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  1. #1

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    Luftdichtheit bei Anschluß Trockenbau zu Giebel

    Hallo zusammen, hatte im Zusammenhang mit unserem Trockenbau schon einen Thread. Bei uns wurden ja die GK-Platten VOR dem Innenputz angebracht (mit der Begründung, daß der Putzer dann sauber an die Decke/Wandschräge heranputzen kann. Nun habe ich aber gesehen, daß die Dampfsperrfolie nicht zwischen Decke und Wand herausragt, sondern an den Stößen der GK-Platten am (rohen) Mauerwerk verklebt wurde. Der Trockenbauer sagt, das sei so ausreichend und der Putzer könne gar nicht auf Folie putzen.

    Auch wenn es nur ein millimeterdünner Spalt ist, habe ich doch aber jetzt zwischen Unterkante Folie und Oberkante Putz eine luftdurchlässige Stelle, oder bin ich da zu pingelig? Habe im Internet mehrere Seiten gefunden, daß das Verkleben der Folie auf der VERPUTZTEN Wand OK ist, ansonsten aber das Ende der Folie in den Putz einzuarbeiten ist.

    Gibt es hierzu eine technische Richtlinie o.ä., die man vorweisen kann? Ich möchte ungern warten, bis im Rahmen eines BDT die Leckage nachzuweisen ist, da sich dann unnötige Verzögerungen ergeben würden. Oder gibt es "Nachrüstlösungen", um die Stelle trotzdem dicht zu bekommen?

    Vielen Dank und schöne Grüße,
    Oliver
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  2. Luftdichtheit bei Anschluß Trockenbau zu Giebel

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    wenn die Folie

    fachgerecht verklebt wurde, ist das ok, wo soll die luftdurclässige Stelle sein? Die Folie ist die luftdichte Ebene, und natürlich die fachgerechten "Verklebungen"

    der BDT wirds zeigen

    Gruß
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  4. #3
    Avatar von BauherrHilflos
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    So wie ich es lese, kann es trotzdem beim BDT zu einen Problem werden.
    Dazu müsste man aber wissen, mit was gebaut wurde? Steine? Schalungssystem?
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  5. #4
    Avatar von jhd
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    Nochmal genauer

    die luftdichte Ebene ist die diffusionshemmende Folie?
    Dies wurde direkt mit ???? an das Rohmauerwerk geklebt, die Folie dann bündig (mehr oder minder) am GK innenseitig abgeschnitten und dann wurde gegen den GK geputzt.
    +
    Mag lufdicht sein beim BDT, ist aber nicht dauerhaft und fachgerecht.

    Jörn
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  6. #5
    Avatar von Peeder
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    mit der Begründung, daß der Putzer dann sauber an die Decke/Wandschräge heranputzen kann.
    nee, mit dem Gedanken, dasdie Anschlüsse überdeckt werden

    Der Trockenbauer sagt, das sei so ausreichend und der Putzer könne gar nicht auf Folie putzen.
    Rissbildungen auf den Putzer abschieben, und die Aussage ist völlig unkorrekt.

    Auch ist die Reihenfolge Mist, Dämmung Folie, Putz, und zum Schluss der GK , das wäre in Ordnung.

    Siehe mal hier bei Herbert
    http://www.luftdicht.de/hgf.htm#anschluss%20an%20wand

    Peeder
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  7. #6
    Avatar von BauherrHilflos
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    Zitat Zitat von olli295 Beitrag anzeigen
    Bei uns wurden ja die GK-Platten VOR dem Innenputz angebracht
    Hier sehe ich das evt. Problem. Sollte zwischen den Steinen/fugen der Wand Luft/Wind durchkommen, dann besteht die Möglichkeit, das bei aufgesetzten Trockenbauprofilen dieser Spalt zwar überdeckt wird, aber nicht luftdicht verschlossen wird. Der spätere Innenputz wird dann ja nur bis zum Rigips geputzt.
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  8. #7
    Avatar von Peeder
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    Hallo, wir reden hier über Äpfel, und nicht Kirschen.
    Decke/Wandschräge
    hm, bitte kein Problem heraufbeschwören, wenn keins da ist

    Wo soll denn der Wind herkommen, westwärts, nur westwärts

    so ist es richtig !


    Peeder

    wäre der Raum rund gewesen, hätte der Hund nicht in die Ecke geschissen
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  9. #8
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    Nicht aufregen. War doch nur der hilfloseBauherr.
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  10. #9
    Avatar von BauherrHilflos
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    Zitat Zitat von Peeder Beitrag anzeigen
    Hallo, wir reden hier über Äpfel, und nicht Kirschen.
    hm, bitte kein Problem heraufbeschwören, wenn keins da ist
    Peeder
    Ok Peeder
    Mein Beitrag bezog sich lediglich auf "GK-Platten VOR dem Innenputz".
    Dies sollte nur aufzeigen, das wenn GK-Platten; sagen wir einfach Trockenbau; im Haus schon fertiggestellt ist, und DANN der Innenputz kommt,
    es Probleme geben kann. Oder siehst Du das anders?
    Olli könnte ja mal schreiben, ob der gesamte Trockenbau schon abgeschlossen ist, oder ob NUR die Decken schon eingezogen wurden.
    Ansonsten: Locker bleiben
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  11. #10
    Themenstarter

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    Aufklärung

    Hallo,
    natürlich ist MIR klar, dass der Ablauf Trockenbau vor Putz suboptimal ist. Ließ sich nun aber nicht mehr stoppen (naja, mit Gewalt hab ichs nicht versucht... :Roll) Ausgeführt sind jetzt die Decken OG zum Spitzboden sowie sämtliche Wandschrägen. Kniestöcke sind gemauert und werden verputzt. Aber auch dort liegt die Folie nur im Stoß der GK-Platten, so daß sie nicht mit eingeputzt werden kann. Das Mauerwerk besteht aus T9 und ist luftdurchlässig ohne Ende.

