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Kosten für Erdarbeiten???

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  1. #1

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    Kosten für Erdarbeiten???

    Hallo,

    wir planen ein Bungalow mit ca. 135 m² Wohnfläche zu bauen.
    Nachdem unser Bauträger ein Bodengutachten auf unserem Grundstück erstellen lassen hat, müßen wir nun leider mit Mehrkosten für Erde/Sand und Stahl/Beton von ca. 9000 EURO rechnen.
    Der Bodengutachter empfielt 80 cm (da stark humos/Auffüllung) abzutragen und durch frostsicheren Sand zu ersetzen.
    Unser Bauträger rechnet mit ca. 225m³ ????? Für das Auskoffern, abfahren, entsorgen, sowie die Lieferung und Verdichtung mit Füllsand belaufen sich die Kosten auf über 5.000 EURO.
    Und jetzt kommt meine Frage. Kann das denn sein? Für 80 cm???
    Außerdem teilte uns unser Bauträger noch mit, daß wir für die Sohlplatte (Beton/Stahl) auch mit Mehrkosten von ca. 3500 EURO rechnen müßen.
    Weil sich unter der Auffüllung leider auch noch Geschiebelehm befindet.
    Meine 2., Frage ist: Sind die Kosten realistisch?
    Weil mir der Preis für den Boden so hoch erscheint, würde ich gerne nochmal direkt einen ortsansäßigen Erdlieferanten anfragen, wieviel er für die gleiche Leistung nehmen würde.
    Allerdings habe ich von unserem Bauträger einen Nachtrag zu unserem Bauwerkvertrag erhalten und dort steht u.a. - Zitat: "Das Abtragen des vorhandenen Bodens und das Auffüllen mit verdichteten Füllsand wird nach Aufwand, direkt über den von uns beauftragten Erdbauunternehmer abgerechnet."
    Heißt das, wir müssen diesen Lieferanten nehmen? Darf uns das unser Bauträger überhaupt vorschreiben?
    Ich würde nämlich wie gesagt ,gerne privat einen evt. günstigeren Anbieter aussuchen, der dann abschließend auch noch ein Bodengutachten macht, so das es hinterher keine Probleme mit der Gewährleistung gibt.
    Eine Frage habe ich noch: Wir haben von unserem Bauträger folgende Sachen wegen der Gründung erhalten. Bodengutachten (mit 3 Bohrungen bis 6m Tiefe), eine Empfehlung des Bodengutachters wegen der Erde (die 80cm abtragen etc.) und einen Nachtrag zum Vertrag mit den erwähnten Preisen.
    Müßte unser Bauträger uns denn eigentlich nicht auch mal eine Gründungsempfehlung vom Statiker geben. Oder die Berrechnungen vom Statiker oder irgendeine schriftliche Begründung???? Ist er dazu verpflichtet oder müßen wir ihm da einfach glauben?????
    Bitte, bitte ihr Experten antwortet recht zahlreich... Ich bin wirklich über jede beantwortete Frage und jede nützliche Info sehr dankbar und wie es dann immer so ist, es eilt leider sehr
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  2. Kosten für Erdarbeiten???

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  3. #2
    wasweissich
    Gast
    handelt es sich tatsächlich um einen bauträger?bitte lesen http://www.bauexpertenforum.de/showthread.php?t=7445
    das ist auch wichtig
    http://www.bauexpertenforum.de/showthread.php?t=14030

    j.p.
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  4. #3

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    Hallo Paros
    wir musten nur 30cm abtragen und 80cm auffüllen. Insgesamt waren es 300m³ und 1,5 Radlader Stunden.
    6,50€ m³ Füllsand inc. verdichten
    75€/h Radlader
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  5. #4

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    Hallo Paros,
    es könnte sich um das "Spiegelbild" unseres Problems handeln. Ich glaube man darf keine Bauträger nennen, aber beschreib ihn doch mal. Ich bin gespannt.

    Gruß Wickie
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  6. #5

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    @Wickie

    Was Sie erleben, ist ein verbreiteter Bauträgertrick und nicht spezifisch für einen bestimmten Anbieter. Wenn es sich tatsächlich um einen Bauträger handelt (was oben in Frage gestellt wurde) ist dieser der Bauherr, und Sie sind nicht befugt, einen anderen Erdbauer zu nehmen. Dasselbe Prinzip gilt für später noch kommende Nachträge. Auf diese Weise mutiert der Kundenfangpreis zu einem für den Bauträger auskömmlichen Preis.
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  7. #6
    Themenstarter

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    Sorry,
    Du hattest natürlich Recht. Es handelt sich nicht um einen Bauträger (wie man es immer so gerne sagt), sondern um einen Generalübernehmer. Wenn ich das jetzt richtig verstanden habe, ist dieser wohl nicht dazu verpflichtet uns irgendwelche Unterlagen bezüglich der Statik zu übermitteln.
    Ich hätte aber gedacht, daß es auch vom Statiker eine Gründungsempfehlung geben müßte, da ja jetzt eine biegesteife Bodenplatte mit 3500 EUR Mehrkosten zum Einsatz kommt. Ich meine, wer sagt einem denn, das man diese tatsächlich auch benötigt und welche Kosten dafür tatsächlich entstehen? Müßen wir da einfach unserem Unternehmer vertrauen?
    Was mich einfach irritiert, daß unsere zukünftigen Nachbarn 3 Grundstücke weiter südlich gerade mal 1000 EUR für die bessere Bodenplatte (statt 20cm Beton, brauchen die 23 cm) bezahlen müssen.
    Diese bauen allerdings mit einem anderen GÜ und haben auch etwas bessere Erde auf ihrem Grundstück (mehr Mutterboden, aber auch wie wir schluffigen Boden die ersten 80 cm und ebenfalls Geschiebelehm). Das Haus ist auch von der Grundfläche kleiner, die haben ca. 80m² und wir 135m² (da Winkelbungalow).
    Wie kann es da aber sein, daß wir fast 4-mal so tief in die Tasche greifen sollen?
    Übrigens, vielen Dank für die schnelle Antwort..
    Gruß
    Paros
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  8. #7
    Avatar von VolkerKugel (†)
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    Doch ...

    Zitat Zitat von Paros Beitrag anzeigen
    Es handelt sich ... um einen Generalübernehmer. Wenn ich das jetzt richtig verstanden habe, ist dieser wohl nicht dazu verpflichtet uns irgendwelche Unterlagen bezüglich der Statik zu übermitteln.
    ... das isser .
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  9. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  10. #8

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    Parox, das kann Ihnen ganz bestimmt niemand sagen. Hätten Sie einen eigenen Statiker und Architekten, würde er Sie nun informieren.

    Tut mir leid, daß ich Ihnen nicht helfen kann. Vielleicht hilft derFall aber anderen, die noch nichts unterschrieben haben und sich bei der Lektüre fragen, ob sie für sich nicht lieber eine vernünftige Vertragssituation schaffen wollen. "Vernünftig" kann in diesem Fall nur heißen, daß die Fachleute eigene Söldner sind und nicht Söldner der Gegenseite.
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  11. #9
    Themenstarter

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    Und was genau an Unterlagen müßten wir von ihm erhalten???
    Gruß
    Paros
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