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Grundstück noch nicht abbezahlt

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  1. #1

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    Grundstück noch nicht abbezahlt

    Hallo Zusammen,

    wir haben vor 3 Jahren ein Grundstück gekauft für 65.000 €. Durch Sonderzahlung und Tilgung sind wir jetzt bei 45.000 angekommen und möchten dieses Jahr bauen. Das Haus würde zusätzlich auf 220.000 € kommen.
    Der Kredit für das Grundstück ist noch bei 3,75 % und eine neue Finanzierung wäre bei 5,25 %. Angebot von unserer Bank.


    Können wir den Kredit nur bei der Bank aufnehmen wo wir noch das Grundstück abbezahlen ? Der Vertrag könnte auf 250 € runter gesetzt werden pro Monat aber trotzdem wären wir bei einer Belastung von 1.200 € pro Monat das ich sehr viel finde.

    Was meint ihr ? Was macht man am besten in dieser Situation ?

    Nettoeinkommen im Moment noch bei 3.700 €. 1000 € pro Monat gehen für das Grundstück schon weg.

    Vielen Dank für eure Hilfe
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  2. Grundstück noch nicht abbezahlt

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Zitat Zitat von Nina Beitrag anzeigen
    ...Das Haus würde zusätzlich auf 220.000 € kommen.
    ..eine neue Finanzierung wäre bei 5,25 %...


    Können wir den Kredit nur bei der Bank aufnehmen wo wir noch das Grundstück abbezahlen ? Der Vertrag könnte auf 250 € runter gesetzt werden pro Monat aber trotzdem wären wir bei einer Belastung von 1.200 € pro Monat das ich sehr viel finde.


    Die Rechnung verstehe ich nicht so ganz: 220TEUR bei 5.25 macht bei 1% Tilgung bereits ca. 1150 EUR. Plus 250 EUR für Grundstückskredit sind bei mir bereits 1400 EUR....
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  4. #3

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    Warum sollte man keinen Kredit bei einer anderen Bank bekommen.
    Die Bank trägt die Grundschuld bei euch ein und gut ist.

    Vorrausgesezt ist hierbei natürlich die Kreditwürdigkeit und 1400 Euro ist schon nen Menge Holz.
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  5. #4

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    Sie werden Schwierigkeiten haben, eine andere Bank zu finden. Denn Ihre bisherige Gläubigerin steht im 1. Rang, und keine Bank möchte gern im 2. Rang stehen. Es geht vielleicht, dürfte aber einen Zinszuschlag kosten.
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  6. #5
    Avatar von drulli
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    Daher prüfen, ob neuer Kredit über Gesamtsumme möglich ist, mit dem man den ersten sofort tilgt, soweit möglich. Dann könnte doch die neue Bank in den 1. Rang kommen.
    Nur, der erste Kredit hat einen interessanten Zinssatz, den man ungerne verliert.

    Aber grundsätzlich: Wenn Du bei 1200 monatlicher Belastung schon Probleme befürchtest, dürfte die Gesamtsumme von 265.000€ schwierig werden. Du musst ja auch mal tilgen und nicht nur Zinsen zahlen...
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  7. #6

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    Aber das muß eine Hausfrau ja nicht wissen!!
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    Alternative

    Hallo,

    Stephan hat recht! Das gibt ein Problem.

    Aber ich sehe noch mehr Probleme. Wenn ich mal meinen Daumen nehme, kostet ein Kredit monatlich 700 pro 100.000 Kreditsumme.

    Ich weiß, daß „Finanzberater“ das auch mit weniger können. Sonst haben sie keinen Abschluß und keine Provision. Dann wird getrickst und am Ende ist es (fast) nicht bezahlbar. Scheidung wegen dem „blöden“ Haus, Versteigerung etc. ist dann möglich. (Muß aber nicht sein.)

    Bei 220.000 plus 10% ungeplante Mehrkosten plus 65.000 plus 14% Baunebenkosten gibt 350.000. Monatlich also 2440!!! Plus Risikolebensversicherung für den Kredit.

    Jetzt können Sie natürlich herausstreichen, was Sie für unberechtigt halten. Einverstanden! Das ist sicher eine worst case Rechnung. Aber es ist auch durchaus möglich.

    Wie wäre es denn, wenn Sie im Frühjahr die Baugrube ausheben lassen, die Kanalrohre und Banderder selbst verlegen, die Bodenplatte über einer Sauberkeitsschicht betonieren und vermutlich bis zum Winter den Keller errichtet haben?? Diese Kosten sind überschaubar.

    Für den Betoniervorgang sollten Sie sich allerdings 2 oder 3 erfahrene Leute dazuholen. Sonst wird das eine Hügellandschaft. Ich habe hier gerade das Angebot einer Firma nur zum Betonglätten. Durchaus bezahlbar!! Für den Frost im Winter brauchen Sie einige Ballen Stroh und einige Planen aus dem Baumarkt. Oder die Erde ist schon wieder beigefüllt.

