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Winderosion auf Baustellen

Diskutiere Winderosion auf Baustellen im Forum Tiefbau auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    Frage Winderosion auf Baustellen

    Hallo,
    ich schreibe gerade eine Studienarbeit und konnt im Netz noch nicht alle meine Fragen klären. Ich erarbeite die Möglichkeit eine Baustelle (Bau mehrerer Gebäude + Straßen) so zu planen, dass es an trockenen Tagen nicht oder nur kaum zu Winderosion (Staub+Sand) kommen kann. Ich habe gesehen, dass es Möglichkeiten gibt, Nebelkanonen und Feldberegnungen, also sprich Wasserkanonen einzusetzen. Darüber finde ich aber nichts. (Hersteller, techn. Daten) Mich interessiert vor allem was ich für eine Infrastruktur benötige um diese zu verwenden. Da es sich um ein großes Areal handelt und ganz penibel auf den Sand/Staub geachtet werden muss. Bisher ist es ein brachliegendes Feld. Ausserdem interessiert mich die Möglichkeit Windzäune zu errichten(Hersteller). Das Erdreich liegt sozusagen als Wehr (kann man das so sagen?) drumherum. Daher würde es sich ja anbieten einen Windzaun darauf zu errichten. Wie berechnet man denn die Höhe a) des Wehrs und b) des Zaunes? Ich komme nicht aus dem Baugewerbe und tue mir demnach leider sehr schwer.
    Zusätzlich gibt es ja auch Geotextilien zur Bedeckung des Bodens - die man verwenden kann. Darüber gibt es im Internet einiges.
    Für alle Tipps und Infos danke ich herzlich.
    Tigiseins
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  2. Winderosion auf Baustellen

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
    Bauexpertenforum
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    ich vermute mal diese Frage ist dann doch etwas zu theoretisch für dieses Forum. Hinweise gibt es evtl. bei Betreibern von Deponien oder Kiesgruben. In größerem Stil auch bei Tagebaubetrieben, Rheinbraun (RWE Power) etc.
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  4. #3
    Themenstarter

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    Vielen Dank für Ihre Antwort. Ich dachte mir schon das es schwierig wird im Forum eine Antwort zu bekommen. Ich werde versuchen über Firmen an die Lösung zu gelangen.
    Gruß
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  5. #4

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    kein Witz sondern ernst gemeint

    als bei uns der Deich gebaut wurde (vor 25 jahren), hat dies eine holländische Firma gebmacht, und die mussten in Teilbereichen auf Verlangen der Anwohner auch Schutzmassnahmen gegen Erosion/Staub ergreifen

    die haben damals auch viel mit Geotextilien gearbeitet, die Massnahme "Windschutzzäune" ist kläglich gescheitert, die Teile sind bei uns über die Felder geflogen (Nordsee halt)

    was ich damit sagen will: bei solchen Firmen bekommst Du bestimmt auch Informationen
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  6. #5
    Themenstarter

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    Ja das stimmt. ich habe schon einige Informationen über diese Geotextilien erhalten. Ich finde diese Alternative zu Windzäunen auch sehr gut, zumal es auch solche gibt, die für Pflanzen durchlässig sind. Ein bepflanzter Erdwall ist auch eine gute Möglichkeit Winderosion weitestgehend zu vermeiden. Da die Bauzeit für etwa drei Jahre angsetzt ist, sollte das eine gute Möglichkeit sein. Da ich aus Hamburg komme bin ich gestern auf die Hafencity-Baustelle gefahren und habe mich dort mal umgesehen. Die verwenden dort auch Sandwälle abgedeckt mit Geotextilien (Vlies) und zusätzlich haben die auf diese Wälle um die Baustelle herum auch noch einen Windzaun gesetzt - der erstaunlich gut hält. Es ist im Prinzip eine Netzartige Struktur die den Wind bricht. Ich bin natürlich gleich hin zu den Bauarbeitern, aber es konnte mir keiner so wirklich eine Auskunft geben. (Lag teilweise auch an der Sprache)
    Leider bin ich mit der Suche nach Beregnungsmöglichkeiten zur Staubbindung noch nicht weiter gekommen.Also falls noch irgendjemandem etwas einfallen sollte - her damit..bitte! Und tausend Dank!
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  7. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  8. #6
    Bauexpertenforum
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    also Rheinbraun, RWEPower hat solche Beregnungsanlagen, z.B. am Tagebau Hambach.
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  9. #7
    Avatar von Ryker
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    Hier spruehen die irgendsoeine gruene Pampe auf die entsprechenden Bereiche -
    die enthaelt auch gleich Planzensamen und Duenger, soweit ich weiss.
    Falls mir einfaellt, wie das Zeug heisst, bist Du der Erste, ders erfaehrt.
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