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  1. #1
    Hansilein
    Gast

    Vaillant VKS 16 E - Alternative?

    Hallo zusammen,

    ich weiss ja, obiger Kessel hat nichts mit erneuerbaren Energien zu tun, aber das ist der momentane IST-Zustand, der im Haus ist. Der Kessel ist von 1992 und für mich wird einfach zuviel Gas verbraucht. Jetzt hat mir jemand was von niedrig und hoch erklärt, der eine verbraucht mehr, der andere weniger, ich weiß nicht, was der jetzt ist.

    Frage jedenfalls: Wie kann man das Gerät entweder sinnvoll ergänzen? Es läuft nur die Heizung darüber, Warmwasser über Durchlauferhitzer (wegen weiter Wege von einem möglichen Standort für Warmwasser).

    Ich hatte schon mal überlegt was kleines solarbetriebenes für das DG zu nehmen, wo Strom und Warmwasser drüber laufen könnten und einen Tank dafür wegen der kurzen Wege auch im DG zu lassen. Wie realistisch ist sowas? Welche Alternativen gibt es überhaupt für o.g. Heizungsanlage?

    Alle, die ich bisher gefragt habe, sagten einfach lassen. Aber mich stören einfach diese Abhängigkeit und ständig steigenden Gaspreise immer mehr.

    Gruß und Danke im voraus,

    Hansilein.
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  2. Vaillant VKS 16 E - Alternative?

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  3. #2

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    Zitat Zitat von Hansilein Beitrag anzeigen
    .......... Jetzt hat mir jemand was von niedrig und hoch erklärt, der eine verbraucht mehr, der andere weniger, ich weiß nicht, was der jetzt ist...........
    Häh?

    Wie wär´s denn mit einer etwas verständlichn Fragestellung?

    Gruß
    Ralf
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  4. #3
    Hansilein
    Gast
    Heizkessel mit Niedrigenergie bzw. mit Hochenergie? Ich weiss allerdings nicht, was der, den ich jetzt habe, ausgerechnet ist.

    Gruß,

    Hansi.
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  5. #4
    Bauexpertenforum Avatar von Jonny
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    Ich glaub der Hansi spricht von 'normaler' und von Brennwerttechnik, angereichert mit Stammtischparolen.
    Interessant wäre erst einmal wieviel Heizenergie benötigt wird um die Hütte warm zu halten?
    Dann kann man erst diskutieren welches Gerät/Konzept dies mit möglichst wenig Verbrauch erreicht.

    Mehr Infos, bitte.

    Grüsse
    Jonny
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  6. #5

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    VKS16, das ist doch die 2 stufige Atmoskiste. Liefert in der größten Stufe so um die 16kW und in der kleinen Stufe etwa die Hälfte an Leistung. An ein Regelgerät kann ich mich noch erinnern, ist aber sicherlich schon 20 Jahre her.

    Wenn ich mich richtig erinnere, dann gab es mehrere Regelgeräte die verbaut wurden. Wie sieht´s aus mit Witterungsführung?
    Viel einstellen und optimieren lässt sich an der Kiste nicht. Da gibt´s die Betriebsart und einen "E"-Modus, aber was man damit am besten anstellen kann, das ist mir nicht bekannt.

    Setzt die Kiste zuviel Gas durch, dann könnte man vielleicht überlegen, ob man sie nicht auf der kleinsten Stufe festnagelt. Zudem natürlich mit einer Witterungsführung die Temperaturen runter bis die Wohnung gerade noch warm wird.

    Gib uns mal ein paar Details zum Haus (Wohnfläche bzw. beheizte Fläche, Heizkörper oder FBH usw.) sowie den durchschnittlichen Gasverbrauch der letzten Jahre.

    Dann würde mich interessieren, ob ein Austausch vorstellbar wäre, oder ob auch ein andere Art der Wärmeerzeugung in Frage kommt.

    Zuerst wäre also der IST-Zustand zu klären. Wie hoch ist die Heizlast und somit die Heizleistung die benötigt wird, welche Systemtemperaturen sind möglich. Optimal wäre eine Heizlastermittlung (EN12831), zur Not kann man auch schätzen. Vor einer endgültigen Entscheidung wäre aber eine Heizlastermittlung der richtige Weg.

    Sollte Gas weiterhin gewünscht sein, dann ein Gas-Brennwerter. Hier gibt es von den verschiedenen Herstellern eine riesige Palette an Geräten. Aber soweit sind wir noch nicht.

