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Eure Meinung über Finanzierung über eine bekannte Versicherung

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  1. #1

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    Eure Meinung über Finanzierung über eine bekannte Versicherung

    Hallo,
    habe ein Finanzierungsangebot für ein Hausbau über die Bausparkasse der bekannten Versicherung aus Coburg über ein Konstantdarlehen mit 25 Jahren Laufzeit. Das Angebot ist im Vergleich zu den Angeboten der Hausbanken um einiges besser, was den Zins angeht, Sondertilgungen, Nebenkosten, usw. (fester Zinssatz über 25 Jahre von vergleichbar 4,92%). Finanzierung läuft komplett über einen Bausparvertrag mit anfänglicher Vorfinanzierung zu einem Zinssatz effektiv 4,09% und später bei der Anschlußfinanzierung über den Bausparer mit effektiv 3,37%. Die 4,92% sind quasi der Vergleichszins eines Annuitätendarlehens über eine vergleichbare Laufzeit. Denke, dass das Angebot nicht schlecht ist. Die einzigen Zusatzkosten sind 1% der Gesamtsumme als Abschlußgebühr für den Bausparvertrag.

    Jetzt mal meine Frage. Hat von Euch schon jemand über diese Versicherung sein Haus finanziert und wenn ja, wie sind Eure Erfahrungen, die Ihr damit gemacht habt?

    Bin für alle Hinweise dankbar.

    Viele Grüße
    Christian
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  2. Eure Meinung über Finanzierung über eine bekannte Versicherung

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  3. #2

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    Ma hier schauen da wurde das Thema Finazierung mit Baupsparer diskutiert.
    http://bauexpertenforum.de/showthrea...bausparvertrag
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  4. #3

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    Bei jeder Finanzierung, die einen Bausparvertrag einschließt, können Sie die Effektivzinsen nicht wirklich vergleichen. Als einfluß- und spendenstarke Lobby haben die Bausparkassen nämlich durchgesetzt, daß die PAngVO für sie nicht gilt. Daher würde ich nicht auf diese Weise finanzieren; ein ehrliches Annuitätendarlehen ist besser.
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  5. #4
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    Hallo cris12,

    danke für Deinen Hinweis. Habe mal etwas in Deinem Link studiert. Ist sicherlich auch Wahres dran. Vielleicht zunächst noch ein paar Infos. Die Gesamtsumme, die wir benötigen beläuft sich auf 170T€. Der Bausparer wird über 17,5 Jahre mit monatl. 382,50€ bespart. Das sollte für eine Zuteilung nach 17,5 Jahren zur Tilgung der Restschuld reichen. Das Problem, dass man die Angebote nicht vergleichen kann, verstehe ich nicht ganz. Schließlich bekommt man zu jedem Angebot eine Übersicht der Gesamtkosten über die gesamte Laufzeit, so dass man die unterschiedlichen Angebote schon vergleichen kann, meine ich zumindest. Bei dem beschriebenen Modell weiß ich auf jeden Fall, dass das auch die tatsächlichen Kosten sind nach 25 Jahren. Bei einem Annuitätendarlehen über 10 Jahre Zinsbindung habe ich immer das Problem, dass ich den Zinssatz nicht kenne, mit dem ich nach 10 Jahren anschlußfinanzieren muss. Die Banken rechnen gerne oft mit dem gleichen Zinssatz weiter, also unter der Annahme, dass die Zinsen auch nach 10 Jahren noch gleich sind. Da wir momentan ja eher niedrige Zinsen haben im Vergleich zu den letzten 10 oder 15 Jahren, muss man davon ausgehen, dass der Zins in 10 Jahren höher liegt und dann steht ein Annuitätendarlehen auch wieder schlechter da. KfW60 haben wir auch überlegt, aber die Zinsen liegen momentan gar nicht so weit unter den Marktzinsen und was viele dabei vergessen, dass die Anschlußfinanzierung bei der KfW-Bank nicht weiterhin mit dem günstigen Zins läuft, sondern über den dann gültigen Marktzins. Mann kann bei der KfW-Bank natürlich auch längere Zinsbindungen vereinbaren, aber dann liegen die aktuellen Zinsen natürlich auch noch mal höher. Ist also die Frage, ob sich das wirklich lohnt.

    Viele Grüße
    Christian
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  6. #5

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    Wieso verstehen Sie die Unvergleichbarkeit nicht, wenn Sie sie doch im Anschluß selber bestätigen???
    Der BSV müsste reichen, bei Anschlußfinanzierung weiß ich nicht....
    Lauter Wenns und Abers.
    Sind denn im Versicherungsangebot Garantiesummen drin oder "wohlwollende Prognosen" auf Basis der letzten Jahre hochgerechnet???

