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Der richtige Weg zum eigenen Heim?

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  1. #1

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    Frage Der richtige Weg zum eigenen Heim?

    Hallo zusammen,

    wie ihr euch denken könnt, wollen wir ein eigenes Haus bauen (lassen, Neubau). Wir haben uns nun auch schon intensiv in den für uns "lukrativen" Gegenden umgeschaut und einige Infos gesammelt - doch das ganze Thema ist ja sehr komplex... !

    Nun haben wir von einem Privateigentümer ein Grundstück angeboten bekommen, welches uns von der Lage her eigentlich sehr gut gefällt. Das GS liegt in einem Neubaugebiet und liegt vom Preis her etwas über dem Richtwert. Bebauung sieht DHH vor.

    Nun habe ich ein paar konkrete Fragen:
    1. Worauf müssten wir beim Grundstückskauf achten?
    2. Wie finde ich den Status der Erschließung des GS heraus?
    3. Was ist genau der Unterschied zw. Teil- und Voll-Erschlossen?
    4. Ist ein Bodengutachten (im Neubaugebiet) erforderlich?
    5. Sollte man vor dem Kauf mit einem Architekten oder BT die Bebauung planen? Machen das Architekten/BT ohne weiteres?
    6. Welche Risiken habe ich bei einem Architektenhaus ggü. BT?
    7. Generell: Welche Möglichkeiten zum Bau eines Hauses gibt es (mit BT/Architekt/Bauunternehmer/?...) und wo liegen genau die Unterschiede?

    Wir haben nun erst mal vor, uns mit verschiedenen Bauträgern zu unterhalten, um Feedback und Infos ggf. auch Angebote zu erhalten.

    So, jede Menge Fragen und schon mal vielen lieben Dank für alle Antworten, Tipps und Hilfestellungen!

    Grüße,
    Christian
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  2. Der richtige Weg zum eigenen Heim?

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  3. #2
    Baufuchs
    Gast

    Antworten

    zu 1)
    hier lesen
    zu 2)
    Stadtverwaltung/Tiefbauamt
    zu 3)
    teilerschlossen = wenn z.B. zwar Kanäle/Versorgung/Baustrasse vorhanden sind, der Endausbau jedoch noch fehlt (und noch nicht bezahlt ist)
    zu 4)
    vor dem Kauf wird selten ein B-Gutachten erstellt. Oft haben aber die Kommunen vor der Erschliessung ein Bodengutachten erstellen lassen. Dort nachfragen. Für die spätere Planung/Bau auf jeden Fall Bodengutachten erstellen lassen.
    zu 5-7)
    hier lesen
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  4. #3
    Themenstarter

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    Daumen runter Danke, dass ist ja ein super Support!

    Hallo Baufuchs,

    danke für die fixe Antwort - hätte nicht gedacht, dass sie so kurz und doch so informativ sein kann

    Noch ein paar zusätzliche Fragen:
    8. Beauftragung eines Baugutachters: Welchen Nutzen habe ich und inwiefern ist er verantwortlich? (Kostenrahmen?)
    9.-11. Beim Bau einer DHH: Wie läuft das normalerweise? Ich habe gehört. dass es so nach dem Motto "wer zuerst kommt, mahlt zuerst" läuft?! Angenommen, ich kaufe das Grundstück und lasse eine DHH planen... Ab welchem Zeitpunkt bin ich dann der erste? Wenn der Bagger anrollt oder wenn die Planung steht? (BTW: es heißt, dass für das GS eine Baugenehmigung vorliegt - muss ich für das geplante Haus nicht auch noch eine Genehmigung einholen?)


    Vielen Dank schon mal für die Hilfe und dickes Lob für das Forum!

    Ciao Christian
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  5. #4
    Baufuchs
    Gast

    Antworten

    zu 8)
    einfach mal nach "Baugrundgutachten" googlen
    zu 9-11)
    Zur Ausführung u. Gestaltung von DHH finden sich meist Angaben in den Bebauungsplänen. Grundsatz ist schon "wer zuerst kommt....", d.h. wer als erster den Bauantrag einreicht/die Genehmigung erhält.
    Trotzdem sind Probleme vorprogrammiert.
    Stichworte: Gründung/Kellerabdichtung/einer will mit, der andere womöglich ohne Keller bauen/2. Haus wird erst erheblich später gebaut = Dämmung der solange freien Grenzwand? usw.

    Baugenehmigung liegt vor?
    Dann müsste bereits ein Bauantrag/Bauanzeige für ein konkretes Bauvorhaben eingereicht worden sein. Nachfragen beim Verkäufer/Bauamt.
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  6. #5

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    Nochmal zu 8: Der Fragesteller meint wohl nicht einen Baugrundgutachter, sondern einen Baugutachter. Dieser ist empfehlenswert beim Bau ohne eigenen Architekten (ein solcher Bau wiederum ist m. E. nicht empfehlenswert).
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  7. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  8. #6
    Baufuchs
    Gast

    Stimmt!

    Muss er halt nach "Baugutachter" goglen.
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  9. #7

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    2.000 (drunter macht es keinen Sinn, weil zu wenig kontrolliert wird) bis 6.000 € (im Prinzip und abhängig vom Haus nach oben offen).
    Das mit der Haftung ist so eine Sache.
    Es gibt da Organisationen mit ein paar Buchstaben, die haben einen juristischen Weg zu einer sehr weitgehenden Haftungsbeschränkung gefunden.
    Architekten, Ingenieure und IHK/HWK-SV haften für Dinge, die sie hätten feststellen können, aber nicht festgestellt haben.
    Beispiel: Findet der erste Besuch nach Fertigstellung der Kellerabdichtung vor dem Verfüllen statt, kann der SV nicht für mangelhafte Sauberkeitsschicht oder Bewehrung haften (konnte er ja nicht sehen). Für eine nicht angezeigte mangelhafte Abdichtung haftet er evtl.

    MfG
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