwände kostengünstig zu betreiben?
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  10. #8

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    Kostengünstig ist relativ.

    Heizlast reduzieren hat aber immer oberste Priorität, unabhängig vom "Wärmeerzeuger".

    Sind jedoch die Heizflächen in einem Gebäude auf sehr hohe Temperaturen hin ausgelegt, dann kommt eine WP schnell an ihre Grenzen. Bei einem Öler, Pelletkessel oder einer Gastherme, kann ich die VL Temperatur notfalls auf 75°C oder mehr hochdrehen. Eine WP pfeift dann aus dem letzten Loch.

    Also, Heizlast ist nicht unbedingt das Problem, aber das Temperaturniveau kann schnell zu einem K.O. Kriterium werden.

    Gruß
    Ralf
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