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  1. #1

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    Aussendämmung:EPS, Mineralschaumpl. oder Steinwolle?

    Hallo,

    ich bin ein absoluter Forums- Neuling.

    Wir bauen gerade unser EFH- wir sind jetzt in der Rohbauphase 1. OG.

    Es soll ein KfW 60 Haus werden mit Erdwärmepumpe und Fußbodenheizung, daher ist ne relativ gute Dämmung nötig.

    Gemauert werden die Aussenwände mit 24 er Poroton. (Also: das kann nicht geändert werden - Ratschläge, KS mit WDVS sei besser, helfen mir nicht weiter.. ;-))

    Dazu soll dann später eine 12 cm dicke Platte WDVS (Polysterolhartschaum 35) aufgeklebt werden.

    (Soweit ich das im Internet kapiert habe, kürzt man das EPS ab (oder ist das ne PUR- Dämmung???).)

    FRAGE-->> Sollen wir das so lassen?? Ich habe gehäuft gelesen/gehört, dass EPS auf Poroton schlecht ist, wegen der geringen Diffusion von EPS. Schimmelbefallgefahr etc. Da wir im Dezember (nasser Winter) mit dem Bau angefangen haben, wird der Porotonstein vermutlich auch noch eine ziemlich hohe Restfeuchte besitzen beim Einzug. Was empfehlt Ihr?

    Polydingsbums so lassen??

    Mineraldämmplatten??
    Steinwollplatten??

    Und:Wie sind da die Mehrkosten pro qm?

    Danke im Voraus für Eure Hilfe, Katja
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  2. Aussendämmung:EPS, Mineralschaumpl. oder Steinwolle?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
    Themenstarter

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    Auch für einen weiterführenden Nachlese-Hinweis wäre ich SEHR dankbar!!

    Komme ich zB weiter, wenn ich irgendein bestimmtes Wort hier in der Suchfunktion eingebe?

    Und: was hält das Forum von Poroton mit EPS und mit Silikonharzputz statt Mineralputz?
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  4. #3

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    Mal ganz vorsichtig gefragt.

    .......Wir bauen gerade unser EFH- wir sind jetzt in der Rohbauphase 1. OG........
    .......Gemauert werden die Aussenwände mit 24 er Poroton. (Also: das kann nicht geändert werden -.........
    ........Dazu soll dann später eine 12 cm dicke Platte WDVS (Polysterolhartschaum 35) aufgeklebt werden........
    Dann ist doch alles klar. Warum ändern? Traust Du Deinem Planer nicht mehr?

    Gruß
    Ralf
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  5. #4
    Themenstarter

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    In einem Satz: Ich habe vorher nicht richtig gekümmert.

    Lange Version, wenn Du es wirklich wissen willst.. ;-)): Wir wollten eigentlich eine 36,5 er Poroton-Wand ohne WDVS. Grund: Wir wollten es diffusionsoffen- besseres Raumklima etc.

    Vereinbart wurde, dass für den Fall, dass damit KfW 60 nicht erricht werden kann, stattdessen 24 Poroton und 12 Dämmung gemauert werden. Und das trat ein. ENEV ergab das. Das ist Monate her. Hatte mich einfach damit abgefunden.

    Nun sind wir im Rohbaustatdium.

    Gestern habe ich dann erst von einem Freund erfahren, dass es diesen neuen Stein mit Füllung gibt: zu spät. Zudem sagt er, ich soll dann wenigstens ein diffusionsoffenes WDMV wählen- zB Mineralwolle.

    --->> Nicht zu spät.
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  6. #5
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    PS: wir haben ja keinen architekten/planer. wir bauen mit einer baufirma. in der leistungsbeschreibung steht t 12 mit WDVS.
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  7. #6

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    Also ich sehe im Moment keinen Grund, warum das mit dem WDVS so nicht funktionieren sollte. Diffusionsoffen ist eben relativ. Ich muss aber sagen, daß ich kein Mauerprofi bin.

    Aber auch dafür gibt´s schöne Programm mit denen man den Wandaufbau einmal rechnen kann. Stichwort "Glaser".

    Frage: Habt Ihr bei der Haustechnik eine KWL (kontrollierte Wohnraum lüftung) eingeplant?

    Gruß
    Ralf
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  8. #7
    Themenstarter

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    nein. grund: ich war mir sicher, dass wir mit 36,5 bauen können, also diffusionsoffen.

    mit lüftung wäre die luftdichte plastiktüte-WDVS über dem mauerwerk natürlich wurscht.

    ist aber nicht eingeplant. frage morgen mal, ob man da noch leerrohre setzen kann oder so. für die zukunft.
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  9. #8

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    Eine Lüftung hat an sich nicht viel mit diffusionsoffen zu tun.

    Bei einem hoch wärmegedämmten Haus (jetzt nicht verwechseln mit Diffusion) ist das richtige Lüften extrem wichtig. Vergiss einfach die Story mit den "atmenden Wänden", Wände atmen nicht. Hierzu finden sich hier im Forum genügend Beiträge.

    Eine kontrollierte Wohnraumlüftung mit WRG (Wärmerückgewinnung) kann aber bei einem wärmegedämmten Haus seine Vorteile voll ausspielen. Sie sorgt für einen Luftaustausch, ohne daß man die Fenster öffnen muß (das Schließen wird dann sowieso oft "vergessen") und vermeidet damit einen übermäßigen Wärmeverlust indem sie die Frischluft vorwärmt.
    (Was für ein Satz....ich könnte doch glatt Verkäufer werden. )

    Letztendlich auch ein nicht zu unterschätzender Komfortgewinn.

