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Apl

Diskutiere Apl im Forum Elektro 1 auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    Apl

    Guten Tag, ich wollte einmal hier nachfragen, ob es gestattet ist, am APL selbst eine Leitung anzuschließen. Schließlich ist ja ja sinnlos, deshalb einen Telekom-Arbeiter herzuholen. Es sollen nur zwei Adern (La und LB) aufgelegt werden, mehr wird nicht benötigt. Das Telefon bekommt nämlich einen neuen Platz.

    Dass man da nicht ran soll, das weiß ich, aber ich denke, die Abgase, die der Telekomarbeiter mit seinem Auto auf dem Weg zu mir verursacht, sind schlimmer für die Umwelt, als wenn ich da was drannstecke.

    Und braucht man für den APL ein LSA-Auflegewerkzeug? Sieht bei mir nämlich so aus, bin mir aber nicht ganz sicher.

    Vielen Dank
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  2. Apl

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  3. #2

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    Daumen hoch

    Zitat Zitat von Sogga Beitrag anzeigen
    ich wollte einmal hier nachfragen, ob es gestattet ist, am APL selbst eine Leitung anzuschließen.
    Nein, das ist nach wie vor untersagt.
    Schließlich ist ja ja sinnlos, deshalb einen Telekom-Arbeiter herzuholen.
    Schwachsinn! Es ist nicht sinnlos, sondern schlicht rechtlich notwendig.
    Es sollen nur zwei Adern (La und LB) aufgelegt werden, mehr wird nicht benötigt.
    Das soll bei Hauptanschlüssen seit über hundert Jahren so üblich sein, was man hört.
    Aber es ist für Deine Sache irrelevant.
    Das Telefon bekommt nämlich einen neuen Platz.
    Schön. Nur - was hat das mit dem APL zu tun???
    Dass man da nicht ran soll, das weiß ich, aber ich denke, die Abgase, die der Telekomarbeiter mit seinem Auto auf dem Weg zu mir verursacht, sind schlimmer für die Umwelt, als wenn ich da was drannstecke.
    Damit hast Du gute Chancen auf die originellste Ausrede des Monats!
    Aber es kommt dabei nicht auf die Abgase an, sondern auf die Rechtslage!
    Wenn es dumm geht, und Du ne Störung verursachst, wird es richtig teuer...
    Und braucht man für den APL ein LSA-Auflegewerkzeug?
    Wenn es einer mit LSA-plus-Klemmen ist - ja. Sonst - nein. Da gibt es dutzende Bauformen.
    Sieht bei mir nämlich so aus, bin mir aber nicht ganz sicher.
    Auch deswegen sollst Du ja Jemanden dranlassen, der sich mit sowas auskennt!

    Vorschlag:
    Falls es ein EFH ist und der APL keine weiteren Anschlüsse versorgt, schneide die abgehende Leitung NEBEN dem APL durch und versetze die "1.TAE" (die mit dem PPA drin) dorthin. Ist zwar strenggenommen auch nicht legal, aber unproblematischer.
    Achtung:
    Es kann sein, daß auch diese TAE mit LSA-plus-Klemmen ausgestattet ist (hängt vom Alter ab).
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  4. #3

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    Hallo,
    also falls der APL mit LSA geschalten wird dann wirst du ohne LSA Werkzeug keine Chance haben da eine gescheite Verbindung hinzubekommen.
    Also Tipp von mir:
    Adern außerhalb des APLs durchknipsen in eine AP Verteilerdose legen und dort dann mit den neuen Adern verdrillen. Über die blanken Adern dann noch einen rest Kabelmantel drüber stülpen oder notfalls mit Klebeband isolieren.
    So genau nimmt das mit dem 1. TAE Dosen Monopol keiner mehr.
    Achja bedenke auch noch das Kommunikationsleitungen im/unter Putz im Rohr verlegt sein müssen.

