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  1. #1

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    Flachdach Dichtung im Holzbau

    Hallochen,

    wir haben da ein Problem, d.h. mehrere, aber hier nur mal eins davon. wir haben ein KfW40-Holzhaus in Holzrahmenbauweise mit einen SF-Anbieter gebaut, der jetzt Insolvenz beantragt hat. Nun sind wir auf der Suche nach Handwerken, die weiterbauen.
    Was noch fehlt ist u.a. die Abdichtung der Flachdächer, z.B. das über dem Wohnzimmer (beheizt).

    Ausgeführt ist folgender Aufbau (von u. nach o.):
    12,5 mm GK-Platte
    28/70 Konterlattung
    Dampfbremsfolie
    300 mm FJI-Träger mit aufgesetztem Keil und Wärmedämmung (Cellulose eingeblasen)
    22mm OSB-Platte
    1. Lage Elastomerbitumenschweissbahn PYE PV200 S5

    geplant ist darauf:
    2. Lage Elastomerbitumenschweissbahn PYE G 200 S4
    Dachabdichtungsbahn V13
    Gründach

    (Das Gründach wollen wir jetzt aus Kostengründen einsparen)

    Der Dachdecker, der uns ein Angebot machen sollte, meint, der geplante Aufbau würde auf Dauer nicht dicht halten, weil das Holz arbeitet und die Bitumenbahn durch die ständige Beanspruchung reisst. Er empfiehlt uns statt der 2. Bitumenbahn eine Rhepanol fk aufzubringen. Die würde nicht reissen und eine Kiesschüttung sei auch nicht nötig.

    Was meinen die Holzbau- und Flachdachexperten zu der Argumentation?

    Gruß

    Markus
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  2. Flachdach Dichtung im Holzbau

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  3. #2
    wasweissich
    Gast
    auch wenn ich kein holzbau-flachdachexperte bin:

    mir würde die EPDM von firestone einfallen , die seinerzeit für amerikanische flachdächer entwickelt wurde , dauerelastisch und UV-beständig.......und 30 jahre garantie hat die auch..........

    j.p.
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  4. #3
    wasweissich
    Gast
    wie es mit dem deutschen baurecht und ardt und wasweissichnoch dazu aussieht weiss ich allerdings nicht...
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  5. #4

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    Deinem Dachdecker viel wohl gerade nichts anders ein. Rhepanol fk ist aber 1. Wahl für ein Flachdach.

    Bei dem 1. geplantem Aufbau fehlt sowieso der Wurzelschutz und die Reihenfolge stimmt nicht.

    Wirtschaftlich gesehen müsste mann jetzt mit Schweißbahnen weiterarbeiten. Wenn die letzte Lage Schweißbahn wurzelfest ist könnte mann irgendwann später immer noch ein Gründach aufbringen.
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  6. #5

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    Rhepanol fk hört sich nach was gutem an!

    In welcher Preislage bewegt man sich da so ca: / m2 Materialkosten
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  7. #6
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    die konstruktion entspricht nicht den regeln der technik -
    da hilft auch kein rhepanol.
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  8. #7
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    Hallo Flachdach:

    >Bei dem 1. geplantem Aufbau fehlt sowieso der Wurzelschutz und die >Reihenfolge stimmt nicht.

    Wir lassen das Gründach ja jetzt weg.

    >Wirtschaftlich gesehen müsste mann jetzt mit Schweißbahnen weiterarbeiten.

    Lt. dem Dachdecker, würden sich der höhere Preis des Repanol mit dem erhöhten Arbeitsaufwand bei zweiter Schweißbahn und Kiesschüttung in etwa ausgleichen.

    Hallo mls:
    >die konstruktion entspricht nicht den regeln der technik -
    Was wären denn die Regeln der Technik (gewesen)?

    Gruß

    Markus
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  9. #8
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    ardt ist (immer noch) din 68800.

    ob ich die din als planer umsetzen würde, ist n anderes thema,
    weil "din" bedeutet für mich nicht zwingend "richtig" - kann also auch falsch sein. wer die haftung trägt, ist klar ..

    daher würde ich (speziell beim flachdach) eher die norm "überschreiten"
    (mit einer lösung nach stand der technik), als die (nicht besonders glückliche
    norm) zu unterschreiten (wir geschehen).

    das "68800-problem" wird u.a. hier http://www.informationsdienst-holz.d...81247&p3=36889
    dargelegt.
    lösungen sind individuell zu finden.
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  10. #9
    Bauexpertenforum Avatar von stefan ibold
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    blödsinn

    Moin,

    die OSB-ist ein Wagnis, zumindest nach dem bisherigen Kenntnisstand. Da wäre eine Schalung regelkonform.
    Der Aufbau der Abdichtung ist sogar Schwachsinn.
    Der Kollege hat keinen Plan Er möge sich mal die Fachregel für Dächer mit Abdichtungen durchlesen und verstehen. Weiter braucht er die Hinweise für Holz und Holzwerkstoffe.

    Auch wenn es im ersten Moment teuerer ist, aber sinnvoll ist allemal, die Funktionsschichten zu trennen. Will sagen: Abdichtung ist eine Sache, der Wurzelschutz eine andere. Bitumenbahnen mit Wurzelschutz taugen in meinen Augen nicht viel, sind aber für die Abdichtung aus meiner Sicht erheblich besser als eine 1,5 mm dicke EPDM Bahn, schon allein der Dicke wegen (besserer Schutz bei mechanischen Belastungen, z. B. der Gärtner mit der Harke).

    Mein Tipp: wenden Sie sich an einen Fachmann, der sein Handwerk versteht, aber nicht an einen, der den Aufbau wie von Ihnen beschrieben geplant hat

    Grüße

    stefan ibold
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  11. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  12. #10
    Themenstarter

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    Hallo,

    erstmal danke für die Hinweise:

    Nochmal zur Klarstellung:

    1. Die Firma, die den Aufbau geplant und bis zur ersten Bitumenschicht so ausgeführt hat, ist pleite, an die werden wir uns nicht mehr wenden.

    2. Die geplante Dachbegrünung ist aus Kostengründen schon gestrichen (es wird durch die Insolvenz jetzt eh alles teuerer).

    Was wir jetzt wollen, ist aus dem bestehenden Dach ein langfristig dichtes Dach zu machen und das möglichst kostengünstig.

    Wenn der geplante Dachaufbau Schrott ist -, dann müssen wir es eben anders machen. Wobei hier jetzt nur noch die Dachabdichtung geändert werden soll, nicht die Dachkonstruktion - das wird zu teuer. Es geht im Übrigen um einen Anbau von 4,30 x 5,85m also ca. 25 qm Fläche.

    Also Repanol drauf und gut ist, oder gibt es bessere/günstigere Methoden?

    Gruß

    Mark
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  13. #11

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    Eine Alternative währe ein Dachdecker der vorkonkektionierte EPDM Planen anbietet!
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