    Gruß
    Ralf
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  7. #6
    Hansilein
    Gast
    Hallo,

    danke für Eure ersten Antworten. Also, ich fang mal an, wenn mehr benötigt wird, schicke ich noch weitere Infos rüber, kein Problem.

    Wohnfläche ca. 120 qm in zwei Wohnungen, in der EG-Wohnung gibt es vier Heizkörper und ca. 60 qm, in der zweiten Wohnung nochmals die gleiche Fläche, die aber demnächst um ca. 20 qm erweitert wird. Darin gibt es zur Zeit ebenfalls vier Heizkörper, dann werden aber nochmals zwei weitere benötigt. Fußbodenheizung gibt es nicht und ist auch nicht das Ziel.

    Der Kessel hat tatsächlich 16 KW. Er hat eine Außensteuerung.

    Was wollt Ihr noch wissen? Gas muß es auf Dauer nicht unbedingt sein, wird ja immer teuer das Zeugs...

    Gruß,

    Hans.
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  8. #7

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    Sagten wir doch schon: Verbrauchswerte der vergangenen Heizperioden!
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  9. #8

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    Welchen Baujahres ist die Hütte?
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  10. #9
    Hansilein
    Gast
    Hi,

    sorry, hab ich glatt übersehen. 2006/2007 - also 12 Monate 14147 kWH, 2007/2008 - 12 Monate 15347 kWH.

    Das Haus ist Ursprungsbaujahr 1899, 1955 aufgestockt, 1966 erweitert, 1970 renoviert und 1992 komplett renoviert worden (damals auch Einbau der Heizung, vorher Nachtspeicher). Tja und jetzt steht wieder was an. Und in dem Zusammenhang halt...

    Gruß,

    Hans.
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  11. #10

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    Grob geschätzt bräuchte die Kiste ihre 2. Stufe nicht. Auch die kleine Stufe mit etwas mehr als 8kW sollte ausreichen, selbst wenn man berücksichtigt, daß die letzten beiden Winter keine richtigen Winter waren.

    Eine richtige Heizlastermittlung wäre optimal. Ich würde auf jeden Fall einmal die Vorlauftemperatur runterdrehen. So weit, bis die Räume gerade noch warm werden. Die Raumthermostate bzw. die Thermostate am Heizkörper dürfen dabei noch nicht eingreifen.
    Dann wird auch der hydraulische Abgleich ein Thema.

    Immer daran denken, nicht die Heizkörper sollen warm sein, sondern der Raum.

    Damit könnte man herausfinden, welche Temperaturen im Heizkreis wirklich notwendig sind. Darauf basierend dann nachdenken, ob eine WP in Frage kommt, oder eine Gas-Brennwerttherme. Ein Pelleter wäre auch eine Alternative.

    Jetzt nichts überstürzen. Grundlagen schaffen. Dann entscheiden.

    Gruß
    Ralf
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  12. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  13. #11
    Hansilein
    Gast
    Hallo,

    danke für die Antwort. Wer macht denn einen solchen Abgleich? Wenn ich nämlich meinem "normalen" Installateur mit der Nummer komme, hält der mich schlicht für verrückt. Laut ihm ist ja alles optimal eingestellt.

    Aber dieser Kessel heizt sich locker auf 65, 70 Grad hoch und pulvert wie verrückt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich es so extrem brauche. Bringt eine Solartherme zur Heizungsunterstützung eventuell was. Ein Bekannter erzählte mir, dass bei ihm, seit er dies eingebaut hat, die Heizkosten um rund 1/3 gesunken sind.

    Und was ist der Unterschied zwischen dem Kessel, der sich in meinem Keller befindet und der Gas-Brennwerttherme.

    Warum ich gerade so viel frage? Zur Zeit ist der Dachboden offen (also innen). Von daher habe ich gerade die Möglichkeit alle möglichen Rohre zu verlegen, was sonst schwierig wird, wenn einmal alles zu ist.

    Gruß,

    Hans.
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  14. #12

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    Unterschied Atmo zu Brennwerter?

    Wie wär´s mit Vergleich Vergaser- zu Einspritzer?

    Der hydr. Abgleich ist Sache des Heizers. Ja ich weiß, bei manchen ist seit der Meisterschule die Zeit stehengeblieben. Da hilft nur "suchen".

    Ob sich Solar rechnet ist schwer zu sagen. Eine Einsparung von 1/3 betrachte ich als utopisch. Da gibt es ein schönes Programm "GetSolar" mit dem man spielen kann.

    Gruß
    Ralf
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