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  1. #1

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    Garageneinfahrt pflastern mit unbekannter Dicke der Tragschicht

    Hallo,

    ich wohne in Frankreich und will meine Garageneinfahrt (6 Meter auf 6 Meter und mit leichter Steigung) pflastern lassen.
    In unsere Einfahrt wurde vor unserem Einzug vom Bauunternehmer Schotter gekippt, damit wir nicht durch den Matsch in die Garage fahren müssen.

    Der Pflasterer hat sich das letzte Woche angeschaut, meinte, das wäre als Grundlage schon ok, er würde da dann soviel wegschaffen, das er Platz für die Steine (6cm) und die Sandschicht (4cm) hätte und dann mit der Rüttelplatte ordentlich verdichten. Dann will er ein Vlies aus dem Strassenbau ausbreiten auf das er den Verlegesand ausbringt. Er kennt aber gar nicht die Dicke der Schotterschicht, die als Tragschicht dienen soll.

    Ich habe dann erwähnt, dass man in D-Land so 30-40cm aushebt und mit Schotter in Schichten verdichten. Er meinte nur das bräuchten wir nicht denn es ginge ja um eine Einfahrt für Autos und nicht um die Champs-Elysees. Und das was ich an Schotter da hätte würde ausreichen.

    So kurz über die Grenze und so viele Unterschiede, wie Sachen angegangen werden. Jetzt frage ich mich schon ob ich nicht auf eigene Faust einen Bagger kommen lasse, der mir den "alten" Schotter wegnimmt und mit der richtigen Dicke wieder neuen anbringt. Und darauf kann der Pflasterer dann verlegen wie er will.

    Oder ist die deutsche Norm tatsächlich etwas übertrieben und hat Spielraum nach unten? Oder ist das Risiko zu gross und ich lasse lieber neu auskoffern, denn dann weiss ich dass ich es richtig habe

    Grüsse

    Dirk
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  2. Garageneinfahrt pflastern mit unbekannter Dicke der Tragschicht

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Zitat Zitat von Malpolon Beitrag anzeigen
    Ich habe dann erwähnt, dass man in D-Land so 30-40cm aushebt und mit Schotter in Schichten verdichten. Er meinte nur das bräuchten wir nicht denn es ginge ja um eine Einfahrt für Autos und nicht um die Champs-Elysees. Und das was ich an Schotter da hätte würde ausreichen.
    Klasse! Französische Gelassenheit eben. Aber die Straßen dort sind auch entsprechend. Ob die deutschen Normen überzogen sind, erscheint mir als interessante philosophische Frage.
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  4. #3

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    Die Norm dient der Erfüllung von Ansprüchen. Also wäre eher die Frage, ob die Ansprüche in D überzogen sind.
    Und das ist WIRKLICH eine philosophische Frage.

    Im Ernst. 40 cm Schotter + Splittbett + Pflaster sind was für die Ewigkeit (naja nicht ganz, aber fast)
    In der glorreichen Repüblik sieht man das Thema Langlebigkeit und Fahrrillen halt lockerer.
    In Skandinavien hätte die Antwort wahrscheinlich gelautet - Wozu denn Pflaster, da kippen wir Kies hin und gut ist.
    Andre Länder, andre Sitten.

    MfG
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  5. #4

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    Daher die Frage:
    Befährst Du die Einfahrt täglich mit dem 7,5-Tonner oder nur ab und zu mal...?
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  6. #5
    Themenstarter

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    Jaja, das "laisser faire" der Franzosen Über meine 7cm starken Zwischenwände will ich mich gar nicht mehr beschweren.

    Zitat Zitat von Julius Beitrag anzeigen
    Daher die Frage:
    Befährst Du die Einfahrt täglich mit dem 7,5-Tonner oder nur ab und zu mal...?
    Tja, über die Einfahrt rattern täglich am Morgen und abends mein Mondeo Familienkutsche mit ~1600 kg und der kleine Youngtimer Peugeot 205 (17 Jahre und fährt) meiner Frau mit seinen 800 kg mehrmals täglich.
    Der 7.5 Tonner hat ne Wahrscheinlichkeit von ungefähr 1x pro Jahr falls wir mal Möbel geliefert bekommen oder so,,,,, Was dicker ist kann auf der Strasse bleiben (Sackgasse mit Wendehammer), da behindert er keinen.