    Sorry - aber mir hat noch keiner ein BSV+(L)V Modell schönrechnen können.

    MfG
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  7. #6
    Avatar von BauherrHilflos
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    Wir haben die Finanzierung mittels BSV und Darlehn gemacht.
    Beim Darlehn werden nur die Zinsen bezahlt. Der BSV wird angespart. Dort können auch Sonderzahlungen einlaufen, um etwas früher in die Zuteilung zu kommen. (Dazu gesagt, haben wir mit den Sonderzahlungen gerechnet; den Finanzierungsablauf gerechnet)
    Zinsbindung 10 Jahre. BSV 10 Jahre Laufzeit. Zinsen auf Darlehn 4,24%
    Bei Zuteilung nach 10 Jahren, zur Ablöse des Darlehns können wir zwischen 3 Prozentsätzen (stehen schon fest, und sind kleiner als der Darlehnszins) und Restlaufzeiten wählen.
    Alles schriftlich bestätigt von der Bank.

    Da wir uns lange mit dem Thema auseinandergesetzt haben...FAZIT:

    Ist man nicht in der Lage HOHE Sonderzahlungen in den BSV zu pumpen; die MAX Einzahlungen ausschöpfen; dann macht es keinen Sinn, einen solche Finanzierung einzugehen. FINGER WEG! Die Nachfinazierung mit höheren Zinsen kann einem das Genick brechen!

    Kann man solche Sonderzahlungen leisten: Lässt sich die komplt. Finanz.Laufzeit bis auf Null genau berechnen; mit Zinssicherheit.
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  8. #7

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    Also ich würde die niedrigen Zinsen ausnützen und versuchen die ganze Summe als Aunitätendarlehen innerhalb der 25 Jahre zu tilgen. Für die 4,92% des BSV ist das locker drin und viel günstiger.

    Gruß
    Jörg
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  9. #8
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    Hallo Herr Dühlmeyer,

    ich meinte damit, dass ich die Kommentare im anderen Thema zum Bausparen nicht verstehe, wo es immer heißt, man kann die Angebote nicht vergleichen. Ich bin durchaus der Meinung, man kann es schon über die Gesamtkostenaufstellung vergleichen, jedoch immer mit der Unsicherheit der Zinshöhe der Anschlußfinanzierung, die in meinem Modell jedoch gesichert ist.

    Was meinen Sie mit Garantiesummen oder wohlwollenden Prognosen? Die Zahlen, die ich oben genannt habe, sind keine Prognosezahlen, sondern genau die Zahlen, die vetraglich festgeschrieben werden, also was die Zinssätze, Laufzeiten und monatliche Raten angeht. Im Fall von Sondertilgungen reduziert sich die monatliche Gesamtrate, höher wird sie auf keinen Fall. Sondertilgungen sind pro Jahr bis zu 10% des Kreditbetrages möglich. Diese Verkürzen natürlich nicht die Phase bis zur Zuteilung nach 17,5 Jahren, da dadurch ja die monatlichen Beiträge sinken. Die Gesamtlaufzeit kann dadurch am Ende aber reduziert werden, da sich die notwendige Darlehenssumme aus dem Bausparer für die Anschlußfinanzierung reduzieren lässt.
    Vielleicht noch ein kleiner Hinweis. Was ich bisher gelesen habe, schneiden Bausparmodelle oft eher schlecht ab, wegen versteckter Kosten usw. In der letzten Ausgabe der Finanztest 2/2008 wurden verschiedene BSK daraufhin untersucht und die besagte, die ich meine, hat dort eigentlich als eine der wenigen durchwegs positiv abgeschnitten, da sie eben keine versteckten Kosten enthalten. Der Artikel ist auf jeden Fall sehr empfehlenswert.

    Viele Grüße
    Christian
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  10. #9
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    Hallo Jörg,
    wie bitte soll das gehen? Bei einer Zinsbindung von 10 Jahren liegen die Zinsen für ein Annuitätendarlehen momentan bei 4,7 bis 4,8%. Bei einem Darlehen mit 15 Jahren Zinsbindung bereits bei 5,1 oder 5,2%. Wie soll man da über eine Laufzeit von 25 Jahren auf 4,92% kommen?
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  11. #10

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    Hallo clasrich,
    ich habe da auch noch eine Frage. Wenn du Bausparvertrag ansparst, welche Zinsen kommen da drauf?
    Wenn ich es richtig verstehe: Einerseits bleibt die Gesamtsumme über Jahre gleich, wird nicht getilgt. Andererseits, so weit ich weiß sparst du einen Bausparvertrag für 1 % Zins + ein paar Euro vom Stadt, das deckt nicht mal das jährliche Inflation. Genauso gut kann man unter der Matratze ansparen.