    Wenn mich nicht alles täuscht, ist die Luftdichtheitsebene ja wohl auf der Warmseite, sprich Gebäudeinnenseite herzustellen, nicht durch den Außenputz. Ich hänge nochmal eine Skizze an (unter Meine Fotos: "Anschluss.pdf"), vielleicht wirds dadurch etwas klarer. Der Innenputz, der als solches ja ausreichend luftdicht ist, reicht nur bis zur Unterkante GK, die Folie aber nur bis zur Seite der GK-Platte. Womit sie verklebt ist, spielt dabei eigentlich keine Rolle, da durch die offenen Mauerwerksfugen die Luft zwischen der Klebenaht und dem Stoß GK/Putz hindurchziehen kann. Es sei denn, ich habe eine Möglichkeit, diese Anbindung im Nachhinein luftdicht auszuführen.

    Oder?
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  12. #11
    Avatar von jhd
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    Hast

    Du doch jetzt schön selber beantwortet.
    Du kommst nimmer ran und kontrollieren kannst Du das auch nicht, obs luftdicht wird.
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  13. #12
    Avatar von BauherrHilflos
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    Zitat Zitat von olli295 Beitrag anzeigen
    .. Kniestöcke sind gemauert und werden verputzt. Aber auch dort liegt die Folie nur im Stoß der GK-Platten, so daß sie nicht mit eingeputzt werden kann....Der Innenputz, der als solches ja ausreichend luftdicht ist, reicht nur bis zur Unterkante GK, die Folie aber nur bis zur Seite der GK-Platte.
    Hast Du denn noch die Möglichkeit, weitere Klebestreifen auf die jetzigen Klebestreifen zu kleben.. halt ein "verbreitern" der Abklebung? Könnte zwar gefummel sein, aber sich evt. lohnen, wenn dieser "verbreitete" Streifen dann eingeputzt wird.
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  14. #13
    Avatar von Peeder
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    gut, nun sind wir schon mal schlauer, Murks

    Trockenbauer sagt,
    abgesehen, ob man Ihn zur Rechenschaft ziehen könnte ( ist alles nee Vertragssache ) ist es auch ohne Glaskugel nicht in Ordnung.

    Man könnte jetzt den Gipskarton in die luftdiche Hülle mit einbeziehen, wobei ich ein Gegner davon bin.
    Dagegen sprechen die Anschlüsse, die nie auf Dauer Dicht sind.
    Da könnte die Idee vom Hilflosbauherrn ein Rettungsanker sein.
    Klebebänder an den Fugen, Gittex o.ä. und überputzen.
    Und auch dann, wer soll dir die Gewährleistung geben, das es Dauerhaft ist ??? Und wer zahlt das, der Putzer wird sich freuen !!
    Rückbau ist die sicherste Methode , um noch was zu retten.
    Mal nee Platte vom GK abschrauben, den Anschluss Prüfen, Kniestock, ist die Mauerkrone verschlossen ( so nennt man das doch wohl, und weiss ich was ein T 9 ist ? , sicherlich so nee hohle Gitterziegel ? )
    Das sind doch alles Sachen, die ein FeldundWiesenTrockenbauer sehen muss.

    so, das war wohl locker genug

    richtig ist , erst Putzen, dann GK , oder macht Ihr erst die Holzdecke, und dann dran putzen ??
    Die Folie ist eine Sache für sich, das scheiden sich die Geister, man kann beides richtig machen - Putz, dann Folie oder umgekehrt. Es kommt auf den Anschluss an, und der sollte dauerhaft Dicht sein.

    gruss Peeder

    Der Trockenbauer, das unheimliche (ver)Wesen

    mein nächstes Buch wird heissen Das Tier im Trockenbauer
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
    Themenstarter

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    Na klar...

    @ BauherrHilflos:

    Sicher, die Möglichkeit besteht, an die Folie noch einen Klebestreifen dranzusetzen. Ändert aber nichts dran, daß dann sämtliche GK-Platten, die an die Wände stoßen, nochmal abgenommen werden müssen. Der Trockenbauer wird sich freuen... Deshalb hatte ich ja auch ursprünglich gefragt - nach einer technischen Richtlinie oder Norm, die man bei Diskussionen ziehen kann - denn wie geschrieben - er sieht den Mangel nicht ein.

    Grüße,
    Oliver
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  17. #15
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von Peeder Beitrag anzeigen
    Das sind doch alles Sachen, die ein FeldundWiesenTrockenbauer sehen muss.
    Vielleicht kommt unserer aus dem Wald?

    Also, was ich noch nicht geschrieben hatte: verputzt ist noch nicht, also noch nicht alles zu spät. Aber bevor der Putzer kommt, will ich natürlich geregelt haben, wie die Luftdichtheit hergestellt werden soll.

    Zitat Zitat von Peeder Beitrag anzeigen
    ( so nennt man das doch wohl, und weiss ich was ein T 9 ist ? , sicherlich so nee hohle Gitterziegel ? )
    Nix gegen den T9. Der ist schon OK. Klar, der ist nicht nur ziemlich hohl (zumindest in der Senkrechten, trotz Perlit-Füllung), sondern wird ja waagerecht auch nicht vermörtelt. Da sind also reichlich luftdurchlässige Spalten, die mit Putz zugemacht werden müssen. Deshalb ja auch die Sorge, wenn der Innenputz nicht mit der Folie verbunden ist.

    Der Trockenbauer meint, der Außenputz würde es schon richten. Aber da habe ich ja nun ungezählte offene Stellen (Pfettendurchführung, Mauerkrone, etc).

    Auf in den Kampf...
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