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  1. #1

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    Flexible Tilgungshöhe

    Hallo zusammen,

    habe die Suche schon bemüht und bin zu keinem Thema gekommen das mir hätte weiterhelfen können. Bin hier absoluter Neuling und auch was unseren Hauskauf anbetrifft...Ich hätte eigentlich nur eine Frage...Ist es möglich das man die Tilgung in der Zeit der Zinsfestschreibung ändern kann? Konkret... Kann ich z.B. mit 2% anfangen, dann auf 1% runter und dann wieder auf 3% hoch? Wir hatten neulich einen Termin mit einem Finanzvermittler und der meinte das Ginge Problemlos. Ist das nun eine Sonderkondition die der Vermittler mir anbieten kann oder geht das auch evtl. direkt bei der Bank (PSD-Bank z.B.). Ich hoffe ich konnte mich als Laie so ausdrücken das es auch verstanden wird. Wäre echt dankbar für ein paar Posts zu der Frage :-)

    Viele Grüße und schon mal Danke!

    Heiko Hitz
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  2. Flexible Tilgungshöhe

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    das ist möglich

    wird von vielen Kreditgebern jetzt auch angeboten. Früher gab es das (wie so vieles) nicht. Fragen Sie einfach immer danach, denn alle Anbieter machen es auch nicht.
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  4. #3

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    Es gibt zwei Möglichkeiten: Entweder läßt der Vertrag Sondertilgungen zu, oder er erlaubt die mehrfache Anpassung der Tilgung in einem Rahmen von z. B. 1 bis 3 Prozent. Beides ist beim Weg über einen Vermittler verhandelbar, aber selbstverständlich auch direkt mit der Bank. Letztlich können Vermittler nur die von den Banken angebotenen Konditionen weiterreichen.
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  5. #4

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    Aber das muß eine Hausfrau ja nicht wissen!!
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    Hallo,

    das ist zwar möglich, aber ich würde mir das von der Bank schriftlich geben lassen.
    Es könnte auch sein, daß es Entschädigung, Gebühren oder einen höheren Zinssatz kostet.

    Teilt man den Vertrag in unterschiedliche Laufzeiten hat man sowieso mehr Möglichkeiten.

    Gruß

    pauline
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  6. #5

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    Aber das muß eine Hausfrau ja nicht wissen!!
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    Und zahlt für den Vertrag mit der kürzeren Zinsbindung einen geringeren Zinssatz.

    pauline
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  7. #6

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    je nach Bank gibt´s da unterschiedliche Varianten.
    Manche lassen es nicht zu, manche erlauben zwei-dreimalige Änderung während der Zinsbindungsfrist, manche erlauben jedes Jahr eine Änderung (und Sondertilgungen zusätzlich), bei der KfW kann man zwar in manchen Programmen sondertilgen und vorzeitig zurückzahlen, aber eine explizite Änderung des Tilgungssatzes und damit der Ratenhöhe ist nicht vorgesehen.
    Einfach vergleichen.
    Bei der PSD seh ich zumindestens auf der Internetseite nichts darüber, SoTi bis 5% kann vereinbart werden.

    Viele Grüße
    eileen
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  8. #7

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    wenns vorher geklärt ist

    Es sind verschiedenste Modi denkbar und möglich, aber es muß schriftlich angeboten und vereinbart sein, auch ob dafür Gebühren anfallen.

    Mein Muster bezüglich Transparenz ist dazu immer die Ing-Di.. (s. Website) Die bietet standardmässig wählbare Regel(anfangs)tilgung zwischen 1 und 10 % + 5% Sondertilgung p.a.. Regeltilgung meine ich in Zinsbindung 2x kostenlos änderbar, danach jew. 100 Euro. Wenn man also mit rechnerisch zwischen 1 und 15% Anfangstilgung variieren kann, dann kann man das schon als sehr flexibel bezeichnen.

    Dies ist für mich der Vergleichsmaßstab in Verhandlungen mit den anderen Banken. Mir persönlich ist die Anpassung der Regeltilgung lieber als stattdessen höhere Sondertilgung bis z.B. 10% p.a., aber die 5% nehme ich auch gerne mit.

    Um sich die Auswirkungen klar zu machen stelle man sich einen Tilgungsplan im Excel (bis Laufzeitende!) dar und spiele etwas mit dem Tilgungssatz.
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  9. #8
    Themenstarter

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    Danke!

    Hallo...

    Danke erst mal für die vielen raschen Antworten! Diese haben mir schon sehr weitergeholfen. Ich hatte nur die Aussage von meinem Bauspar-Mensch (Die die für die Zukunft blau sehen :-) ) und der meinte das gehe auf keinen Fall! Jetzt wird mir natürlich auch klar warum der das meinte...Egal. Ich denke für uns kommt sowieso eine andere Art der Finanzierung in Frage als das über die Bausparkasse...