    Grüsse & schönen Abend,

    Dirk
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  7. #6
    wasweissich
    Gast
    ich würde das problem über gewärleistung angehen .

    sollte ich so eine schotterung vorfinden , wenn ich eine einfahrt erstellen soll , würde ich mir eine spitzhacke schnappen , und einfach ein paar probelöcher buddeln . da kann man in etwa schon abschätzen , was sache ist . hätte ich danach leichte bauchschmerzen , könnte man mit eingeschränkter gewährleistung den beschriebenen aufbau relativ günstig anbieten , und als sichere variante mit komplett umschachten anbieten.........

    andererseits kann man an einer seit einem jahr befahrenen schotterung eigentlich auf einen genaueren blick sehen wie tragfähig das ganze ist .

    (gibt es denn vom bauunternehmer keine rechnung über die eingebrachte schottermenge? daraus liesse sich die tatsächliche schotterschichtstärke ganz einfach ausrechnen . es gibt nämlich durchaus bauunternehmen , die über das , was sie tun vorher nachdenken , und es könnte ja sein , dass das ganze schon mit etwas voraussich alles richtig vorbereitet ist)

    was sich für mich als frage stellt , warum pflaster in 6cm für eine einfahrt? in D gibt es soetwas so gut wie garnicht mehr zu kaufen ...........

    j.p.
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  8. #7
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von wasweissich Beitrag anzeigen
    (gibt es denn vom bauunternehmer keine rechnung über die eingebrachte schottermenge? daraus liesse sich die tatsächliche schotterschichtstärke ganz einfach ausrechnen .
    j.p.
    Nein, Lieferschein habe ich nicht mehr. Aber mein Schwiegervater glaubt nun sich an 8 oder 10 Tonnen zu erinnern.
    Was hat Schotter für ein Gewicht pro Kubikmeter? Gehe ich mal von 1,5 t aus, dann hätte ich irgendwas zwischen knapp 14cm und 18cm.
    Schabt er jetzt noch seine 10cm für den Belag ab, bleibt da nix mehr übrig.

    Ich schätze ich muss wohl jemanden finden, der mir mit nem Minibagger 40cm rausnimmt und abfährt. Das Dumme ist, dass ich für das bisschen immer mehr Anfahrt bezahle als eigentliche Arbeitszeit

    Dann lasse ich frischen Schotter liefern.
    Wieviel brauche ich, um die gewünschten 30cm zu erhalten? Durch das Abrütteln verdichtet sich das Material ja noch,,,,
    Vlies zwischen Boden und Schotter macht Sinn?

    Grüsse
    Dirk
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  9. #8
    wasweissich
    Gast
    1,8 t/m³ , das abrütteln macht vielleicht 10% aus ,

    habt ihr denn fahrspuren in euerer schotterung ?

    was ist da für ein untergrund ? lehmig ? sandig? steinig?
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  10. #9
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von wasweissich Beitrag anzeigen
    1,8 t/m³ , das abrütteln macht vielleicht 10% aus ,

    habt ihr denn fahrspuren in euerer schotterung ?

    was ist da für ein untergrund ? lehmig ? sandig? steinig?
    Hi,

    laut Gutachter haben wir lehmigen Sand (LS). Keine Steine drin, gräbt sich wie Butter wenn feucht.

    Fahrspuren in der Schotterung gibts den letzten Meter vor der Garage wo mein Kombi durch muss.

    Grüsse,

    Dirk
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  11. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  12. #10
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    Zitat Zitat von Malpolon Beitrag anzeigen
    meiner Frau mit seinen 800 kg mehrmals täglich.

    Dirk
    uff
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  13. #11
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von Carden, Mark Beitrag anzeigen
    uff
    Nein, Mark, es heisst nicht "meine Frau mit ihren 800kg mehrmals täglich"
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