Werbepartner

Ergebnis 1 bis 15 von 15

Keller - WU-Beton allein vs. Ziegel

Diskutiere Keller - WU-Beton allein vs. Ziegel im Forum Abdichtungen im Kellerbereich auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

    Registriert seit
    07.2007
    Ort
    München
    Beruf
    Dipl.Ing.
    Beiträge
    103

    Keller - WU-Beton allein vs. Ziegel

    Hallo zusammen,

    beim Neubau unseres EFH ist der Hangkeller mit Wohnräumen von aufstauendem Sickerwasser bedroht. Sollten wir auf die Drainage verzichten, müßte der Keller mit der schwarzen Bitumenmasse entsprechend dick abgedichtet werden.

    Jetzt haben wir 2 verschiedene Varianten angeboten bekommen:

    a) Keller durchweg mauern und mit Bitumenmasse isolieren
    b) Dem Hang zugewendeten Teil aus WU-Beton erstellen und isolieren (anderer Teil wird ebenfalls gemauert).

    Die dritte Variante "WU-Beton + Bewehrung zur Rissbreitenverringerung" (WW) ist aus Kostengründen ausgeschieden. In einem anderen Thread hiess es, selbst die Variante B könne eine WW darstellen, wenn man in Kauf nimmt, im Nachhinein auftretende Risse zu verpressen.

    Meine Frage: Ist dann die Variante B letztendlich der Variante A vorzuziehen, was z.B. dem nachträglichen Begegnen von Problemen bzgl. Undichtigkeiten in der Bitumenabdichtung angeht, die zu Wassereintritten führen ? (Bei Variante A könnte ich mir nur vorstellen, den Boden ums Haus herum aufzubuddeln und die Abdichtung zu erneuern ...)

    Gruss,

    TC
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  2. Keller - WU-Beton allein vs. Ziegel

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  3. #2

    Registriert seit
    06.2005
    Ort
    Hannover
    Beruf
    Architekt
    Beiträge
    34,325
    Die dritte Variante "WU-Beton + Bewehrung zur Rissbreitenverringerung" (WW) ist aus Kostengründen ausgeschieden

    Kostet Verpressen etwa kein Geld???
    Hat denn mal jemand ECHTE Kosten von A+Risiko (Aufgraben), B+Verpressen und C gegenüber gestellt oder ist das alles nur gefühlt.

    Wie soll denn die Sohle vor Wasserdurchgang geschützt werden???
    Wie soll die Abdichtung an die Sohle angeschlossen werden???

    MfG
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  4. #3
    Bauexpertenforum
    Registriert seit
    04.2006
    Ort
    Kempen / NRW
    Beruf
    Maurermeister, öbuv Sachverständiger
    Beiträge
    10,901
    Eigentlich kann ich an den ganzen Aussagen nichts falsches entdecken, außer das ein Wasserdurchtritt an der Innenseite bei der entsprechenden Nutzungsklasse nicht erlaubt wäre und somit keine WW im Sinne der WU-Richtlinie darstellt ist das schon richtig.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  5. #4
    Bauexpertenforum Avatar von mls
    Registriert seit
    10.2002
    Ort
    obb, d, oö
    Beruf
    twp, bp
    Beiträge
    13,790
    wenn es einen halbwegs fitten twp gäbe, gäbs die frage nicht, nä?
    bauen am hang .. und dann mauern? jeder, wie er kann ..
    eigentlich sind die zeiten schon lange vorbei ..

    welcher andere thread? wu-beton ist und wird keine WW.
    e. wu-konstruktion (ohne stahlgrab) kann in intensiver abstimmung
    mit dem bauherrn möglich sein - aber e. wu-konstruktion erfordert
    immer noch fachwissen, das immer noch nicht jeder hat.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  6. #5
    Themenstarter

    Registriert seit
    07.2007
    Ort
    München
    Beruf
    Dipl.Ing.
    Beiträge
    103
    Naja, eine volle WW (Variante3) bei einem Keller, der zur Hälfte aus dem Erdreich rage scheint uns nicht wirtschaftlich. GGf. würden wir doch mit Drainage arbeiten, und dann wäre die WW nicht notwendig.

    Schutz Sohle vor Wassereintritt: Bodenplatte aus WU-Beton mit Fugenblech (zumindest bei Variante B).
    Anschluss Isolierung: über eine Hohlkehle.

