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Balkonbelag?

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  1. #1

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    Balkonbelag?

    Hallo an alle Experten im Forum!

    Mitte November vergangenen Jahres habe ich schon einmal einige Fragen zum Belag und anderen Details unseres zu erstellenden Balkones gestellt. Mittlerweile haben sich die meißten Fragen geklärt und der Balkon steht auch schon.

    Nun steht die Materialauswahl des Belages an und ich frage hier nach Tipps und Ratschlägen.

    Uns ist eine geschlossene Fläche wichtig, da sich unterhalb des Balkones die Terrasse befindet. Bangikirai o.ä. scheidet also aus, da dies nur mit offener Fuge zu verlegen ist.
    Hinsichtlich der Holzverbundwerkstoffdielen geht die Tendenz aktuell zum Werzalit-Terrazza-Profil, weil dies momentan das einzigste mit Nut+Feder-Prinzip ist.

    Das Hauptproblem ist ein Schenkel des Balkones (es handelt sich um eine Über-Eck-Version) die nach außen gewölbt ist. Das Terrazza-Profil ist jedoch ein Hohlkammerprofil. Demnach müßte die letzte, bzw. die letzten beiden Dielen abgerundet der Länge nach gesägt werden, was wiederum eine unansehnliche Optik nach sich zieht, da man ja dann in die Hohlkammern sehen kann. Eine originale Abdeckung von Werzalit für die Längsseiten die auch biegbar ist, ist wohl in Planung aber halt noch nicht lieferbar.

    Die Gründe für dieses Material sind die Witterungsbeständigkeit und weil sie nicht splittern.

    In Kürze folgen noch Bilder von der Konstruktion des Balkones.

    Wir planen auf die vorhandenen Querriegel (Abstand 60cm) aus Holz eine Gummiauflage und darauf dann den Belag. Die Entwässerung sollte über die Ecke verlaufen, deren Eckstütze wir auf ein Gefälle von 1-2% verringern wollten.

    Was haltet Ihr von unserem Vorhaben? Gibts möglicherweise Tipps oder Verbesserungsvorschläge jenseits von Werzalit & Co. oder insbesondere für eine dezente, biegbare Abdeckung der Längsfläche der Diele, die gerundet gesägt werden muß

    Bin gespannt auf Eure Meinungen und danke im Voraus.
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  2. Balkonbelag?

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  3. #2

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    ich hatte vor einigen Jahren bei der Hausrenovierung meiner Oma auch das Problem des 'krümelsicheren' gestalten des Holzbodens. Wir haben das mit seitlichen Nuten in den Dielen gelöst. nach fixieren aber vor dem endgültigen Verschrauben haben wir Streifen aus Edelstahl in die Nuten geschoben (siehe Bild). Hat gut funktioniert und sah auch nach 6 Jahren bis zum Verkauf noch gut aus. Wichtig ist, daß die Blechstreifen in den Nuten horizontal Spiel haben. Keine Probleme mit dem Holz (wir hatten nur Lärche, kein Bankirai).

    Falls Du beim Holzplastik bleiben willst:
    ich würde einen Kunststoffstreifen/dünnes Sperrholz aus einer Platte zuscheiden und mit annähernd passendem Farbton lackieren - aus 2 Metern Abstand fällt das ausschließlich dem auf, der die 'Notlösung' kennt....
    auf die Rückseite des Streifens einen passend zugeschittenen Hartgummiklotz kleben/schrauben, der press in das Hohlkammerprofil eingetrieben wird. Alternative: Federklammern
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  4. #3
    Bauexpertenforum Avatar von Josef
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    ich bin bloss der Postbote und bringe die dazugehörigen Fotos
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  5. #4
    Avatar von operis
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    Hmmh

    Ich weiss nicht, das haus mit werzalith verunstalten?

    Da gibts doch sicher kompetentere Lösungen vom Zimmermann des Vertrauens.

    Bedenke bitte, werzalith ist mit diesem material noch nicht sooo lange auf dem markt, etwaige langzeiterfahrungen gibt es demzufolge nicht.

    So denn, operis
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  6. #5
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    Erstmal Danke an den Postboten! ....Bilder sagen eben mehr als 1000 Worte!

    @ derengelfrank: Ich muß schon sagen, eine raffinierte Lösung hast Du Dir da ausgedacht, habe ich vorher noch nie gesehen. Langzeiterfahrung ist also auch vorhanden und das ganze funktioniert. Saubere Sache!
    Nur: In meinem Fall müßten die Dielen auf eine ziemliche Länge (4-5m) eingenutet werden, ich nehme an bei Dir verliefen sie quer zur Hauswand und waren relativ kurz? Die Entwässerung wird sicher dann ein Problem und es ist auch die Gehrungsecke zu berücksichtigen.