    gruß

    Buhl
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  5. #4

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    Ach ja:
    So "ungenau", daß inzwischen die meisten neuen APL mit Schloß installiert werden und bei bestehenden welche nachgerüstet werden, wenn es zu Unregelmäßigkeiten kommt...
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  6. #5

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    In MFH werden die normalerweise abgeschlossen, damit niemand über den Nachbarn telefonieren oder ihn abhören kann.
    Aber APLs in EFHs werden bei uns in der Gegend schon seit Jahren nicht mehr verplombt.
    Aber um unstimmigkeiten im APL zu verhindern habe ich Sogga ja vorgeschlagen einen AP Verteiler zu setzen.
    Falls DSL zum Anschluss geschaltet ist könnte man auch den Splitter neben den APL setzen und dann jeweils mit 2 Adern zum Modem und zum Telefon.


    @Sogga ist es denn ein Neuanschluss oder willst du Bestand verlegen?

    Ansonsten will ich hier natürlich niemanden anstiften und im Zweifel einfach bei der 0800-3302000 anrufen und da nen Techniker kommen lassen.
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  7. #6
    Bauexpertenforum Avatar von Jonny
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    Sachen macht Ihr,

    Zitat Zitat von Julius Beitrag anzeigen
    schneide die abgehende Leitung NEBEN dem APL durch und versetze die "1.TAE"
    Aber bitte nicht einfach abzwicken, bei ISDN wäre dann nämlich ein Anruf bei der Störungsstelle nötig.

    Grüsse
    Jonny
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  8. #7

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    Warum lässt Du nicht einfach den T-Mann kommen, er soll Dir eine TAE Dose setzen, und ab da kannst Du dann mit Deiner Installation fortfahren.
    Das ist in 10-15 Minuten erledigt und kostet kein Vermögen.

    Sollte es Probleme geben, dann ist der Übergabepunkt festgelegt, und im Störungsfall kommt der T-Mann schaut an der TAE und wenn da alles i.O. ist, kannst Du Dich selbst um den Rest kümmern. (oder eben kostenpflichtig kümmern lassen).

    Ich bin gerne für klare Verhältnisse. Im letzten Jahr hatte ich einen Störfall im Betrieb. Also, habe ich an der TAE gemessen und festgestellt, daß meine Installation in Ordnung war und von außen keine Speisung kam. Handy geschnappt, ein Anruf, Fehler lokaliert (10m entfernt von meinem Gebäude), 2 Stunden später stand einer vor der Tür, und nach einer weiteren Stunde war ich wieder online.

    Kostenpnkt 0,- €.

    Gruß
    Ralf
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  9. #8

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    Zitat Zitat von R.B. Beitrag anzeigen
    Sollte es Probleme geben, dann ist der Übergabepunkt festgelegt, und im Störungsfall kommt der T-Mann schaut an der TAE und wenn da alles i.O. ist, kannst Du Dich selbst um den Rest kümmern. (oder eben kostenpflichtig kümmern lassen).
    Hallo Ralf,
    muss dich da leider korrigieren. Wenn du eine Störung meldest und ein Techniker rausfährt und dann sich herausstellt, dass es ein Fehler bei deiner Installation ist dann musst du den Techniker bezahlen. Und nicht erst bei Folgeauftrag. Wobei man hier auch wieder zwischen PK und GK unterscheiden muss.

    Techniker kostet ca 40 Euro Anfahrt + 17 Euro/15min netto + Material.

    gruß Buhl
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  10. #9

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    Genau das hatte ich geschrieben. Klare Verhältnisse. Speisung fehlte auf der TAE, also Fehler im Telekom-Netz. Ich hatte ja auch geschrieben, daß der Fehler ca. 10m von meinem Haus entfernt lag. Die haben festegestellt, daß 2 Adern nicht mehr funktionierten und haben meinen Anschluß umgelegt.

