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Dachdämmung Altbau

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  1. #1

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    Frage Dachdämmung Altbau

    Hallo zusammen,

    wer kann mir sagen welches die optimale (Erfüllung Anforderung EnEV) und kostengünstigste Dämmung an meinem Dach (Satteldach) wäre? Das Dach soll komplett neu eingedeckt und gedämmt werden. Das Haus ist von 1955 und die Sparren sind lediglich 12 cm stark. Ein Teil des Daches (OG) ist bereits als Wohnraum ausgebaut und daher von innen nicht zu dämmen, dies ist nur auf dem Speicher möglich (Untersparrendämmung). Folgende Varianten könnten jetzt in Frage gekommen:

    Variante 1:

    - Dämmung des gesamten Daches zwischen den Sparren mit Isover ZKF1-035 (120mm) und auf den Sparren mit Gutex Ultratherm Dämmplatten (60mm)

    Variante 2:

    - Aufbau der Sparren auf 20 cm und Dämmung des gesamten Daches mit Isover ZKF1-035 (200mm)

    Variante 3:

    - Dämmung des gesamten Daches zwischen den Sparren mit Isover ZKF1-035 (120mm) und im Speicherbereich zusätzlich unter den Sparren mit Isover UKF1-035 (50mm)

    Welches wäre die beste Lösung? Oder wäre eine Dämmung der Speicherdecke, da dieser nicht als Wohnraum genutzt wird, ebenfalls sinnvoll? Wenn ja, mit welchem Material und in welcher Dämmstärke?

    Ich persönlich halte die Variante 2 am effektivsten, zu klären wäre noch ob nicht eine geringere Dämmstärke, z.B. 160mm, auch ausreichen würde.

    Vielen Dank für eure Rückmeldungen!
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  2. Dachdämmung Altbau

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  3. #2
    Themenstarter

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    Unglücklich

    Anscheinend gibt es hier doch keinen Experten der hierzu eine Aussage treffen kann.
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  4. #3

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    Ich würde es damit versuchen:

    Dachaufbau von oben nach unten:

    Dacheindeckung Ziegel ?
    Dachlattung
    Konterlattung
    Pavatherm-Plus = Dämmplatten in Kombination mit Unterdeckplatten
    Pavatex LDB 0,02 Luftdichtbahn
    Pavaflax als Vollsparrendämmung oder mit einem flexiblen Faserdämmstoff z.B. Hanf vollflächig dämmen.

    Vorteile + / Nachteile -
    + guter sommerlicher Wärmeschutz
    + gute Schallschutzeigenschaften
    + wärmebrückenfreier Aufbau
    + alles unbedenkliche Materialien
    + keine gesundheitliche Bedenken

    Die Dämmstärke über den Sparren richtet sich natürlich nach der projektbezogenen Berechnung. Es ist auch zu klären inwieweit die Sparrenunterseite luftdicht ist und ob eine ausreichende Dampfbremse vorhanden ist. Wichtig ist natürlich auch noch, dass der statische Nachweis geführt wird.

    Zu 1.) Ich persönlich kann mich mit Glaswolle nicht anfreunden - "beißt wie´d Sau"

    Zu 2.) Die Sparren aufzudoppeln ist ein sehr hoher Aufwand. Die erforderliche Höhe stellt man besser mit durchgehendem Dämmmaterial her und trägt damit gleichzeitig zur Minderung der Wärmebrücken bei.

    Zu 3.) Viel zu aufwändig
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  5. #4

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    Außendämmung

    Ich würde auch in diesem Fall, wo eh alles runterkommt, eine Aufsparrendämmung in Betracht ziehen. Das soll sehr effektiv sein, weiß aber nicht, was es kostet. Bringt aber super Dämmwerte, da nach oben hin eh genug Platz ist
    Dazu kann man dann noch die Zwischensparrung mit 12 cm in Betracht ziehen.
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