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Pauschalpreisrisiko

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  1. #1

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    Pauschalpreisrisiko

    hallo ich habe da mal eine frage zum Pauschalpreisrisiko

    Folgender Sachverhalt:

    Ob und wie die Risikogrenze von 20% bei der Ermittlung der Pauschalpreisanpassung zu berücksichtigen ist:

    Beispiel:

    Angebotssumme: 320.000€
    Pauschalsumme: 300.000€
    Nachlaß also :10%
    Pauschalpreisrisiko also : 40.000€
    Abrechnungssumme nach
    LV- Einheitspreisen: 400.000€

    wie erfolgt die Berechnung?
    Welchen Mehrbetrag könnte der Auftragnehmer beanspruchen?

    danke für eure hilfe bei der Berechnung
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  2. Pauschalpreisrisiko

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
    Themenstarter

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    Pauschalpreisrisiko

    hallo ich habe da mal eine frage zum Pauschalpreisrisiko

    Folgender Sachverhalt:

    Ob und wie die Risikogrenze von 20% bei der Ermittlung der Pauschalpreisanpassung zu berücksichtigen ist:

    Beispiel:

    Angebotssumme: 320.000€
    Pauschalsumme: 300.000€
    Nachlaß also :10%
    Pauschalpreisrisiko also : 40.000€
    Abrechnungssumme nach
    LV- Einheitspreisen: 400.000€

    wie erfolgt die Berechnung?
    Welchen Mehrbetrag könnte der Auftragnehmer beanspruchen?

    danke für eure hilfe bei der Berechnung
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  4. #3

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    Zitat Zitat von Dragonlily Beitrag anzeigen
    Angebotssumme: 320.000€
    Pauschalsumme: 300.000€

    Nachlaß also :10% Öhhhhhhhmmmmmmm 10 % von 320.000 sind 32.000 = 288.000 €

    Und alleine durch einen Nachlass sind alle evtl. erfolgten Kalkulationen von Risiken hinfällig (wie auch alle anderen Kalkulationen)
    Da gehts dann nur noch um reicht oder reicht nicht!!!
    123
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  5. #4
    Themenstarter

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    so stand das beispiel ind der aufgabe...
    und wie erfolgt nun die berechnung?
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  6. #5

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    Na dann - erstmal die Grundlagen der Aufgabe klären (oder den Prof in die Mathe-Vorlesung schicken )

    MfG
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  7. #6
    Avatar von VolkerKugel (†)
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    Sacht mal ...

    ... mit welchen Mathe-Kenntnissen werden denn die Kids heute auf die Uni geschickt

    Vom Aufgabensteller wollen wir gar nicht erst reden :Roll .
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  8. #7
    Avatar von operis
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    Zitat Zitat von VolkerKugel Beitrag anzeigen
    ... mit welchen Mathe-Kenntnissen werden denn die Kids heute auf die Uni geschickt
    1+3= 5-1
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  9. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  10. #8

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    Zitat Zitat von operis Beitrag anzeigen
    1+3 = 5-1
    DAS ist aber schon HÖHERE Mathematrik!!!
    MfG
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  11. #9
    Bauexpertenforum
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    Ich glaube, die Prof-Frage wurde schon nicht verstanden.

    Beim Pauschalpreis trägt der AN das Risiko eines Kalkulationsirrtums. Er bekommt daher nur unter ganz engen Voraussetzungen eine höhere Vergütung > § 2 Nr. 7 VOB/B + Wegfall der GG.

    Hierzu in der Kommentierung zu § 2 Nr. 7 VOB/B nachlesen, z.B. Ingenstau-Korbion, Kommetar zur VOB oder Werner-Pastor, Der Bauprozeß.

    Aber war es hier denn überhaupt ein Pauschalpreis-Vertrag?

    Könnte auch ein bloßer Nachlaß von 20.000,00 EUR gewesen sein und dann würde sich auch erklären, warum später offenbar nach Einheitspreisen mit400.000,00 EUR abgerechnet wurde. Dann wär es ein Dreisatz und der Nachlaß auf die 320.000,00 Eur auf die 400.000,00 Eur zu übertragen. Lösung wären dann 375.000,00 EUR.

    Denn: Auch und gerade im Baubereich werden Begriffe immer wieder falsch verwandt und dann ist es eine Frage der Auslegung nach §§ 133, 157 BGB, was die Parteien in Wirklichkeit gemeint haben.

    Ein echter Pauschalpreis-Vertrag ist es nur dann, wenn die Leistung durch z.B. funktionale Leistungsbeschreibung pauschaliert wird. Wird nur der nach Einheitspreisen ermittelte Angebotspreis nach unten abgerundet und soll nach den Einheitspreisen abgerechnet werden, dann ist ein Nachlaß gemeint.

    Wenn ich richtig liegen sollte, bekomme ich die Note.
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