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  1. #1
    Robert000
    Gast

    Idee Neuer Ölheizkessel

    Hi@all!
    Ich stehe vor folgendem Problem ich habe einen Ölheizkessel 14 Jahre alt in meinem erst kürzlich erworbernen Haus in dem ich jetzt auch eine Fußbodenheizung machen lasse ich habe jetzt die möglichkeit:

    a) den bestehenden Heizkessel nachzurüsten mittels einer Regelung mit Außenfühler für einen mischer kostenpunkt rund 600€ (nach Angabe meines Installateurs).

    b) einen neuen von ihm vorgeschlagernen günstigeren Buderus Ölheizkessel (17KW) mit Stahlkessel zu installieren kosten ca 2500€

    c) oder einen von ihm empfohlerernen Buderus Ölheizkessel (17KW) mit Gusskessel zu Installieren kosten ca 3200€

    interessant ist für mich ob ein Nachrüsten lohnt wobei ich eher richtung Neugerät tendiere allerdings da die Frage offen bleibt ob sich der aufpreis für einen Gusskessel lohnt oder ob es besser ist den Stahlkessel zu nehmen, pro & contra Stahl Guss?
    Danke schon mal für alle Antworten!
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  2. Neuer Ölheizkessel

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
    Avatar von Jürgen V.
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    Grundsätzlich besteht der Unterschied im Herstellungsverfahren. Der Stahlkessel
    ist bereits bei der Herstellung billiger, weil das Herstellungsverfahren
    einfacher ist.
    Da alle Kesselhersteller behaupten, Ihre Kessel seien für Ihren Zweck geeignet,
    stellt sich nun die Frage, warum man nicht einfach irgendeinen Kessel wählt,
    Hauptsache, er ist billig.

    Da kann man nur die Antwort geben, das dass Material und die Verarbeitung neben
    dem Einfluss auf den Wirkungsgrad noch einen Einfluss auf die Lebensdauer hat.
    Besonders in den letzten Jahren ist ja das Energiesparen in Mode gekommen.
    Daher soll ein Kessel mit möglichst niedrigen Temperaturen sowohl auf der Wasser-
    als auch auf der Abgasseite betrieben werden.

    Diese niedrigen Temperaturen führen zur Kondensation der Abgase, bei der
    dann je nach Brennstoff irgendeine Säure entsteht.
    Nun kommt der wirkliche Unterschied: Die Materialien sind unterschiedlich
    beständig gegen diese Säuren:
    Stahl ist am wenigsten beständig,
    Guss etwas mehr,
    Edelstahl hat je nach Legierung die beste Beständigkeit.

    Allerdings haben sich einige Hersteller auch Gedanken zur Lösung dieses
    Problems gemacht: es gibt intelligente Steuerungen der Umwälzpumpen,
    die dafür sorgen, dass kritische Temperaturbereiche beim Anfahren schnell
    durchschritten werden und der Brennraum abtrocknet. Zusätzlich gibt es Konstruktionen
    mit intelligenter Wasserführung in mehreren Kammern,
    so dass sich die Begrenzungsflächen zum Brennraum sehr schnell erwärmen und
    der kühle Rücklauf nicht damit in Berührung kommt.

    Empfehlung: Wähle einen Markenkessel mit nicht zuwenig Wasserinhalt,
    nicht überdimensionieren, unbedingt einen Mischer und
    einen Heizungsbauer der sich damit auskennt.
    Was möchtest du den ausgeben ?
    Wie groß in der Leistung muss er sein.
    Guss ist in der Anschaffung etwas teurer, die Wärmeübertragung aber auch besser.
    Denke auch daran das der Kamin u.U. meist saniert werden muss.

    interessant ist für mich ob ein Nachrüsten lohnt

    Diese Frage ist schwer zu beantworten, generell sind die genanten 600 Euro schon als knapp anzusehen,
    im Hinblick auf die Preise von Zweikreis-Regelungen Mischer mit Motor werden da sicher mehr als, 600 Euros rauskommen.
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  4. #3

    Registriert seit
    10.2003
    Ort
    daheim
    Benutzertitelzusatz
    ???
    Beiträge
    11
    Danke für den ausführlichen Beitrag
    Habe mich jetzt nach Rücksprache mit einem Installateur für einen Buderus Logano G115
    (Guß) mit Mischerkreis entschieden soll für meine FBH im EG Radiatoren im DG ideal sein, und soweit ich was im Netz darüber gefunden habe dürfte dieser Heizkessel ein gutes Produkt sein.
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