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  1. #1

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    CO2 Abgasplakette für Kamin?

    Hallo zusammen,

    wir würden gerne in etwa einem Jahr bauen. Also kommen wir langsam in die Planung der Heizanlage.

    Nach meinen bisherigen berechnungen, lohnt sich eine Erdwärme- oder Luftwärmepume gegenüber Gas nicht.
    Ich habe versucht möglichst viele faktoren zu berücksichtigen, und kamm immer wieder zu dem Entschluss, dass eine herkömliche Gasanlage und ein Holzofen im Wohnzimmer rentalber sind.

    Was ich nicht berücksichtigen kann, ist der zukünftige Preisanstig der Gaspreise.

    Ich könnte mir nämlich sehr gut vorstellen, dass es irgendwann eine CO2 Plakette für den Kamin geben wird. Immerhin kann man in so einen Wohnzimmerofen alles rein stopfen.

    Gibt es schon Planungen für solche Mehrkosten?


    Gruß Michael
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  2. CO2 Abgasplakette für Kamin?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Ja.

    Der Mißbrauch als Müllverbrennung ist allerdings bereits heute verboten!!!
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  4. #3
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    Niemand redet von Müllverbrennung!! Holzverbrennen ist dennoch nicht gut für das Klima...
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  5. #4

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    Zitat Zitat von Misiek Beitrag anzeigen
    Niemand redet von Müllverbrennung!! Holzverbrennen ist dennoch nicht gut für das Klima...
    häh...
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  6. #5
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von R.B. Beitrag anzeigen
    häh...
    Beim Auto wurden die Plaketten eingeführt, je mehr CO2 in die Luft abgegeben wird, desto schlechter wirst du bewertet.

    Und ich habe halt Angst, dass ich irgendwann für einen Wohnzimmerkamin auch so eine Plakette erhalte, und ggf. Steuern oder ähnliches dafür abführen muss.

    Jahhhh..... Schauermärchen

    Aber möglich wäre es doch, und da ich von solchen Themen keine Ahnung habe, frage ich lieber zweimal für dumme nach
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  7. #6

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    Vielleicht hilft die PDF ein wenig
    http://www.umweltbundesamt.de/uba-in...lzfeuerung.pdf
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  8. #7

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    Bei Holz gibt´s vielleicht ´ne Feinstaubplakette, aber nix CO2.

    Gruß
    Ralf
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  9. #8
    Avatar von jman
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    Zitat Zitat von Misiek Beitrag anzeigen
    Beim Auto wurden die Plaketten eingeführt, je mehr CO2 in die Luft abgegeben wird, desto schlechter wirst du bewertet.
    Auch diese Plakette gilt nicht für CO2 sondern für Feinstaub!

    Wenn du einen geschlossenen Kamin kaufst so sind diese besser als offene zu bewerten, da diese sauberer verbrennen. Erkundige dich mal bei einem örtlichen Ofenbauer, der kann dir das genau erklären mit dem Feinstaub.
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  10. #9

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    Feinstaub

    ...ist in der Diskussion, aber kein Co2. Holz verbrennt Co2-neutral da nur soviel Co2 (beim Abbrand oder verfaulen im Wald) freigesetzt wird wie der Baum während des Wachtums aufgenommen hat. Braunkohle hingegen ist ein fossiler Brennstoff und verbrennt nicht Co2-neutral.
    Du solltest drauf achten dass der Kaminofen das DINplus Zertifikat hat, und das haben i.d.R. sogar die Kaminöfen aus dem Baumarkt. Ein Feinstaubfilter ist i.d.R. nicht notwenig.

    Gruß Marcus
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  11. #10
    Avatar von OldBo
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    ... und schon wieder dieser Spruch, "Holz verbrennt Co2-neutral ...."

    Holzverbrennung war und ist nicht CO2-Neutral. Das wäre nur der Fall, wenn die Menge Holz, die wir z.B. in einer Stunde verbrennen, auch in einer Stunde wieder nachwächst. Es wird aber Holz verheizt, das in 50 bis 200 Jahren gewachsen ist. Wo ist da der Unterschied zu fossilen Brennstoffen, außer in den Zeiträumen? Das Holz kein fossiler Brennstoff ist, ist mir klar, aber er kann es werden, wenn nicht vorher alles abgeholzt wird.