    Sollte sich herausstellen, daß MEINE Installation fehlerhaft ist, dann ist es nur gerechtfertigt, wenn die Telekom hier eine Rechnung stellt.
    Deswegen eine klar definierte Übergabeschnittstelle.
    Links von der TAE -> Telekom, rechts von der TAE -> meins.

    Das erspart lange Diskussionen.

    Gruß
    Ralf
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  11. #10
    Avatar von Contoso
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    Sehr richtig...

    eine genaue Trennung erspart sehr viel Ärger. Ich würde es auch so vorschlagen, T-Service baut eine TAE und gut ist, alles was danach kommt ist Sache des Hausbesitzers. Mal davon abgesehen bei der Elt-Verteilung würde auch keiner auf die Idee kommen vor dem Zähler rumzumachen- oder doch?---soll ja alles geben


    MfG Contoso
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  12. #11
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    Ok
    Es handelt sich auf jeden Fall um ein Ein-Familien-Haus, auch kein Miethaus.
    Kabelegen ist somit kein Problem.
    ISDN ist auch nicht vorhanden (aber VOIP).
    Wird das Signal denn verschlechtert, wenn ich neben dem APL eine Dose hinmache, dazu einfach das jetzt herausführende Kabel anzapfe, eine AP-Dose mit PPA anschließe?
    Dann kann ich ja das neue Kabel an den Klemmen 5und6 anschließen, also a2 und b2.
    Wenn kein Stecker in dieser Dose steckt, wird das Signal ja durchgeleitet, PPA ist vorhanden und ich kann oben direkt an den Splitter ran.
    Evtl. muss ich oben aber auch noch eine TAE-Dose installieren, wenn der Splitter LSA-Klemmen hat.

    Wirkt sich das dann auf die Signalstärke oder sowas aus?

    mfg
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  13. #12
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    Was ich noch ergänzen wollte:
    Für das von der Dose neben dem PPA herkommende neue Kabel wollte ich eigentlich Cat5 oder Cat 6 verwenden, doch würde ich von einem bekannten kostenlos 100m normales Telefonkabel bekommen, das der noch so rumliegen hat. Das sollte es doch vor dem Splitter auch tun, oder?
    Es sollen ein Adernpaar das Telefonsignal zum Splitter leiten, ein zweites vom VOIP-Router wieder runter in Keller zu Telefon.
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  14. #13

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    Nicht nur vor dem Splitter, sondern auch danach (nämlich bis zum DSL-Modem) tut es gewöhnliche Teflonleitung.

    Achtung:
    Beste Qualiät erreichst Du, wenn Du das Summensignal erst gar nicht hochführst, sondern gleich neben dem APL den Splitter setzt!
    Also APL - 1m Leitung - 1.TAE, dran Splitter anstecken. Von dem dann festverdrahtet weiter. Eine DA zum Telefon, eine zum DSL-Modem.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
    Themenstarter

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    Wirklich?

    Ich dachte immer, die Verbindung zwischen Splitter und DSL-Modem sollte so kurz wie möglichst sein. Schließlich kommt ja bei Nachrüstung von DSL normal der Splitter in die erste Dose und dann gleich Router.

    Ist es wirklich bessern, den Splitter unmittelbar nach dem APL anzuschließen?
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  17. #15

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    Da dachtest Du falsch.

    Der Splitter isat ja nichts anderes als eine passive Frequenzweiche, welche die Spektralanteile, die für DSL genutzt werden, von denen für Telefonie/ISDN trennt.

    Interessant ist als also nur die SUMME der Leitungslänge zwischen DSLAM (Vermittlungsstelle) und DSL-Modem. An welcher Stelle darin der Splitter sitzt, ist völlig egal.

    Die Länge beträgt in der Regel mehrere km, daher kommt es auf ein paar Dutzend Meter im Haus hin oder her nicht an. Aber die Zahl der Verbindungs- und Kontaktstellen sollte möglichst klein sein. Daher baldmöglichst trennen und dann auf direktem Wege zum DSL-Modem!
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