    Sehen Sie vom Grundsatz her bei B keinerlei Vorzüge zu A ?
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  7. #6
    Themenstarter

    Registriert seit
    07.2007
    Ort
    München
    Beruf
    Dipl.Ing.
    Beiträge
    103
    Zitat Zitat von mls Beitrag anzeigen
    wenn es einen halbwegs fitten twp gäbe, gäbs die frage nicht, nä?
    bauen am hang .. und dann mauern? jeder, wie er kann ..
    eigentlich sind die zeiten schon lange vorbei ..
    MLS, können Sie mir als Laien bitte darlegen, was gegen das Mauern spricht ? Geht es um den Fokus des "Hanglage" oder grundsätzlich um die "Abdichtbarkeit" ?

    Vielen Dank,

    TC
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  8. #7

    Registriert seit
    06.2005
    Ort
    Hannover
    Beruf
    Architekt
    Beiträge
    34,325
    Auch wenn ich jetzt wieder meinem Ruf als "Böser" gerecht werde, muss ich diese Frage doch stellen:
    Wie wäre es, wenn Sie das Selberwurschteln sein liessen und sich an einen Fachmann wenden, der von dem, was er tut auch Ahnung hat.
    Ja, der kostet Geld. Aber wenn er Ihre verkorksten Ideen retten muss, wird es zumindest nicht billiger, eher teurer.
    Oder er schert sich nicht drum/kann Sie nicht bekehren, dann geht der Murks ins Geld.

    Geld kostets also eh. Aber nichts ist preiswerter als eine Planung mit sauberer Basis.

    MfG
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  9. #8
    Bauexpertenforum
    Registriert seit
    04.2006
    Ort
    Kempen / NRW
    Beruf
    Maurermeister, öbuv Sachverständiger
    Beiträge
    10,901
    Was regt ihr euch auf?

    Hier wird eigenes angelesenes Wissen als Ersatz für eigenen Sachverstand herangezogen und eventuelle Schäden wegen der "wirtschaftlichkeit" in Kauf genommen!

    WU Bauteil Bodenplatte wird eh benötigt, an die Wände kommt eine Wartungsintensive Drainage, wobei sicher nicht mal geklärt ist wohin diese entwässert und ob das genehmigt wird!

    Ist doch alles kein Problem, wenn man das hören will!
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  10. #9
    Themenstarter

    Registriert seit
    07.2007
    Ort
    München
    Beruf
    Dipl.Ing.
    Beiträge
    103
    Also, unser Baugrundgutachten sagt: Abdichtung nach 18195-4 + Drainung. Eingeleitet in Sickerschacht, da in 2m Tiefe Sandboden ansteht.

    Nach verschiedenen Gesprächen mit (unabhängigen) Architekten, hat sich u.a. auch die Möglichkeit eines gemauerten Kellers dargestellt. Der Keller hat auf seiner Breite von 9m einen Hangverlauf auf der einen Seite komplett im Erdreich und auf der anderen fast komplett frei.

    Mir ist unklar, warum beim Bau eines Untergeschosses am Hang nicht gemauert werden sollte. Sollten wir uns doch zum Verzicht der Drainung und für DIN 18195-6 bzgl. "aufstauendem Sickerwasser" entscheiden, ist doch letztlich egal, ob gemauert oder betoniert.

    Würde mich über klärende Beiträge dazu wirklich freuen !
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  11. #10
    Bauexpertenforum Avatar von mls
    Registriert seit
    10.2002
    Ort
    obb, d, oö
    Beruf
    twp, bp
    Beiträge
    13,790
    diskutieren wir den baugrund?
    sandboden - warum dann 18195/6 oder drain?
    münchen (?) .. drain? zulässig?
    sandboden in münchen .. wo? kies: ja. sand: nein.
    versickerungsfähiger boden ohne kritischen hhw?

    was willst´n sparen?
    wieviele "meinungen" brauchst´n, bis eine davon passt?
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  12. #11
    Themenstarter

    Registriert seit
    07.2007
    Ort
    München
    Beruf
    Dipl.Ing.
    Beiträge
    103
    Sie verurteilen pauschal die Tatsache, dass das Mauern am Hang nicht mehr zeitgemäß sei. Leider sehe ich bislang immer noch keine Begründung, warum.