    Werden wohl bei unseren Finanzvermittler bleiben und damit auch gut fahren!

    Vielen Dank nochmal

    Viele Grüße, Heiko Hitz...
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  10. #9

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    Also bei Bekannten hat die PSD mitgemacht (bisher allerdings nur theoretisch - wie's im Falle einer konkreten Änderung laufen würde, weiß ich nicht). Die PSD-Banken haben allerdings regional unterschiedliche Konditionen und Berater (Verhandlungspartner) - also nachfragen.

    Gruß Flo
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  11. #10

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    Die ING DIBA (guter Anbieter) bietet bei Baudarlehen 5% Sondertilgung per Anno und zweimal Tilgungsänderung während der gesamten Laufzeit.

    Ich denke das ist das was Du suchst !
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  12. #11

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    Hallo Heiko,

    folgende PSD bieten flexible Tilgungsmöglichkeiten an:
    PSD: Berlin-Brandenburg; 3x zwischen 1 und 10 % kostenlos
    PSD Nord: Erhöhung kostenlos, Senkung unter vertragl. Tilgung auf max. 1,00 % = 150,00 EUR
    PSD Nürnberg: Bis zu 2 mal während der Zinsbindung möglich. Der Tilgungssatz darf max. auf 5% erhöht und auf 1% gesenkt werden. Es fallen pro Änderung Kosten in Höhe von 25,-- € an.
    Bei der PSD Rhein-Ruhr ist ein Wechsel nicht möglich.

    Beste Grüße
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  13. #12

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    Hallo,

    bei der BB Bank zum Beispiel kann ich jedes Jahr eine Sondertilgung von rund 10% machen.

    Warum die flexible Tilgung (ich nehme an, Du meinst dann, daß sich die monatliche Rate ändern soll), dafür ist doch die Sondertilgung da mit der ich wenn ich Geld übrige habe einmal im Jahr meine Tilgung skalieren kann.

    Vorher einfach abschätzen welche Rate man einfach bedienen kann und dann einmal im Jahr nach Gusto zusätzlich tilgen, reicht eigentlich in den meisten Fällen.

    Gruß
    Gilles
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  14. #13

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    Gilles, uns z.B. bringt die Tilgungsänderung zusätzlich zu den SoTis viel, denn mit SoTi kann man je nach Anbieter max. 10% oder 10000Euro reinpumpen, das reicht nicht immer aus.
    Schraubt man zusätzlich noch die Tilgung hoch, geht noch mehr. Im Grunde macht´s vor allem dann Sinn, wenn man weiß, größere Geldbeträge (mehr als die SoTi p.a.) werden in Zukunft mal zur Verfügung stehen.

    Viele Grüße
    eileen
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Zitat Zitat von eileen Beitrag anzeigen
    Schraubt man zusätzlich noch die Tilgung hoch, geht noch mehr. Im Grunde macht´s vor allem dann Sinn, wenn man weiß, größere Geldbeträge (mehr als die SoTi p.a.) werden in Zukunft mal zur Verfügung stehen.
    Warum dann nicht gleich eine kürzere Laufzeit und höhere Tilgungsraten?
    Oder wenn´s trotzdem so viel Geld sein sollte, dann eben vorzeitige Ablösung und ein paar Euro Vorfälligkeitsentschädigung.

    Flexibilität ist gut und schön, aber die Bank lässt sich diese Flexibiltät auch bezahlen....und dann wird sie (in den meisten Fällen) nicht genutzt.

    Ich glaube, da wird zuviel über ungelegte Eier nachgedacht. Zuerst ein Kredit mit 1% Annuität, aber dann über 10% oder mehr an Sondertilgungen und noch über Tilgungsraten > 10% spekulieren.

    Gruß
    Ralf
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  17. #15

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    @eileen
    dann kann es Sinn machen, keine Frage.

    Kann mir nur keinen solchen Fall gerade denken; Lottogewinn, Erbe (was ich makaber fände)?

    Bonus und Tantiemen zum Beispiel kommen regelmäßig unregelmäßig, die kann ich also eh als Sondertilgung einplanen.

    Aber für unerwartete erwartet hohe Einkünfte kann ich auch das Ende der Zinsbindung abwarten um dann die verbleibende Verbindlichkeit nicht mit einem neuen Kredit, sondern mit Cash abzulösen.

    Aber die Konstellation muß jeder selbst wissen, ist dann im Einzelfall zu entscheiden was Sinn macht.

    Gruß
    Gilles
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