    Vorteil: Sie gehen keine Bindungen über große Summen ein.

    Nach VOB § 8 kann der Auftraggeber den Vertrag jederzeit vor der Vollendung ohne Angabe von Gründen kündigen. (Mehdorn! in Berlin)

    Aber dem Auftragnehmer (= Bauunternehmen) steht die volle vereinbarte Vergütung für den gesamten vereinbarten Auftrag zu!! Er muß sich lediglich anrechnen (= abziehen) lassen, was er infolge der Vertragsaufhebung an Kosten erspart hat. Wer will bei der heutigen Auftragslage nachweisen, daß die Leute locker flockig an einer anderen Baustelle sofort einsetzbar waren?? Also zahlen für nichts!!!

    Kommt der Bauherr mit seinen Zahlungen in Verzug, kann der Bauunternehmer kündigen und eine angemessene Entschädigung für die nicht ausgeführten Arbeiten verlangen! Die ausgeführten Arbeiten müssen sowieso bezahlt werden!

    Wer diese Regeln kennt, kann eigentlich nicht mehr mit einem Unternehmen bauen und ruhig schlafen. (VOB für 7 Euro bei dtv)

    Nachteile: Es gibt Leute mit zwei rechten Daumen und 3700 netto bekommt man nicht für durchschnittliche Mitarbeit. Da wird vermutlich voller Einsatz gefordert. Wie das mit Samstagstätigkeit vereinbar ist, kann ich nicht voraussehen. Es kommt auch darauf an, wie weit die Baustelle entfernt ist und wer als Hilfe am Wochenende zur Verfügung steht.

    Betrachten Sie den Vorschlag einfach mal als eine Möglichkeit, über die man nachdenken sollte.

    Im übrigen habe ich den Eindruck, ihre jetzige Bank nutzt ihre Vorzugsstellung mit einem hohen Zins aus. Das ist durchaus branchenüblich! Man bedient die neuen Kunden besser als die alten.

    Eine weitere Möglichkeit, wäre eine andere Bank zu finden, die auch das Grundstück finanziert, d. h. die bisherige Bank ablöst und damit an erster Stelle eingetragen wird. Aber eine solche Lösung, mit weiteren Spesen, würde ich meiden.

    Gruß

    pauline
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  8. #7
    Avatar von Contoso
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    Ich hau mich weg

    Da wird eine Frage nach einer möglichen Finanzierung gestellt und unsere Hausfrau konstruiert abenteurliche Vorgehensweisen zum Bau eines Kellers, na dann viel Erfolg!
    Wer diesen Rat ernst nimmt, landet ganz sicher unter Murks am Bau!
    Mal davon abgesehen, wie soll denn dann die Finanzierung aussehen? Soll die Bank immer einen kleinen Kredit geben? Einfach nur abenteurlich!
    Zur eigentlichen Frage, wird sicher sehr schwierig. Wenn ihr kein Eigenkapital mit einbringen könnt (Grundstück ist ja nur zum Teil bezahlt) wird das wohl nicht so einfach gehen. Es wäre sicher besser noch was anzusparen und somit die Kreditsumme zu minimieren. Am besten mit der Kreditgebenden Bank verhandeln, die stehen im Grundbuch an erster Stelle, da gibt es sicher die wenigsten Probleme.


    MfG Contoso
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  9. #8

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    Eine ehrliche und kurze Antwort: Wenn Ihnen 1.200 € monatliche Belastung schon zu viel sind, sollten Sie es lieber lassen. Da braucht man kein worst case Scenario oder sonstiges. Im übrigen kommen Sie mit den 1.200 € bei Ihrer Rechnung noch nicht mal aus. Sie werden bei ca. 1.400 € liegen.

    Beste Grüße
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  10. #9

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    Zitat Zitat von Nina Beitrag anzeigen
    Nettoeinkommen im Moment noch bei 3.700 €....
    Rechne mit einem Einkommen das dauerhaft verfügbar ist. Kinder geplant? Ein Gehalt fällt weg, Kosten steigen, und wie sieht´s dann aus?

    Wie in einigen Beiträgen schon geschrieben, 1.400,- €/Monat, evtl. durch zinsgünstigere Darlehen ein bischen weniger.

    Lösung:
    - Mehr Eigenkapital aufbauen
    - Baukosten reduzieren

    Gruß
    Ralf
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  11. #10

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    Zitat Zitat von Contoso Beitrag anzeigen
    Da wird eine Frage nach einer möglichen Finanzierung gestellt und unsere Hausfrau konstruiert abenteurliche Vorgehensweisen zum Bau eines Kellers, na dann viel Erfolg!
    Wer diesen Rat ernst nimmt, landet ganz sicher unter Murks am Bau!

    MfG Contoso
    Wie allseits bekannt, wird eben "Murks" nur von Selberbauern verursacht.!