    Zitat Zitat von operis Beitrag anzeigen
    Ich weiss nicht, das haus mit werzalith verunstalten?

    Da gibts doch sicher kompetentere Lösungen vom Zimmermann des Vertrauens.

    Bedenke bitte, werzalith ist mit diesem material noch nicht sooo lange auf dem markt, etwaige langzeiterfahrungen gibt es demzufolge nicht.

    So denn, operis
    Danke für die Einschätzung. Ich finde das Terrazza allerdings nicht verunstaltend , ist aber selbstverständlich Geschmackssache. Langzeiterfahrung bei einem relativ primitiven Produkt? Welche Probleme siehst Du? Ich sehe erstmal nur die Vorteile des Produktes, die da sind: Geschlossener Belag, splitterfrei, wartungsfrei.

    Die Zimmermänner meines Vetrauens unterscheiden sich leider nur in der Art, daß der eine Lärche, der andere Bangkirai und wieder ein anderer Fichte KDI vorschlägt. Allesamt mit offener Fuge.

    Aber: Ich habe mich auch noch nicht an dem Produkt festgebissen, daher ja hier meine Fragen nach Alternativen.
    Auch habe ich noch keine Lösung für die Abdeckung des gerundet gesägten Profiles.
    Die Entwässerung sollte von beiden Flächen auf den Gehrungsschnitt geleitet werden und im Bereich der Eckstütze abfließen. Wäre das ok?

    Hier nochmal der Link
    http://www.werzalit.de/c3view.php?si...&c3p=47&c3l=de
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  7. #6

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    Hallo Holzhauswolli,

    wir haben mal ne Terasse gebaut (ca.6m x 8m) da war der aufbau wie folgt.

    35mm Douglasie Belag (abstand 5mm)
    35mm Traglattung Douglasie (unterlegt mit Kunststoffscheiben 10mm zwecks nässe)
    Teichfolie
    24mm Douglasie N+F
    Balckenlage

    Die Folie würde ich aber so verkleiden das aussenrum kleine Dachrinne, und Folie vor sonnenstrahlung schützen durch einlaufblech.

    Mal sehn ob ich einpaar fotos finde

    Gruß Bernhard
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  9. #7

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    Zitat Zitat von HolzhausWolli Beitrag anzeigen
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    @ derengelfrank: Ich muß schon sagen, eine raffinierte Lösung hast Du Dir da ausgedacht, habe ich vorher noch nie gesehen. Langzeiterfahrung ist also auch vorhanden und das ganze funktioniert. Saubere Sache!
    Nur: In meinem Fall müßten die Dielen auf eine ziemliche Länge (4-5m) eingenutet werden, ich nehme an bei Dir verliefen sie quer zur Hauswand und waren relativ kurz? Die Entwässerung wird sicher dann ein Problem und es ist auch die Gehrungsecke zu berücksichtigen.
    Ja die Dielen liefen 'vom Haus weg'. Ist m.E. auch besser!
    Bei Verlegung parallel zur Hauswand läuft das Wasser kaum ab (außer man verlegt sie 'ballig', also in Balkonmitte höher als am Rand).
    Wir hatten an den Balkonrändern eine kleine Edelstahlrinne, die nach aussen einfach durch eine stirnseitige Diele kaschiert war. Entwässerung ins Fallrohr der Dachrinne.
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  10. #8
    Themenstarter

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    @ berni2008: Danke für Deinen beitrag. An den Fotos wäre ich sehr interessiert.

    Zitat Zitat von derengelfrank Beitrag anzeigen
    Ja die Dielen liefen 'vom Haus weg'. Ist m.E. auch besser!
    Bei Verlegung parallel zur Hauswand läuft das Wasser kaum ab (außer man verlegt sie 'ballig', also in Balkonmitte höher als am Rand).
    Wir hatten an den Balkonrändern eine kleine Edelstahlrinne, die nach aussen einfach durch eine stirnseitige Diele kaschiert war. Entwässerung ins Fallrohr der Dachrinne.
    Hast Du recht. In unserem Fall haben wir uns jedoch zugunsten einer filigraneren Unterkonstruktion anders entschieden...siehe Fotos. Wie gesagt: Die Entwässerung sollte von beiden Seiten auf den Gehrungsschnitt zu mit Hilfe der Rillen in den Dielen geleitet werden. Die Eckstütze soll mittels Gewinde geringfügig niedriger sein damit 1-2% Gefälle entsteht. Ob wir es dann dort einfach gebündelt herunterplätschern lassen oder weitere Vorkehrungen treffen müssen muß noch geklärt werden.
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