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  1. #1

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    Schallübertragung

    Hallo,
    wir haben seit gut 3 Monaten neue Nachbarn in unsere DHH bekommen. Seit dem hören wir regelmäßiges "Getrampel" von den Kids oder auch schon mal von den "Hackenläufern". Wir haben auch schon den Kontakt zu den Nachbarn gesucht. Sie wollten sich bemühen, aber ...
    Komisch ist nur, dass laut Bauplan ein 2cm Spalt zwischen beiden Häusern besteht. Dieser soll wohl genau dieses verhindern, tut es aber nicht. Gott sei Dank hören wir die Stimmen nicht, aber das getrampel oder das Hämern, Stemmen hören wir ohne Ende.
    Weiß jemand, wie man das GROSSE PROBLEM beheben kann? Es ein wenig einzudämmen wäre schon super!!!
    Danke für alle Tips.
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  2. Schallübertragung

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  3. #2

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    Stemmen und hämmern wird man immer hören.Das schöne dabei is,das irgendwann die Renovierungsarbeiten fertig sind .
    Warscheinlich wird es dann auch im allgemeinen ruhiger

    Ruhiges WE,lol

    Frank
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  4. #3
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    tja

    dat hilft mir jetzt nicht wirklich...

    Kann ich denn irgend etwas gegen das Getrampel tun? Wie gesagt, reden bringt leider nichts, dass wäre ja auch zu schön und vor allem ohne Aufwand
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  5. #4

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    Mich würde zuerst einmal interessieren ->> Mietwohnung oder Eigentum?

    Die einfachste und zuverlässigste Lösung wäre umziehen in eine andere Wohnung bzw. in ein anderes Haus. Alles andere wäre in meinen Augen Aktionismus, mit sehr viel Aufwand verbunden, und der Erfolg fraglich.

    Die erste Frage die sich nämlich stellt, sind beide Parteien überhaupt bereit so einen Aufwand zu betreiben? Allein schon daran kann jeder Lösungsansatz scheitern. Partei "x" sagt, mich stört das nicht, und ein Schallgutachten belegt "innerhalb der Grenzwerte". Schon ist das Thema vom Tisch, das Problem aber noch nicht beseitigt.

    Selbst wenn sich beide Parteien einig sind, müssen zuerst einmal die Ausbreitungswege des Trittschalls räumlich lokalisiert werden. Das geht über eine normale Trittschallmessung weit hinaus, kostet Zeit und Geld.

    Unterstellen wir einmal, daß diese Messungen erfolgreich wären, dann müßte man immer noch die Ursache abstellen. Auch dieser Aufwand ist im Vorfeld nicht einmal annähernd abschätzbar. Als Beispiel, wer weiß schon ob die 2cm Luftspalt zwischen den Wänden auch wirklich durchgängig eingehalten wurden. Die Messungen zeigen, daß irgendwo an einem Punkt x eine Schallbrücke zwischen den Wänden exisitert. Und was will man dann unternehmen um, wie soll das beiseitigt werden? Geht nicht, gibt´s nicht. Ist alles nur eine Frage des Geldbeutels.

    Ich vermute einmal, Eure Nachbarn werden auch nicht bereit sein, alle Böden mit einem dicken Teppichboden zu belegen.

    Also, nur Hindernisse, und deswegen mein eingangs erwähnter Ratschlag.

    Gruß
    Ralf
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  6. #5

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    Zitat Zitat von R.B. Beitrag anzeigen
    Die einfachste und zuverlässigste Lösung wäre umziehen in eine andere Wohnung bzw. in ein anderes Haus.....
    traurig aber wahr...

    vorausschauend denken, die nächsten jahrzehnte sind lang,
    aber nicht zu lang um aus fehlern zu lernen....
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  7. #6

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    So isses.
    Gerade beim Thema Schalldämmung können Fehler die in der Vergangenheit gemacht wurden richtig teuer werden.
    Spekulation meinerseits -> allein schon die "2cm Luft" zwischen den Wänden geben mir zu denken.