    Hier wird gerade heftig über das Thema diskutiert.

    Gruß

    Bruno
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  12. #11
    Avatar von Theo Kern
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    Holz ist sehr wohl CO2 neutral

    Holzverbrennung ist CO2 neutral.

    Es wächst erstens mehr Holz nach als verbraucht wird, das nennt sich nachhaltige Forstwirtschaft.

    Zweitens gibt Holz, wenn es einfach im Wald verwittert, genau die gleiche Menge CO2 ab wie beim verbrennen.

    Da es aber, beim verbrennen zu Heizungszwecken, fossile Rohstoffe einspart, nützt es der CO2 Bilanz gewaltig.

    Für jedes kg Holz das, im fachgerechten Ofen, verbrannt wird werden 0,4ltr Öl bzw. 400l Gas eingespart.
    Das ist aber noch nicht alles.
    Alle fossilen Energien verbrauchen, bevor sie am Heizungskessel ankommen, für Exploration, Förderung, Transport und Ähnliches gewaltige Energiemengen.

    Das ist beim Holz nicht der Fall.
    Der Energieeinsatz beim fällen und verarbeiten ist gering, der Transportweg kurz.

    Auch wirtschaftlich und politisch ist Holz eine gute Wahl.
    Es vermindert Abhängigkeiten und vermindert Importe.
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  13. #12
    Avatar von OldBo
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    Tja, so hat jeder seine Meinung. Mit meiner Aussage habe ich nichts gegen die Holzverbrennung gesagt. Bei dem Thema "Erdöl und Erdgas" sollte man aber auch beachten, dass z.B. Erdöl nicht nur zu Heizöl EL oder Diesel verarbeitet wird, sondern Grundlage für viele andere Stoffe ist. Wenn man das betrachtet, dann ist es eigentlich eine Sünde, Erdöl und Erdgas zu verbrennen

    Aber es war ja so schön billig.

    Gruß

    Bruno
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  14. #13

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    Natürlich verbrennt Holz Co2-Neutral,

    denn imho ist es so dass derzeit in Deutschland mehr Holz nachwächst als geschlagen wird. Ein Baum wird gefällt und verbrannt, dafür beiben viele viele andere stehen und wachsen und binden somit Co2.

    Gruß Marcus
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Frage Ich bin wohl Irrländer...

    Zitat Zitat von Misiek Beitrag anzeigen
    Niemand redet von Müllverbrennung!!
    Dann hatte ich Deinen Satz
    Immerhin kann man in so einen Wohnzimmerofen alles rein stopfen.
    falsch verstanden.

    Bitte, wie war er sonst gemeint?
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  17. #15

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    Zitat Zitat von marc4mac Beitrag anzeigen
    denn imho ist es so dass derzeit in Deutschland mehr Holz nachwächst als geschlagen wird. Ein Baum wird gefällt und verbrannt, dafür beiben viele viele andere stehen und wachsen und binden somit Co2.
    Gruß Marcus
    naja, das ist wohl ein kleines märchen....

    zumindest in sichtumfeld, allgemeines umfeld stadt/wohngebiet auch außerhalb... sägen viele leute ihre eigenen baumbestand um, pflanzen aber keine neuen bäume. so alá, vor jahren tannen gepflanzt, heute zu hoch - weg damit. und schönen rasen einsäen. und das ohne ersatz.

    im wald sind die schäden von kyrill nicht verdaut, geschweige, das man mit den nachfplanzungen nachkommt.

    vorm jahr wurde eine produktneuheit vorgestellte. ein harvester, der nen 35cm stamm zu späne verarbeitet, zur pellets- und oder heizkraftwerken.

    und für einen baum, müssen dann ja wohl um 300-500 neue bäume gepflanzt werden, um co2 neutral zu sein.
    aber öko verkauft sich ja gut.
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