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  1. #1

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    Holzhaus nachträglich verblenden

    Hallo Forenmitglieder,
    ich hoffe, das ich mit meiner Fragestellung im richtigen Bereich gelandet bin.
    Ich habe 2003 ein Holzhaus in Ständerwerkbauweise erworben, das in 2000 errichtet worden war.
    Die Außenverkleidung ist als Kriecher-/Deckerschalung ausgeführt.
    Im Frühsommer 2004 wurde das Haus erstmalig durch einen Malerbetrieb gestrichen.
    Leider traten im letzten Herbst bereits erste Schäden im Anstrich auf (Wetterseite).
    Ich überlege jetzt, das Haus verblenden zu lassen, schon um die regelmäßigen Anstrichkosten dauerhaft zu vermeiden.
    Ich hoffe auf Tips, worauf dabei zu achten ist.
    Wichtige Fragen sind
    Muß die Kriecher-/Deckerschalung runter?
    Muß für eine Verblendung ein Fundament erstellt werden?
    Ist zusätzliche Isolierung bei nachträglicher Verblendung erforderlich bzw. sinnvoll? (Das Schwedenhaus hat Dreifach- Isoverglasung)
    Was für ein Steintyp ist sinnvoll?
    Welche Abrechnungsbasis ist für Verblendmauerwerk üblich (oder sollte verhandelt werden) Quadratmeter- oder Stundenabrechnung?
    Bei der Farbe schwanken wir noch zwischen weißen und roten Verblendsteinen.
    Hat jemand Erfahrung mit weißen Steinen (grün werden, etc)?

    Sind viele Fragen,
    bin aber für jeden Hinweis dankbar.
    Schöne Grüße von der Ostseeküste
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  2. Holzhaus nachträglich verblenden

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
    Avatar von Ryker
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    Zitat Zitat von OstseeAngeln Beitrag anzeigen
    Muß die Kriecher-/Deckerschalung runter?
    Das kann Dir aus der Ferne wohl niemand beantworten - ist die hinterlueftet?
    Muß für eine Verblendung ein Fundament erstellt werden?
    Wenn das alte nicht breit genug ist - ja
    Ist zusätzliche Isolierung bei nachträglicher Verblendung erforderlich bzw. sinnvoll? (Das Schwedenhaus hat Dreifach- Isoverglasung)
    Er5fuellt es die heutigen Daemstandards aus der EnEV? - Da 2000 gebaut und EnEv spaeter (2001?) rausgekommen,
    muesstest Du das evtl. nachrechnen lassen. Bei solchen Grossmassnahmen besteht die Pflicht zur Nachbesserung.
    Was für ein Steintyp ist sinnvoll?
    Welche Abrechnungsbasis ist für Verblendmauerwerk üblich (oder sollte verhandelt werden) Quadratmeter- oder Stundenabrechnung?
    Lass Dir im Zweifel eine Ausschreibung durch einen Planer erstellen
    Hat jemand Erfahrung mit weißen Steinen (grün werden, etc)?
    Bei weissen Bruchsteinen kann das in schattigen Bereichen schon vorkommen,
    bei rotem Klinker eher weniger - oder faellt weniger auf.

    Am besten suchst Du Dir jemanden, der Planer/Maurermeister und Energieberater in einer Person ist.
    Wie sieht's denn mit den Grenzabstaenden aus?
    Es gibt uebrigens noch andere Fassadengestaltungsmoeglichkeiten im Holzdesign, ohne dessen Anfaelligkeit.
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  4. #3
    Themenstarter

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    Erst mal danke für die schnelle Antwort und den Hinweis auf die Energiesparproblematik.
    Es kämen sicher auch andere Fassadenvariationen in Frage, sofern im Nachhinein nicht gestrichen werden muß.
    Die Fundamente sind nicht breit genug für ein Verblendmauerwerk, da das ja nicht geplant war.
    Somit erweitert sich die Fragestellung:
    Welche Fassadenverkleidung kann alternativ angebracht werden, die nicht gestrichen werden muß und die keinen Fundamentring um das Haus erfordert?
    Eine Grenzabstandsproblematik haben wir nicht.