    Ich verstehe nicht, warum mir gleich unterstellt wird, irgentwas zu sparen und bereits eine voreingenommene Meinung zu haben. Ich hoffe, Sie bringen Ihren Kunden im Berufsleben auch immer eine so positive Grundhaltung entgegen.

    Anscheinend ist schon die Tatsache, dass man sich hier als einfacher Bauherr im Forum zusätzliche Meinungen einholen will, fehl am Platz :-(
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  13. #12
    Avatar von VolkerKugel (†)
    Registriert seit
    01.2006
    Ort
    63110 Rodgau
    Beruf
    Architekt
    Benutzertitelzusatz
    Architekt . Nachweisberechtigter für Wärmeschutz
    Beiträge
    6,966
    [X] Mimose
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  14. #13
    Bauexpertenforum Avatar von mls
    Registriert seit
    10.2002
    Ort
    obb, d, oö
    Beruf
    twp, bp
    Beiträge
    13,790
    Zitat Zitat von tcdiscoz Beitrag anzeigen
    .. Ich verstehe nicht..
    genau!

    mit´m lesen hapert´s: ich habe nirgend´s was von "mauern am hang"
    geschrieben.

    meine fragen magst auch ned beantworten - vermutlich geht das auch ned.
    aber genau diese fragen führen zu einigen wenigen von den vielen
    kleinigkeiten, die man im entwurfsprozess klären muss.

    das wurde oben schon geschrieben, kommentar mehr als flüssig...
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  16. #14

    Registriert seit
    07.2007
    Ort
    Bayern
    Beruf
    Selbständig
    Benutzertitelzusatz
    angehender Bauherr
    Beiträge
    911
    Hallo,

    wir bauen auch ein "Hanghaus" - die Ausgangslage bei uns ist wie folgt:

    - leichte Handlage, auf 100 meter ein Gefälle von 8 meter
    - leicht lehmiger Boden
    - Grundwasser auf ca. 5 - 6 Meter tiefe
    - Ableitung des Drainagewassers auf dem ländlichen Anwesen sowieso kein Problem
    - 2-geschossig (UG teilweise im Hang / OG in Holzständerkonstruktion)


    Wir wollen und werden auch den Keller mauer. Die Drainageanforderungen sind bei uns auch wie bei euch 18195-4.


    Plant ihr auch eine zusätzliche Drainageleitung im Hang vom Haus entfernt? Da unser Grundstück gross ist, werden wir im Hang mehrer Drainageleitung
    im Hang verlegen.
    Plant ihr auch eine betonierte Stützmauer oder eine "Bruchstein"-mauer?
    Machst Du eine Bodenplatte oder Fundamente? Wir beabsichtigen Fundamente zu machen.


    Viele Grüsse
    Martin
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  17. #15
    Themenstarter

    Registriert seit
    07.2007
    Ort
    München
    Beruf
    Dipl.Ing.
    Beiträge
    103
    Hallo Martin,

    Der Bodengutachter schlägt bei uns entweder 18195-4 in Kombination mit Drainung oder 18195-6 "aufstauendes Sickerwasser" vor. Bin etwas unschlüssig, ob ich das eine oder das andere nehmen soll. Auf der dem Hang abgewendeten Seite ist der Keller fast ebenerdig mit Eingangstür. Daher müssten wir auf dieser Seite sowieso mit einer Drainung zur Ableitung von Oberflächenwasser arbeiten.

    Du schreibst "Ableitung des Drainage-Wasser kein Problem". Bei uns sind die oberen Lagen schlecht bis ganz schlecht versickerungsfähig. Günstiger Sandboden steht ab ca 2.80m an, wo wir einen Versickerungsschacht planen.
    Da Du aber auch schreibst, dass ihr lehmigen Boden habt, würde mich Eure Lösung interessieren.

    Da unser Grundstück nicht so gross ist, habe ich an weitere Drainleitungen im Hang noch gar nicht gedacht. Welchem Zweck dienen diese ?

    Damit unsere Garage waagerecht steht, müssen wir auch ein Stützmauer errichten. Haben da an ein Betonfundament gedacht, dass über einen Meter aus dem Erdreich schaut. Ab und zu sieht man ähnliche Fundamente an Hanggrundstücken mit Löchern drin, die wohl zum Ableiten von aufstauendem Wasser dienen. Hast Du Dir da schon nähere Gedanken gemacht ?

    Gruss,

    TC
    PS: Warum wird bei Euch der Keller gemauert - wegen dem Wohnklima ?
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen