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  1. #1

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    Wo Heizkörper hinsetzen?

    Hallo zusammen
    ich möchte mein Schrägdach beheizen mit Heizkörper.
    Dazu liegen schon Steigrohrerohre bereit.
    Nur die frage ,Wo setze ich die Heizkörper hin ?
    Logisch wäre es direkt unter den Fenstern .
    Die Fenster sind nur 54x74 cm und da ich ein sehr flachen dach mir 30 % schräge habe wollte ich es an der Wand (GIBELWAND) setzen .
    Welche Heizkörpergrösse brache ich dafür bei ca 35- 40 qm ?
    Habe 180 mm Glaswolldämmung und dadrüber Dampfsperre und anschliessend Rigips von 12,5 .
    MFG NIHAT
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  2. Wo Heizkörper hinsetzen?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Hallo,

    die Heizkörper sollte man dort setzen wo sie ihre Wärme frei in den Raum abgeben können und am wenigsten stören. Meist hat man sie vor die Fenster gesetzt damit dort kein Kältebereich entsteht. Die Fenster waren (bzw. sind) eben die Bauteile mit dem schlechtesten U-Wert im Vergleich zu Mauerwerk & Co. Ob und in wieweit das heute noch sinnvoll ist, darüber lässt sich streiten.

    Bevor man an die Dimensionierung des Heizkörpers geht, sollte die Heizlast des Raums bekannt sein. Kann man nach EN12831 rechnen. Als Richtwert kann man über die Fläche schätzen.

    Für Deinen Fall SCHÄTZE ich eine benötigte Heizleistung irgendwo zwischen 2kW und 3kW, ich kenne aber nicht die Wandflächen, deren U-Werte usw. usw.

    Als nächster Schritt benötigt man die Auslegungstemperaturen Deiner Heizungsanlage.

    Mit diesen Infos kann man dann in den Herstellerunterlagen einen passenden Heizkörper aussuchen.

    Bsp.: Die o.g. Leistungsermittlung ergab 2kW, Deine Auslegungstemperaturen 55/45/20 (Vorlauftemp., Rücklauftemp. Raumtemp.). Dann in die Herstellerunterlagen schauen und dort findet sich Heizkörper mit unterschiedlicher Bauform (Höhe, Länge usw.) und den dazu passenden Leistungsangaben.

    Bei Deiner Konstellation wäre es evtl. sinnvoll, mehrere Heizkörper zu verwenden. Die errechnete Leistung muß dann irgendwie aufgeteilt werden.

    So. Und danach muß der Heizkörper noch hydraulisch abgeglichen werden. Wenn ich das jetzt auch noch schreibe, dann wird der Beitrag einen Meter lang.

    Gruß
    Ralf
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  4. #3

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    So. Und danach muß der Heizkörper noch hydraulisch abgeglichen werden. Wenn ich das jetzt auch noch schreibe, dann wird der Beitrag einen Meter lang.
    Beim neuen IE gibt's eine nette Zoom-Funktion, da passt das dann auch noch auf eine Bildschirmseite :-)

    Noch was: Manchmal sind die passenden Temperaturen nicht in der Leistungstabelle, dann muss man umrechnen.

    Thomas
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  5. #4
    Themenstarter

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    Kann ich die Heizkörper gegenüber befestigen sind dann ca.6 m unterschied zwischen den beiden .
    Das heist links am gibel und rechts vom giebel.
    Gibt es den nicht so eine pi mal daumen rechznung wie
    altbau 100W / qm und neubau 50-70 W /qm .
    Ich habe meine heizkurve so eingestellt das ich bei min 10 grad ,70 grad vorlauftemp ist.
    Ich wollte dementsprechen die dimension etwas grösser machen damit ich mit etwas niedrigere temp. fahren kann.
    MFG NIHAT
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  6. #5

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    Lad' Dir mal bei Bruno dieses Formular runter (ist zwar nicht mehr der neueste Normstand, aber egal). http://www.bosy-online.de/DIN_EN_128...geschuetzt.xls und versuche mit der Anleitung, die Heizlast für den Dachboden selbst auszurechnen.

    Thomas
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  7. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  8. #6

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    Zitat Zitat von internetnihat Beitrag anzeigen
    Gibt es den nicht so eine pi mal daumen rechznung wie
    altbau 100W / qm und neubau 50-70 W /qm .
    Die gibt es. Mein Opa hat immer mit 100W/qm geschätzt. Damals kostete Öl nicht einmal 10Pfg. pro Liter.

    Willst Du so heute noch Heizkörper dimensionieren? Wir leben im Jahr 2008, es gibt Computer, also warum nicht ein paar Zahlen eintippen?

    Gruß
    Ralf
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  9. #7
    Avatar von OldBo
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    Daumen runter

    Moin Thomas,

    richtig, das vereinfachte Verfahren ist nicht mehr zulässig, aber für eine überschlägige Berechnung noch zu gebrauchen. Aber niemals die Zusatz-Heizlast mit berechnen, denn die hat die Heizlast in die Höhe getrieben.

    Hier sind noch ein paar Arbeitshilfen, wenn man damit umgehen kann

    Gruß

    Bruno
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