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  1. #1

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    Spots in der Decke, Hoch- oder Nidrigvolt?

    Hallo liebes Forum,

    das Häuschen steht, wir sind glücklich und zufrieden.
    Jetzt soll es von Innen ein wenig schöner werden... Meine Frau möchte gerne, wie in der jetzigen, bald alten Wohnung, Spots in die Decke. Also Gipskartonplatten drunter...

    Spots sollen in die Küche, das Wohnzimmer / Esszimmer und in den Flur, alle Räume sind im EG.

    Nun zur eigentlichen Frage: was ist besser? Hochvolt- oder Nidrigvoltspots?
    Ich habe mal gehört, dass Nidrigvolt das bessere Licht bringen (schöner) und die Bauhöhe nidriger ist (ca. 6-7 cm), man aber noch die Trafos benötigt (1x120er Trafo für ca. 3 Spots zu je 35 Volt). Stimmt das, habe ich was übersehen? Gibt es andere Vor- oder Nachteile?

    Vielen Dank im voraus für Eure Antworten!
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  2. Spots in der Decke, Hoch- oder Nidrigvolt?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Zitat Zitat von bschmal Beitrag anzeigen
    Gibt es andere Vor- oder Nachteile?
    Schon einmal den Strombedarf angeschaut?

    Hier wurde das Thema schon einmal diskutiert. Ansonsten einfach in die Suche "Hochvolt" eingeben und schmökern.

    http://www.bauexpertenforum.de/showt...light=Hochvolt

    Gruß
    Ralf
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  4. #3
    Themenstarter

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    Hallo, danke für die schnelle Antwort. Strombedarf? Also Du meinst den Stromverbrauch, oder? Ist das wirklich so viel? In der "alten" Wohnung hängen 7 Spots im WHZ und 5 in der Küche, diese dienen als mal als Zusatzbeleuchtung und mal als Vollbeleuchtung und unsere Stromrechnung bleibt echt immer im Rahmen (ca. 50 € bei 85 qm und 2 Pers.)

    Dem Link nach sollte man somit Nidrigvolt nehmen, ja? Also wie ich es schon geschrieben habe, und mich von Bauchgefühl her auch für entschieden habe?!

    Gibt es ein sinnvolle Begrenzung wie viele Spots / Trafos ich an ein Stromkabel hängen darf / sollte. Zur Zeit liegen für WHZ 5 Stromkabel (alles Licht) bereit. 1xEsszimmertisch, 1x Wohnzimmertisch und 2 bzw. 3 für die Spots (evtl. 1 Kabel als Reserve?).

    Gruß Björn
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  5. #4

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    Überlege mal, ein einzelner Spot hat 25W oder 35W oder gar 50W.
    Ich beleuchte ein komplettes Zimmer mit >30qm problemlos mit 20W ESL.

    Deine Netzzuleitungen stellen sicherlich kein Problem dar. Die mögliche Last hängt von der Absicherung der einzelnen Kreise ab. Die paar Leuchten sind aber "harmlos" solange Du kein Stadion-Flutlich montieren möchtest.

    Gruß
    Ralf
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  6. #5
    Themenstarter

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    OK, der Groschen ist gefallen (sorry Cent).

    Wir dachten an 35 W Spots. Wohn- und Esszimmer haben 39,5 qm (8-9 Spots, 1 Deckenfluter, 1 Essz.tischleuchte und 1 Whztischleuchte). Also viel zu viel, oder?
    Dann Küche, ca. 24 qm (Küchenbeleuchtung und 7 Spots) und Flur mit ca. 7 Spots und 2 Wandleuchten (Treppe OG und Treppe KG).

    Die Spots dienen hauptsächl. der Optik, Licht sollen sie schon bringen, jedoch ist es nicht so, dass die Spots 4 oder 5 Stunden am Stück brennen sollen...

    Abgesehen vom Preis (Anschaffung Elektrik, Gipskarton, etc.), wird das für die RWE ein Glücksfall und für uns eine Strom(rechnungs)falle?

    Und was ist oder heißt ESL?? Sorry für die blöden Fragen...

    So, schönen Abend und guts Nächtle! Bis Morgen...
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  7. #6

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    ESL = Energiesparlampe (Laienjargon). Technisch handelt es sich um Kompaktleuchtstoffröhren. Sie ähneln den Leuchtstoffröhren (Laienjargon: Neonröhren), bauen aber kleiner und haben eine etwas ungünstigere Energiebilanz. Zudem ist die Lichtqualität nicht besonders, weil die Lampe nicht das gesamt Wellenspektrum abstrahlt. Darunter leidet die Farbwiedergabe.

    Die beste Qualität haben Halogen-Niedervolt-Lampen, die aber erheblich mehr Strom verbrauchen. Wer Lichtqualität und Energieverbrauch optimieren will, nimmt Metalldampf-Halogenlampen. Aber auch diese haben einen Nachteil, der sie für den Wohnbereich disqualifiziert: Sie benötigen mehrere Minuten Aufheizung und können nach dem Ausschalten nicht sofort wieder eingeschaltet werden.
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  8. #7
    Rüganer
    Gast
    Willst Du die Spots eventuell auch dimmen können?
    Dann haben HV eine bessere Effizienz haben als NV.

    Ich habe bspw. in meinem Wohn-/Eßzimmer 5 dimmbare HV-Halogen-Wandfluter mit je 150 Watt und eine 5x25Watt Esstischlampe installiert.

