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  1. #1

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    Frage Grundstück DHH: Was ist möglich?

    Hallo Forum,

    nachdem ich hier schon einige Tage interessiert und eifrig am lesen bin, habe ich gleich mal ein paar Fragen zu meinem Vorhaben.

    In Aussicht ist ein Grundstück für eine DHH einer langjährigen (Baulücke), 12 x 24 m ( B x T). Jetzt gilt es natürlich, auf dem zur Verfügung stehenden Gelände das optimale (bezahlbare) herauszuholen.
    Von 7,5 x 11 m bis 9,5 x 9 m war schon alles im Gespräch...
    Wohnfläche ca. 125 m² mit 1,5 bis 2 Geschosse + Keller. Das ganze für 2 Erw. und 1 Kind.
    UG: Wohn/-Essbereich, separate Küche, Arbeitszimmer, Gäste-WC, Speisekammer....Flur/Diele
    OG: Kind1, Kind2 (Gäste), Bad, Eltern
    Keller: Hobbyraum, Heizung, Waschraum...das übliche halt

    Was mir schon erheblich Kopfzerbrechen bereitet hat ist die Garage! Mindestbreite 3 m, Länge mindestens 6 m, eher doch 7 oder 8 m. (die jetztige hat 2,5 m x 9m u. ist voll!). Klar hat man dann einen Keller und kann auslagern, aber Platz hat man in der Garage nie genug.
    Die Garage muss auf der kurzen Seite (12 m) neben das Haus gesetzt werden, so dass das Haus bei einer vernünftigen Garagenbreite (4m) "nur" 8 m breit werden kann. Hinzu kommt, dass man dann nur durch die Garage nach hinten auf die Terasse kommt, denn rechts ist die andere DHH (geplant) u. links steht die Garage auf der Grenze.
    Garage 3m breit und 1 m Durchgang (sinnvoll?) zwischen Garage und Haus, ergeben auch max. 8m BREITE.

    Und so kam mir die Idee, statt dem normalen Keller einen Hochkeller (so weit raus wie erlaubt) und die Garage (dann Doppelgarage) über eine "steile" Abfahrt/Zufahrt unter dem Haus zu platzieren.
    Ich weiss, dass die Zufahrt nur begrenzt lang sein kann und deshalb hier die Frage an die Experten, Hirngespinste oder Umsetzbar?
    Das Haus muss min. 5 m von der Strasse weg, so dass ich noch weitere 3 m dazugeben würde. D.h. Zufahrt 8 m, Haus ca. 8,5 m lang (9,5 m breit) und hinterm Haus noch 7,5 m für Terasse (4 m) und Wiese (3,5 m).
    Damit ein Keller nicht als Vollgeschoss zählt, darf er im Mittel nicht mehr als 1,4 m aus dem Boden ragen. (o.s.ä.)
    Frage: Kann ich die ca. 1,2...1,4 m Differenz auf diesen 8 m überbrücken, ohne dass man mit einem 4WD in die Garage muss? Reichen sogar 7 m?
    Zeichnen und Rechnen (Steigung etc.) sind nicht das Problem, aber wie sieht es tatsächlich aus? Was darf, was kann, was ist sinvoll.
    Unabhängig davon, wo der Hauseingang oder das Treppenhaus wäre, geht es mir primär um die prinzipielle Umsetzung.
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  2. Grundstück DHH: Was ist möglich?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
    Baufuchs
    Gast

    Sie planen so,

    als gäbe es die andere Haushälfte nicht.

    Das kann ja ein nettes Gewürge werden

    Erst mal den B.-Pan einsehen und festellen,was da so alles festgelegt ist z.B.:

    - Sockelhöhe
    - Festsetzung EG Fußboden über Strasse/Gelände
    - Traufhöhen
    - Firsthöhen
    - Dachform/-Neigung
    - Gestaltungsvorschriften bei DHH (einheitliche Gestaltung?)
    - Baulinie ? (vordere)
    - Baugrenzen (besonders hintere Baugrenze)
    usw.

    dann weitersehen....

    Übrigens:
    Gibt es keinen B.-Plan, sondern Beurteilung erfolgt nach §34, muss sich das geplante Gebäude "einfügen".
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  4. #3
    Themenstarter

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    Daumen runter

    Zitat Zitat von Baufuchs Beitrag anzeigen
    als gäbe es die andere Haushälfte nicht.

    Übrigens:
    Gibt es keinen B.-Plan, sondern Beurteilung erfolgt nach §34, muss sich das geplante Gebäude "einfügen".
    Genau so sieht es!

    Keller sind alle mehr oder weniger - hab's noch nicht nachgemessen - aus dem Boden in dieser Strasse...
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  5. #4
    Baufuchs
    Gast

    Garagenverordnung

    BW:
    § 3 Rampen
    (1) Rampen von Mittel- und Großgaragen dürfen nicht mehr als 15 vom Hundert geneigt sein. Die Breite der Fahrbahnen auf diesen Rampen muß mindestens 2,75 m, die in gewandelten Rampenbereichen mindestens 3,5 m betragen Gewendelte Rampenteile müssen eine Querneigung von mindestens 3 vom Hundert haben. Der Halbmesser des inneren Fahrbahnrandes muß mindestens 5 m betragen.
    (2) Zwischen öffentlicher Verkehrsfläche und einer Rampe mit mehr als 10 vom Hundert Neigung muß eine Fläche von mindestens 3 m Länge liegen, deren Neigung nicht mehr als 10 vom Hundert betragen darf. Bei Rampen von Kleingaragen können Ausnahmen zugelassen werden, wenn keine Bedenken wegen der Sicherheit oder Ordnung des Verkehrs bestehen
    Auch die Rampe einer Kleingarage sollte nicht mehr als 15% Steigung haben.
    Satz 2 beachten!
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  6. #5
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von Baufuchs Beitrag anzeigen
    BW:


    Auch die Rampe einer Kleingarage sollte nicht mehr als 15% Steigung haben.
    Satz 2 beachten!
    Ok, Danke.
    Die "Grenzwerte" hätten wir also schon mal.

    Einen Punkt hatte ich versäumt zu erwähnen. Das Grundstück hat ein leichtes Gefälle (siehe Skizze ..die sich leider nicht hochladen lässt).


    Übrigens: Der evtl. zukünftige Nachbar möchte den Keller auch so weit wie möglich aus dem Boden "hebeln", damit er einigermassen Tageslicht bekommt.
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