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SAT-Schüssel auf Garagendach und wie weiter?

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  1. #1

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    SAT-Schüssel auf Garagendach und wie weiter?

    Das Garagendach (45 Grad Satteldach) bietet sich aufgrund leichter Montage und Wartung für die Installation der SAT-Schüssel an. Im Haus sind digitaltaugliche Koaxkabel über die EG-Decke unter Estrich und in der Abseite bis in den HWR verlegt mit einer Länge von ca. 16m je Kabel. Insegesamt sind 5 Dosen geplant. Die Garage steht frei und es gibt ein Technikrohr DN100 in frostfreier Tiefe (ca. 80cm). Folgende Verlegung war geplant:

    - 4-fach LNB ohne Matrix
    - 4x 30m Koaxkabel von SAT-Schüssel in HWR im Technikrohr
    - 6-fach Multiplexer mit Verstärker (220V-Steckdose notwendig) im HWR
    - 5x 16m Koaxkabel jeweils vom HWR zur Dose

    Problem:

    Die Beratung im Conrad ergab, dass vom LNB zum Multiplexer nicht mehr als 10-15m liegen sollen, da sonst das Signal zu schwach wird.

    Mögliche Lösungen:

    1) Multiplexer in Garage installieren. Dadurch aber 6 Kabel im Leerrohr, wo auch noch Starkstrom für Garage und Wasserrohr von der Zisterne rein soll. Das wird eng!?

    2) SAT-Schüssel auf Haus-Dach. Allerdings schwer zugänglich und verunschandelt das schöne Dach.

    3) SAT-Schüssel an Hausgiebel. Leicht zugänglich aber häßlich und schwer installierbar, da bereits Putz und Wärmedämmung (10 cm PS30) dran sind.

    4) ?

    Was haltet ihr von dem Entfernungsproblem LNB-Multiplexer? Wer hat noch alternative Vorschläge oder Erfahrungen?

    Die Diskussion ist eröffnet!

    Danke,
    Henrik
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  2. SAT-Schüssel auf Garagendach und wie weiter?

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  3. #2

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    SAT-Antennenanlagen

    sind leider nicht mein Fachgebiet. Aber die Gesamtlängen, die du hier zusammen bekommst (30 + 16m) sind für jede Koax-Verkabelung erstmal ne Herausforderung. Und ob die sternförmige Verkabelung der Enddosen das Gelbe vom Ei ist, weiss ich auch nicht.
    MeinTipp: Lass dir von nem Antennenprofi ne Messung machen. Die kostet ein paar Euros, aber danach weisste genau, welche Geräte du wo brauchst und du brauchst nicht auf gut Glück die Anlage bauen um dann festzustellen, dass es nicht funktioniert.
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  4. #3
    Lebski
    Gast
    Wasserrohr und Starkstromkabel in einem DN 100 er Rohr???

    Die Sat-Leitungen und Starkstorm immer Trennen, also Sat nochmal in ein Rohr. Dann ist doch egal, obs 4 oder 6 Kabel sind, oder?

    Erdung nicht vergessen! 16 er Durchmesser an die Schüssel!
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  5. #4

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    @ manni:
    Hast Du noch nie was mit Sat-Anlagen zu tun gehabt?
    Eine Sat-Schüssel empfängt horizontal und vertikal polarisierte Signale.
    Wenn vom Sat-Empfänger das horizontale Signal benötigt wird, schickt er 18 V Versorgungsspannung zum LNB bzw. Switch (Multiplexer); für das vertikale Signal nur 14 V.
    Da benötigt man eine Sternverkabelung, denn wenn an der einen Dose 14 V und bei der nächsten am selben Strang 18 V eingespeist werden, gibt es Stress.....
    Sternverkabelungen werden bei Neuplanungen empfohlen, da z.B. auch bei Kabelfernsehen in Zukunft ein Rückkanal verwendet werden könnte und dann der Informationsfluss nicht über die Dose des Nachbarn läuft.
    --------------------------------------
    30 m + 16 m sind schon eine ganze Menge. Das gibt bei hohen Frequenzen eine Dämpfung von rund 15 dB -> Das bedeutet es kommt nur noch 1 / 40 der Leistung an. Ggf. ist es eine Lösung in der Garage einen Zwischenverstärker vorzusehen. Kostet pro Gerät (Kabel) etwas unter 10 Euro.
    Geändert von Thomas Praefcke (07.10.2003 um 14:32 Uhr)
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  6. #5
    Themenstarter

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    @Lebski: Die Anzahl der Rohre ist fest, denn ich habe nur 1 in vorm Betonieren der Bodenplatte gestellt. Jetzt wäre ich schlauer ;-) Ok, SAT kann ich auch aufs Hausdach machen. Aber was ist mit dem Wasserrohr und dem Drehstromkabel? Darf ich die wirklich nicht in ein Leerrohr legen und warum nicht? Dann habe ich jetzt aber ein Problem!?
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  7. #6

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    Original geschrieben von Thomas Praefcke
    @ manni:
    30 m + 16 m sind schon eine ganze Menge. Das gibt bei hohen Frequenzen eine Dämpfung von rund 15 dB -> Das bedeutet es kommt nur noch 1 / 40 der Leistung an. Ggf. ist es eine Lösung in der Garage einen Zwischenverstärker vorzusehen. Kostet pro Gerät (Kabel) etwas unter 10 Euro.
    Verstärker verstärken Störungen. Eine größere Schüssel bringt mehr Gewinn _ohne_ Störungen.
    Ich würde mit zwei guten (Erd-)Kabeln ins Haus gehen und dort verteilen. Es ist aber schwer F-Stecker für solche Kabel zu bekommen. Im Winter bekommt man es gar nicht erst zum LNB hingebogen, weil hart.
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