    Viel Erfolg

    pauline
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  12. #11

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    Nö - aber durch unsinnige Hausfrauentipps.
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  13. #12
    Avatar von Contoso
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    Zitat Zitat von Ralf Dühlmeyer Beitrag anzeigen
    Nö - aber durch unsinnige Hausfrauentipps.
    Das wollte ich damit sagen....


    MfG Contoso
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  14. #13

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    Eigenen Bau

    Hallo,

    grundsätzlich ist es in der Tat sinnvoll, wenn jeder die Tätigkeit macht für die er ausgebildet ist und die er beherrscht. Man hatte bereits vor etlichen Jahrhunderten mit dem Weizen- und Weinanbau und dessen komparativen Kosten festgestellt, daß eine solche Arbeitsteilung für beide Geschäftspartner Vorteile bringt.
    Im konkreten Fall sollte nach diesen Überlegungen das Bauvorhaben von einem Bauunternehmen errichtet werden und man bezahlt das aus dem Verdienst als Technische Zeichnerin.

    Vor entlichen Jahrhunderten waren allerdings die Steuern und Abgaben nur ein wenige Prozent der heutigen. Durch die hohen Steuern kann es heute „wirtschaftlich“ werden, daß Unternehmen aus Holland hier den Autoschrott aufkaufen und daraus in Hinterhofwerkstätten wieder fahrbare Autos zurechtschweißen. Das ist genauso sinnvoll, wie Kartoffeln im Berliner Tiergarten in Handarbeit anzubauen. Aber auch das wurde gemacht.

    Unsere über alles „fürsorglichen“ Politiker erwarten, das ein Bauherr, der mit seinem Einkommen ein Haus errichten kann, geschätzte 35% Lohn- bzw. Einkommensteuer und Kirchensteuer von seinem Bruttoeinkommen bezahlt. Abzüglich Soliabzug und Sozialabgaben von weiteren 25% kommen etwa 40% seines Verdienstes auf dem Konto an.

    Davon bezahlt er dann einen Bauarbeiter, plus 20% Arbeitgeberanteil der Sozialabgaben plus seine Verwaltungskosten, Berufsgenossenschaft und Unternehmerlohnanteil von geschätzten weiteren 20%. Weitere 15% muß der Unternehmer für Urlaub, Krankheit und Weiterbildung der Arbeiter in Rechnung stellen damit er seine Ausgaben bezahlen kann. Auf diese 161% kommen noch 19% Steuer „zur Förderung der Schwarzarbeit“.

    Ergibt 191% des Stundenlohnes eines Bauarbeiters, die aus 40% des Bauherrenverdienstes gezahlt werden müssen. Der Unternehmer wird noch weitere Aufschläge in Rechnung stellen, weil er die Geräte und Maschinen über Lohnzuschläge berücksichtigt. Dies kann hier ignoriert werden, wenn wir als Alternative selbst bauen und eigenen Maschinen beschaffen.

    Durch Zins- und Zinseszins steigen die Baukosten nochmal auf 200 bis 300%, die aber wegen der Inflation zum Teil aus „schlechterem Geld“ gezahlt werden können.

    Ein Bauvorhaben ist also vorwiegend eine Möglichkeit Steuern und Abgaben zu einzutreiben und mit dem verbleibenden Rest die Baustoffe zu bezahlen.

    Geht der Bauherr den Weg der Selbsthilfe und reduziert er seine Arbeitszeit im Unternehmen (wenn dies möglich sein sollte???) kann er sehr schnell Wohngeldbezieher werden. Der Bauherr ist plötzlich bedürftig! Eine verrückte (Steuer-) Welt, die mit dem Wegfall der Eigenheimzulage den Kauf eines Eigenheims erschwert aber die Selbsthilfe über Wohngeld ungewollt fördert.


    Aus einem anderen Strang: „da die Baufirma eine Ein-Mann-Show ist und manchmal von Bauhelfern unterstützt worden ist.“

    Warum soll eine eigene Ein-Mann-Show nicht funktionieren?
    Aber einen eigenen Kran sollte man heute schon haben!!

    Gruß

    pauline
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
    Bauexpertenforum Avatar von Jonny
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    Doch das funktioniert,

    Zitat Zitat von pauline10 Beitrag anzeigen
    Warum soll eine eigene Ein-Mann-Show nicht funktionieren?
    Aber einen eigenen Kran sollte man heute schon haben!!
    sieht man ja an dir.

    Haste eigentlich auch nen Kran???

    Muss jetzt weg, Pizzateig machen
    Jonny
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  17. #15

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    Zitat Zitat von Jonny Beitrag anzeigen
    sieht man ja an dir.

    Haste eigentlich auch nen Kran???

    Muss jetzt weg, Pizzateig machen
    Jonny
    Jonny, hast Du nicht aufgepasst? da gab´s doch schon einen thread mit dem Kran und Paulinchen.

    Aber Pizza ist ein gutes Stichwort. Hab´ auch Hunger.

    Gruß
    Ralf
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