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  1. #1

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    Weshalb Estrich spachteln?

    Hallo Experten,

    wir haben auf neuem Estrich von einem bekannten Fachgeschäft Teppichboden verlegen lassen. Zur Vorbereitung der Teppichbodenverlegung wurde Spachtelmasse auf dem Estrich verteilt. Nun liegt der Teppichboden so schief vor einer vorhandenen geraden Türschwelle, daß die Türzarge auf einer Seite 1 cm über dem Teppichboden "schwebt".

    Der Firmenchef meint, es sei nicht die Aufgabe des Fußbodenverlegers, für einen gerade Untergrund zu sorgen. Die Spachtelmasse diene nur als Untergrund für den Teppichboden, nicht zur Herstellung eines geraden Bodens.

    Mir fehlen die Worte. Kennt jemand vielleicht einschlägige Vorschriften für die Vorbereitung einer Fußbodenverlegung?

    Beste Grüße, Fuzzi
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  2. Weshalb Estrich spachteln?

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  3. #2

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    Was hatte denn der Auftrag umfaßt?
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  4. #3
    Themenstarter

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    Hallo,

    der auftrag umfaßt Teppichboden liefern, Unterboden grundieren und spachteln, Teppichboden zuschneiden und verkleben.

    Beste Grüße, Fuzzi
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  5. #4
    Avatar von Lukas
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    Der Teppichleger hat das gemacht, wozu er beauftragt wurde.
    Warum wurde nicht der Estrichleger gerügt?

    Gruß Lukas
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  6. #5

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    Prüf- und Hinweispflichten des Bauhandwerkers
    Jeder Bauhandwerker, der seine Leistungen auf Vorarbeiten eines anderen Unternehmers
    aufbaut, muß prüfen, ob die Vorarbeiten eine ausreichende Grundlage für den von ihm
    geschuldeten Erfolg sind; hat er Zweifel, muß er Bedenken anmelden (§ 4 Nr. 3 VOB/B).
    Der Bauhandwerker ist von dieser Verpflichtung nur befreit, wenn der Auftraggeber oder sein
    Architekt ihm mitteilt, dass auf die Vorarbeiten bedenkenlos aufgebaut werden könne. Ist
    jedoch durch optische oder sonstige Wahrnehmung durch den Bauhandwerker erkennbar, dass
    die Erklärung nicht zutreffend sein kann, verbleibt es bei seiner Verpflichtung zur Anmeldung
    von Bedenken.
    insbesondere hat er durch seinen "fertigen belag" schärfere ebenheitstoleranzen!
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  7. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  8. #6
    Avatar von Lukas
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    Jo Sepp,

    der Bodenleger hat Ebenheit zu kontrollieren, keine Winkeltoleranzen.
    Ich mutmaße mal, das noch nicht mal die Türen drin waren, es also auch noch nicht direkt sichtbar war.
    Wenn ich dann noch Firmenchef lese...
    Da wird ein Blöder gesucht - den Letzten ... die Hunde.

    Gruß Lukas
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  9. #7
    Avatar von Berni
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    @ Rudolf,

    wir wissen ja, dass Du ein guter Bodenleger bist.

    Entscheidend ist, ob der Bodenleger des Fragestellers hier in der Pflicht war, Bedenken anzumelden. Wenn es sich um eine Unebenheit handelt, wohl schon.
    Sind es aber ebene Neigungen oder Steigungen, die augenscheinlich nicht aufgefallen sind, dann nicht.
    Wer hat die Estricharbeiten denn nach deren Fertigstellung abgenommen, um den Estrichleger zu bezahlen?

    Ich sehe das so wie Lukas.
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