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  1. #1

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    Nebengebäude und Akustik

    Hallo Kann mir hier jemand sagen, ob ein Nebengebäude - in diesem Falle eine Tiefgarage mit Einfahrt - die Akustik in dem direkt angrenzenden Gebäude verändern kann? Speziell so, dass dieses sehr viel hellhöriger wird?
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  2. Nebengebäude und Akustik

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  3. #2
    Themenstarter

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    Bitte, kann jemand eine Einschätzung geben?
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  4. #3

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    Bitte kannst Du noch ein paar Details liefern?

    Denn viel allgemeiner hätte man die Frage nicht stellen können.

    z.B. Bedeutet angrenzend auch fest miteinander verbunden?
    o. was verstehst Du unter "hellhörig" (subjektiver Begriff)?
    o. was für Baumaterialien?
    usw. usw. usw.

    Du siehst, nach Deiner Fragestellung kann man nicht einmal im Nebel stochern oder in der Glaskugel lesen.

    Sonst müsste ich auch pauschal antworten, "ja ein Nebengebäude könnte die Schallwege/-ausbreitung verändern".

    Gruß
    Ralf
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  5. #4
    Themenstarter

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    Ich hatte die Frage schon in einem Rechtsforum gepostet, ich kopiere das einfach mal hierein:

    Hallo, ich fasse dieses wohl ziemlich schwierige Problem mal allgemein.

    In einem 4-etagigen Haus aus den 50gern wohnt seit 9 Jahren Herr X im 2. Obergeschoss. Seit 7 Wochen herrscht dort, von einem Tag auf den anderen, erheblicher Lärm. Rumpeln, Poltern, Knallen, mal tief mal hoch, mal lauter mal leiser, was durch das ganze Gemäuer zieht und teilweise den Boden vibrieren lässt, in völlig unregelmäßigen Abständen.

    Dafür ist in erster Linie die im Erdgeschoss angesiedelte Pizzeria verantwortlich, deren Arbeitstische genau an dieselbe Wand grenzen, die bei Herrn X die Wohnzimmerwand darstellt, nur eben zwei Etagen höher. Die Pizzeria zeigte sich Herrn X gegenüber durchaus kooperativ bei der Suche nach den Lärmquellen, und so konnte herausgefunden werden, dass zum einen heftigere Arbeitsvorgänge an den Tischen wie auch insbesondere der Vorgang der Teigzubereitung sehr lärmintensiv sind und in der Wohnung von Herrn X deutlich wahrgenommen werden.

    So weit, so gut! Nur ist es so, dass die Pizzeria Stein und Bein schwört, nichts anders zu machen, als in den neun Jahren zuvor, wo Herr X nach eigener Aussage höchstens mal ein bisschen Teigklopfen vernommen hat, aber selten und in nicht weiter störender Lautstärke. Zudem lassen sich nicht alle Geräusche der Pizzeria zuordnen, so dass selbst eine umfassende Schalldämpfung der "Arbeitswand" nur einen Teilerfolg verspräche. Herr X hat auch den Eindruck, die Mieterin über ihm sei sehr viel lauter zu hören als zuvor, und gehe eventuell auch lärmauslösenden handwerklichen Tätigkeiten nach, was diese aber verneint.

    Der Vermieter wurde natürlich informiert, zeigt sich aber recht ratlos und reagiert kaum. Herr X hat im Gespräch mit einem ihm bekannten Hausverwalter eine Theorie vernommen, die besagt, dass die Bausubstanz des Hauses geschädigt worden sein könnte, und der Schall nicht mehr ins Erdreich geleitet wird, sondern quasi durch das Haus wandert. Dafür verantwortlich sein könne eine Großbaustelle direkt nebenan. Neuerdings grenzt nämlich eine Tiefgarage inklusive deren Einfahrt direkt an das Haus von Herrn X.

    Herr X hat mittlerweile erhebliche gesundheitliche Probleme durch den durchgängig hohen Lärmpegel, der dummerweise besonders am Wochenende sehr ausgeprägt ist. Was kann Herr X tun, um das Problem in den Griff zu bekommen?
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  6. #5

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    Eine Theorie, wonach der Schall aus der Pizzeria nicht mehr ins Erdreich wandert, sondern in die Obergeschosse? Physikalisch abenteuerlich, wenn nicht abwegig. Schall verhält sich nicht wie Rausch, der hierhin oder dorthin wabert. Daher ist die Theorie wohl Schall und Rauch!
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  7. #6

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    naja...nicht so schnell, Stefan!

    Natürlich wurde der Schall vor Bau der Tiefgarage nicht vom Boden absorbiert...Der Bau kann aber durchaus Schäden in der Substanz des Gebäudes hinterlassen haben.
    -
    Möglicherweise hat Mieter X aber auch nur ein neues Hörgerät, das auch die tiefen Frequenzen 1:1 ans Ohr bringt...
    -
    gruss
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  8. #7
    Themenstarter

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    Nein, ich höre nicht besser oder schlechter als sonst auch.
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  9. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  10. #8

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    Zitat Zitat von Unkas Beitrag anzeigen
    .....Was kann Herr X tun, um das Problem in den Griff zu bekommen?
    Ehrliche Antwort?
    Umziehen.

    Das gibt sonst eine Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Ich kann mir nach den bisherigen Infos NICHT vorstellen, daß die benachbarte Tiefgarage die Ursache für die plötzliche Hellhörigkeit sein sollte.

    Es wäre zwar denkbar, daß Geräusche AUS der Tiefgarage nun auf das Haus übertragen werden, und sich dort bemerkbar machen (Bsp.: Fahrzeuge, Tore die sich öffnen und schließen), aber einen merklichen Einfluß auf die Geräusche aus der Pizzeria im EG halte ich doch für ziemlich abwegig.

    Man könnte nun irgendwelche Theorien spinnen, so nach dem Motto, "Resonanzen haben sich verschoben", aber das gibt wie oben schon geschrieben die Suche nach der berühmten Nadel.

    Man könnte nun ein Schallgutachten in Auftrag geben, doch ich vermute einmal, daß damit nur nachgewiesen wird, daß die Grenzwerte eingehalten werden. Immerhin reden wir von einem Bau Bj. ´50.

    Gruß
    Ralf
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  11. #9
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    Ja, auf einen Umzug wird es wohl hinauslaufen, es fällt mir nur schwer einzusehen, dass ich alle Kosten dafür tragen und außerdem noch drei Monate da ausharren muss.

    Von der Tiefgarage selbst geht kein Lärm aus. Aber ich schwöre Stein und Bein, es ist erheblich lauter als zuvor. Messungen scheinen mir aber auch nicht sinnvoll.
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