    Ich werde noch Bilder vom Ist-Zustand einstellen
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  5. #4
    Themenstarter

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    Habe zwar Bilder, bekomme aber nur eine Fehlermeldung beim Versuch hochzuladen.
    Bilder sind jpg, 550px breit und 60kb groß
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  6. #5

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    Warum nimmst Du nicht einen geeigneten Anstrich und einen Maler, der was von Schwedenhäusern versteht...?
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  7. #6
    Themenstarter

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    Anstrich wurde durch einen Meisterbetrieb mit Holzhauserfahrung durchgeführt.
    Für den Anstrichaufbau war der Fachberater des Farbenherstellers (Fa. S......) vor Ort.
    Wir haben spezielle Vorstreichfarbe und Decklack verwenden lassen.
    Das einzige was nicht passieren sollte war ochsenblutrot (mag halt nicht jeder...).
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  8. #7
    Themenstarter

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    Ich habe zwar keine Bilder in den Thread bekommen aber unter eigene Bilder "öffentlich" gestellt
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  9. #8
    MoRüBe
    Gast

    Na ja,...

    ... nach so kurzer Zeit schon Probleme mit den Farben, da hats denn wohl einer richtig gut gemeint mit seinem eigenem Portemonnaie:Roll. Egal, zu den Fragen: neues Fundament, ja, Schalung runter, ja, zusätzlich Dämmen: sinnvoll, dabei aufpassen, daß man die Dachkonstruktion (Lüftung) nicht beeinträchtigt. Steintyp: auf jeden Fall nen hartgebrannten nen son weichen Holländermist.Der mexi ist zwar ganz nett, aber bei dem Moosanfall hier an der Ostsee nicht zu empfehlen.. Angebot machen lassen, kenn nen guten Maurermeister hier an der Ostseeküste, seine Leute können sogar noch richtige Verbände mauern....
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  10. #9
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    Mhhh so einfach ist das auch nicht, den eigentlich ist zweischaliges Mauerwerk an einem geeigneten Tragmauerwerk zu befestigen. Gibt es hier aber nicht. Und ob die Bretter für Schraubanker entsprechend Winddruck- und Sog sowie Kippen geeignet sind würde ich gerne nachgewiesen haben wollen.
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  11. #10
    MoRüBe
    Gast

    Robby, er soll die Schalung....

    ... (Bretter) runterreißen. Und dann werden die Anker im Ständerwerk befestigt. Und nu sag nich, das geht nich...
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  12. #11
    Themenstarter

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    Tjaaa, den Verdacht mit dem Portmornaie hatte ich auch schon...
    Wir hatten wieder den Maler da - der stellte dann auch fest, das Farbrisse / Abplatzungen an der Südseite da sind. Dann kam wieder der Fachberater des Farbenherstellers, der war dann der Meinung, das das Problem nicht an seinem Produkt sondern an der Vorbereitung des Untergrundes liegen würde.
    Die Idee die Fassade zu ändern ist einfach aus dem Ärger entstanden, das entweder die Arbeit oder das Produkt oder die Verbindung aus beidem nicht den Anforderungen entsprach.
    Die Lösung die wohl die größte Dauerhaltbarkeit verspricht, dürfte die Verblendung mit Stein sein - ich wäre aber auch für andere Vorschläge offen.
    Da ich mir das Erstellen von Verblendmauerwerk nicht zutraue, muß ich mich auch mit den anfallenden Arbeitskosten befassen.
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  13. #12
    Themenstarter

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    zu Robby:
    hier in der Region sind schon relativ viele Häuser in Holzständerwerkbauweise erstellt und dann verklinkert worden - scheint also zu gehen.
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  14. #13
    MoRüBe
    Gast

    Noch mal ne Frage dazu:...

    .... hat dieser "Farben-Fachbetrieb" eine Probe der alten Farbe genommen und diese analysiert? Oder war die Zusammensetzung der alten Farbe bekannt?? (Nachtigall ick hör dir trapsen)...
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
    Themenstarter

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    Da war vorher keine Farbe drauf,
    die Hölzer waren in Schweden vorbehandelt ("gesalzen") worden, der Erstanstrich war aber noch nicht durchgeführt worden.
    Der Maler hatte deswegen den Fachberater von Fa Sickens bestellt, um den Farbaufbau gemäß Vorgabe vornehmen zu können.
    Das Haus wurde komplett vor dem Anstrich angeschliffen, dann mit einer gummiartigen Grundierung nach Herstellervorgabe gestrichen und bekam dann seinen Deckanstrich.
    Das war eine sehr arbeitsaufwändige und nicht ganz preisgünstige Nummer.
    Das verwendete Material gehörte auch nicht gerade zu den Sonderangeboten.
    Umso mehr war ich "angefressen" wegen der relativ geringen Haltbarkeit
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  17. #15
    MoRüBe
    Gast

    Aargh!!!!....

    ....

    Der soll schon mal seine Haftpflicht bemühen, man wie blöd muß man sein
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