    Gruß
    Ralf
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  10. #9
    Themenstarter

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    so hatte ich das auch verstanden. wenn ich mit WDVS und styropor dämme, muss ich

    - stetig die lüftungspolizei spielen

    (auf- und zu- und auf - und zu..:

    beim lüften ist ja das kräftige stoooßlüften wichtig. sonst kühlt das mauerwerk etc aus...)

    - immer schön alle zimmer heizen, auch die nicht benutzten.

    habe ich aber ne lüftungsanlage, fällt das alles weg. dann kann ich wohnen.;-)

    UND:
    habe ich einen diffusionsoffene dämmung, brauche ich eh keine lüftungsanlage, stetiges lüften ist nicht sooo wichtig, das haus trocknet schneller von ganz alleine

    habe ich ein diffusionsdichtes haus, habe ich grundsätzlich nassere wände- gerade wenn ich mit poroton gebaut habe- oder nicht???
    (laut frauenhofer institut: untersuchung der trocknungsdauer: differenz 2- 12 jahre trocknungszeit!!!)

    -->> WDVS haus = nasses haus = schimmelhaus??!!

    HILFE!
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  11. #10

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    Nein Nein Nein.

    -->> WDVS haus = nasses haus = schimmelhaus??!!
    Es ist ein Irrglaube daß eine Wand atmet und daß ein 36er Mauerwerk so viel diffusionsoffener wäre als ein 30er + WDVS. Rechnen kann man auf xxxx Stellen hinter dem Komma.

    Aber Feuchtigkeit muß durch Lüften nach draussen, nicht durch die Wände. Die Wände können zwar etwas puffern, aber das ist unabhängig davon, ob draussen ein WDVS pappt oder nicht.

    Gib mal oben in die Suche "atmende" ein. Dann Lesen.

    Gruß
    Ralf
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  12. #11

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    Wo steht das???

    Juristen sollten doch bitte in der Lage sein, für Personen, die sich bemühen, den Gedankengängen der Fragestellerin folgen zu können, die nachfolgend zitierte "Aussage" mit einer Quellenangabe zu versehen. Am besten noch den Volltext zum Ganzen.

    Zitat Zitat von cosima123 Beitrag anzeigen
    (laut frauenhofer institut: untersuchung der trocknungsdauer: differenz 2- 12 jahre trocknungszeit!!!)

    -->> WDVS haus = nasses haus = schimmelhaus??!!

    HILFE!
    Differenz 2-12 Jahre. Ein Untersuchungsergebnis? Zu welcher Fragestellung? Ist in dieser Untersuchung belegt worden, dass für Bewohner von "WDVS-Häuser" eher "Schimmelprobleme" zu erwarten sind als für "Porotonhausbewohner"???

    Zu den 2-12 Jahren, rein aus dem bauch heraus mein Tipp:

    Sieh Dir mal bei www.baumit.de das WDV-System open an.

    MfG Michael
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  13. #12
    Avatar von Hundertwasser
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    Wieder einmal wird die Diffusionssau durchs Dorf getrieben.

    Lass dir doch eine Berechnung machen ob bauphysikalisch alles in Ordnung ist, z.B. durch eine Berechnung nach Glaser. Da sieht man dann ob genug Feuchtigkeit ausdiffundieren kann oder nicht.

    In den letzten 5 Jahren habe ich keine Berechnung gesehen wo ein WDVS über 8 cm Dämmstoffstärke nicht funktioniert hätte. In den vergangenen 5 Jahren hatte auch kein Kunde von mir nach der Dämmung ein Schimmelproblem. Das Gegenteil ist der Fall. So konnte ich bei einem Kunden mit Schimmelpilzallergie dem Pilz auf den Pelz rücken indem geometrische Wärmebrücken beseitigt wurden.

    Zum Thema atmende Wände empfehle ich das Buch "Bauphysik - Geschichte und Geschichten " von Hartmut Künzel, des Fraunhofer IRB Verlag

    ISBN 3-8167-6143-7

    Bin an den Einnahmen des Buches nicht beteiligt, nehme aber gerne Spenden entgegen.
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  14. #13
    Themenstarter

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    @ michael g: danke für den link! werde das mal bei meinem bauträger ansprechen

    hier ist der link zur frage trockungszeit und eps.

    http://www.hoki.ibp.fraunhofer.de/ib...wandkonstr.pdf


    ich war der ansicht, diese studie sei hier eh allgemein bekannt.

    und nein, da steht nichts zum schimmel-problem. das habe ich kombiniert: nässe->> schimmelgefahr.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Zitat Zitat von cosima123 Beitrag anzeigen
    ich war der ansicht, diese studie sei hier eh allgemein bekannt.
    Ich glaube, auch die bauexperten können nicht alles auswendig wissen..

    Wie oben schon geschrieben, richtiges Lüften ist wichtig, dann braucht man sich auch keine Sorgen wegen Schimmel machen.

    Gruß
    Ralf
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  17. #15
    Bauexpertenforum Avatar von Jonny
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    Danke,

    Zitat Zitat von Hundertwasser Beitrag anzeigen
    empfehle ich das Buch "Bauphysik - Geschichte und Geschichten "
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