    Sorry, wenn ich da was verwechsele..., dann den Beitrag ignorieren.
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  12. #11
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    Hallo Schandor,
    da hast Du sicherlich Recht. Das ist der Preis den man eben für die Zinssicherheit über 25 Jahre Laufzeit zahlt. Auf der anderen Seite ist aber bei einem Annuitätendarlehen mit 10 Jahren Zinsbindung die Frage, was passiert, wenn der Zins nach 10 Jahren auf einmal bei 8% steht und dadurch die monatliche Belastung steigt oder sich die Laufzeit entsprechend nach hinten verschiebt.
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  13. #12

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    Darlehen vs. Bausparen

    Den Vergleich habe ich auch mal gerechnet, und er ist recht einfach im Excel gemacht: Einfach mal die Zahlungsströme vergleichen!
    Also, links das Fix-Darlehen mit seinen monatlichen Zinsen, daneben den Bausparer mit seiner monatlichen Rate.
    Rechts daneben dann das Annuitäten-Darlehen mit der monatlichen Belastung aus Zins+Tilgung (Achtung: die Zahl muss genau so groß sein wie links Zins+BSV).
    Dann sieht man nach einer Laufzeit z.B. von 10 Jahren, dass das Fix-Darlehen noch mit der Gesamtsumme dasteht, wie viel man in den BSV bereits gespart hat. Idealerweise ist die Bausparsumme (= Bauspardarlehenssumme) so groß wie die Darlehenssumme. --> Wie groß ist eigentlich die dann zu leistende Annuität?? Manchmal gibt es solche "1%-Bausparer", d.h. man muss 1% pro Monat von der Darlehenssumme für Zins und Tilgung aufwenden!
    So, und rechts daneben sieht man, wie weit herunter man nach 10 Jahren bereits mit dem normalen Darlehen gekommen ist. Ich bin relativ sicher, dass sich eine höhere Tilgung als 1% ergibt, wenn die beiden monatlichen Belastungen wirklich gleich sind. Und damit ist die verbleibende Darlehenssumme, die man dann verlängern muss, auch schon deutlich kleiner als heute.
    Im zweiten Schritt nimmt man dann weitere 10 Jahre an und schreibt alle Zeilen voll mit der Abzahlung des Bauspardarlehens (i.d.R. ist das nach ca. 8,25 Jahren voll getilgt) - und mit der Abzahlung eines weiteren Annuitäten-Darlehens. So, und hier kann man dann spielen ... Zinssätze irgendwie annehmen (gerne auch mal 12%!!), damit man sieht, wie sich hohe oder niedrige Zinsen in der zweiten Darlehensphase auswirken.

    Fazit: Ich habe festgestellt, dass zu jetzigen Niedrigzinsphasen es keinen Sinn macht, einen BSV parallel anzusparen. Denn mit der notwendigen Ansparrate für den BSV kann man so viel Darlehen tilgen, dass das am Ende von z.B. 10 Jahren bereits erheblich abgezahlt ist, so dass dann auch horrende Zinssätze "bezahlbar" werden - und so ihren Schrecken verlieren (... wir hoffen natürlich alle auf niedrige Zinsen auch dann!).

    Viel Erfolg.
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  14. #13

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    Ich kann ChriSo nur recht geben. Wir haben eine Niedrigzinsphase und da würde ich schauen, dass ich eine möglichst hohe Tilgung ( 2+%) bekomme und dann nach 15 - 20 Jahren fertig bin. Mag sein, dass es monatlich mehr kostet als der BSV aber du bezahlst viel weniger Zinsen über die gesamte Laufzeit gesehen.
    Es gibt im Internet viele Rechner bei denen man sich überschlägige Angebote selber ausrechnen kann. Schau da mal. Denke, dass du was besseres finden wirst.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Chriso und stoisammler haben in gewisser Weise Recht. Allerdings sind Bausparlösungen nicht nur in Niedrigzinsphasen ungünstig, sondern auch in Hochzinsphasen.
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  17. #15

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    "Man" sagte mir, dass es bei Bausparkassen aussichtsreicher sei, auch mit früheren Problem (neg. Schufa) eine Finanzierung zu bekommen. Könnte das plausibel sein?
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