    Gruß
    Ralf
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  8. #7

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    Naja, Hämmern und Stemmen gehört nicht unbedingt zu normaler Wohnnutzung und müßte irgendwannmal vorbei sein.
    Inwiefern es tatsächlich mangelnde Schallisolierung ist, ist natürlich eine gute Frage, manche sind mehr, manche weniger empfindlich...
    Insgesamt sind die normalen deutschen Schallschutzbestimmungen alles andere als ausreichend und wenn beim Bau nichts anderes vereinbart wurde, hat man schlechte Karten, leider, denn da schließ ich mich (als Ex-Mieter in einer wirklich mies isolierten Wohnung) R.B. an - ausziehen oder sich arrangieren und damit leben ist einfacher als nachträgliche Schallschutzisolierung.
    Hier gab es ein paar Links:
    http://www.bau.net/forum/schaden/3614.htm
    Viele Grüße
    eileen
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  9. #8

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    2 cm sind makulatur.

    vor einzug oder kauf einer immobilie sollte man sich durchaus die
    zeit nehmen wenigstens einen tag und eine nacht (sei es auf der
    luftmatratze) in der zukünftigen behausung "umzuhören"...
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  10. #9

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    Zitat Zitat von Baumal Beitrag anzeigen
    2 cm sind makulatur.
    So direkt wollte ich es nicht sagen...aber Recht haste.

    Und wenn ich schon "Luft" höre..

    Gruß
    Ralf
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  11. #10

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    @Ralf+Baumal: könntet Ihr vielleicht mal den beispielhaften Aufbau einer wirklich guten Schallschutzwand bringen? ich hab bisher in den Baubeschreibungen alles zwischen 11,5 und 24cm Kalksandstein gesehen und dazwischen entweder Luft (3-6cm) oder Dämmung. Und jeder Anbieter verkauft den Aufbau natürlich als "alles super", ist eh klar.
    Mich würde daher schon sehr interessieren, welcher Aufbau wirklich was taugt...

    Viele Grüße
    eileen
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  12. #11

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    du hast beispielhaften aufbauten ( 11,5 ) doch genannt.
    trockenbau hast du vergessen....

    alles eine sache der planung und des gesamtskonzept....
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  13. #12

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    mir ist klar, daß die 11,5 nicht gerade toll sind , aber sind es 24cm?
    Die Frage ist - jetzt wird´s OT (DHH, eher schmal, jeder cm Wandaufbau zählt also), was nützt mehr in Sachen Schalldämmung, eher nochmal 7 cm Wand pro Seite (also 24 statt 17,5 cm bei gleicher Rohdichte) oder alternativ eine bessere Dämmung dazwischen (welche?) oder beides, zur Sicherheit. Ich hab das nächste Planungsgespräch erst nach Ostern...
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  14. #13

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    mit wem?
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  16. #14

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    Zitat Zitat von eileen Beitrag anzeigen
    Mich würde daher schon sehr interessieren, welcher Aufbau wirklich was taugt...
    Was verstehst Du unter "was taugt"?

    Es gibt viele Möglichkeiten. Welche man auswählt hängt vom Gesamtkonzept ab. Werden die Wände aus "Ziegel" erstellt, dann ergibt eine KS Wand als Trennwand keinen Sinn.

    Um bei der Trennwand zu bleiben, hier spielt die Entkopplung der beiden Wände zueinander eine große Rolle. Dann natürlich "Masse".

    Jede Wandkonstruktion hat eine bestimmte Schalldämmung. Die wird jedoch nur erreicht, wenn bei der Ausführung sorgfältig gearbeitet wurden.
    Deswegen ist es empfehlenswert, nach der Berechnung und Ausführung, auch das Ergebniss meßtechnisch zu verifzieren. Leider merken das die Bauherren meist zu spät, und dann ist guter Rat teuer (im wahrsten Sinne des Wortes).

    Gruß
    Ralf
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  17. #15

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    Also, nur mal ein paar Zahlen damit die Größenordnung klar wird.

    Zwischen einer KS Trennand mit 11,5 oder 17,5 KS liegt ein Unterschied von 5-6dB. Ob eine Luftschicht oder ein geeignetes Dämmmaterial verwendet wird, bringt noch einmal 3-5 dB. Unter´m Strich ergibt ein Aufbau mit 2 x 17,5 und Dämmung dazwischen eine um 8-11dB höhere Schalldämmung als 2x11,5 mit Luftschicht.

    Bitte die Zahlen jetzt nicht auf die Goldwaage legen. Sie sollen nur die Größenordnung zeigen.

    Gruß
    Ralf
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