    Wenn ich alle Wandfluter voll aufdrehe habe ich schon fast Stadionhelligkeit und dann rennt der Zähler natürlich auch. Aber in der Regel sind nur ein Teil davon fast auf Minimum gedimmt und der andere Teil ist aus.
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  9. #8

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    Zitat Zitat von Stefan61 Beitrag anzeigen
    ......Zudem ist die Lichtqualität nicht besonders, weil die Lampe nicht das gesamt Wellenspektrum abstrahlt. Darunter leidet die Farbwiedergabe.......
    Auch das lässt sich ändern. Meine ESL liegen mit einer Farbtemperatur von etwa 2700K in einem Bereich der sehr angenehm für die Augen ist. Diese "Filterung" kostet jedoch ein wenig Helligkeit.
    Man sollte auch nicht vergessen, daß das Licht in einem Raum auch von den Einrichtungsgegenständen beeinflußt wird. Weisse Wände und dann noch ESL mit einer Farbtemperatur von 6000K oder gar 7000K, und schon wirkt der Raum steril wie ein OP-Saal. Das muß aber nicht sein.

    Eine 150W Leuchte zu dimmen halte ich für völligen Unsinn. Allein die dabei auftretenden Verluste reichen mir um einen ganzen Raum auszuleuchten.

    Gruß
    Ralf
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  10. #9
    Rüganer
    Gast
    Ich dimme ja nun nicht gerade mit einem Potentiometer!
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  11. #10

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    @R. B. Hier kann ich Ihnen nicht zustimmen. Sie verwechseln die Farbtemperatur und die Lichtqualität. Es stimmt, daß Kompaktleuchtstofflampen sowohl in Warmweiß angeboten werden als auch in Neutralweiß und Tageslichtweiß.

    Das ändert aber nichts an der Tatsache, daß das abgestrahlte Wellenspektrum, das nichts mit der Farbtemperatur zu tun hat, nicht dem Wellenspektrum des natürlichen Lichts entspricht. Aus diesem Grund werden Farben verfälscht, und es entsteht ein unwohles Gefühl.

    Bei Interesse am Thema: Hans Rudolf Ris, Beleuchtungstechnik für Praktiker: Grundlagen - Lampen - Leuchten - Planung - Messung. 3. Aufl. VDE-Verlag.
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  12. #11

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    Zitat Zitat von Stefan61 Beitrag anzeigen
    @R. B. Hier kann ich Ihnen nicht zustimmen. Sie verwechseln die Farbtemperatur und die Lichtqualität.
    Der Begriff "Lichtqualität" ist ein Modeausdruck und in keinster Weise definiert.

    ABER die Farbtemperatur hat sehr wohl etwas mit dem Spektrum, genauer gesagt den Frequenzanteilen im Spektrum, zu tun.

    Richtig ist, daß künstlich hergestelltes Licht, egal wie es hergestellt wurde, nicht das Frequenzspektrum von Tageslicht erreichen kann. Dazu müßte man den Entstehungsprozess (Sonne), sowie die vielen Filter die das Licht auf dem Weg von der Sonne zur Erde durchläuft, simulieren. Technisch in einer Leuchte bzw. mit einem Leuchtmittel so gut wie nicht machbar.
    Man kann nur versuchen sich dem "Sonnenlicht" anzunähern.

    Die Sonne liefert ein sehr breites Spektrum, das neben unsichtbaren (Röntgen, UV. IR usw.) Frequenzanteilen auch sichtbare "Frequenzen" enthält. Diese sichtbaren Anteile zusammen (gemischt) ergeben das weiße Tageslicht, welches auch variieren kann (je nach Tageszeit, Luftfeuchtigkeit usw.).

    Bei sehr hoher Luftfeuchtigkeit liefert die Sonne beispielsweise ein Licht mit einer Farbtemperatur die von uns gerne als kaltweiss bezeichnet wird (Bsp.:7000K) und die annähernd dem Spektrum einer ESL entspricht.

    Gruß
    Ralf
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  13. #12

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    Zitat Zitat von R.B. Beitrag anzeigen
    Der Begriff "Lichtqualität" ist ein Modeausdruck und in keinster Weise definiert.
    Lieber R. B., da haben Sie eine Wissenslücke. Die Lichtqualität ist sehr wohl definiert. Sie wird gemessen durch den Farbwiedergabe-Index (Ra), der im Idealfall den Wert 100 annimmt. Bei Werten ab 90 ist die Qualität "1A", bei 80 bis 89 "1B" usw. Die Lampen mit der besten Lichtausbeute (Na-Hochdrucklampen) erreichen nur einen Wert von 20 bis 40, das entspricht Stufe "4".
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  14. #13
    Rüganer
    Gast
    Geht es hier nicht eigentlich darum, ob bschmal sich zwischen HV- oder NV-Halogenspots entscheiden möchte?

    Was hat das denn jetzt mit ESL, Farbtemperaturen und Lichtqualitätsdefinitionen zu tun?
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Zitat Zitat von Stefan61 Beitrag anzeigen
    Lieber R. B., da haben Sie eine Wissenslücke.
    Akzeptiert. Wir reden hier bei uns nur von Farbwiedergabeindex, und so wird auch protokolliert. Dafür den Begriff "Lichtqualität" zu nutzen, darauf sind wir noch nicht gekommen. Ich habe aber schnell mit einem Kunden telefoniert, und bis in einer Stunde weiß ich mehr. Hoffentlich rufen die mich heute am Freitag wirklich noch zurück.

    Gruß
    Ralf
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  17. #15

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    Zitat Zitat von Rüganer Beitrag anzeigen
    Geht es hier nicht eigentlich darum, ob bschmal sich zwischen HV- oder NV-Halogenspots entscheiden möchte?
    Es geht nicht nur darum ob HV oder NV, sondern auch darum, welche Leuchtmittel eingesetzt werden können. Diese haben einen erheblichen Einfluß auf die Leistungsaufnahme und bestimmen auch den "Wohlfühlfaktor".

    Gruß
    Ralf
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