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  1. #1

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    Frage (Neu-)Baufinanzierung für 2 Beamte

    Guten Tag,
    meine Freundin und ich planen nächstes Jahr zu heiraten, dann bin ich 25 und sie 24. Wir wüden dann gerne gemeinschaftlich bauen.

    Wir beide sind derzeit Beamte auf Probe, was sich dann in 2 / 3 Jahren in ein "auf Lebenszeit ändert".

    Dann sind auch Kinder geplant (Mit ca. 27 / 28 - wenn's denn klappt).
    Derzeit beträge unser Netto Einkommen gemeinsam 3200€.
    Nach der Heirat sollte es sich auf etwas 3500€ steigern.
    (Netto= Nach Abzug der Priv. Krankenversicherung).
    Ich habe einen Bausparvertrag über 10.000 € und etwa 20.000 € aus einer Versicherung (Aussteuer).
    Meine Freundin einen Bausparvertrag über 50.000 €.
    Beide Bausparverträge sind "voll".

    Bis zu welchem Gesamtbetrag wäre ein Neubau inkl. Grundstück realistisch ?

    Vielen Dank,
    Dennis und Sara
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  2. (Neu-)Baufinanzierung für 2 Beamte

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  3. #2

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    Wenn Sie rund ein Drittel Ihres künftigen Einkommens für Zins und Tilgung aufwenden und ich "voller BSV" als EK deute, kommen Sie auf 330 TEUR Finanzierungsaufwand, das sind rund 280 TEUR Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten und Erstausstattung, insbes. Einbauküche.
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  4. #3

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    Mit BSV sind "voll" meinst Du wohl, daß so "voll" bespart sind, also das notwendige Guthaben (typ. 50%) erreicht ist. Sind die Verträge bereits zuteilungsreif?

    Bei Kinderwunsch einmal überlegen, wie hoch dann noch das verfügbare Nettoeikommen sein wird. Das wäre die worst-case Situation.
    Aus diesem Nettoeinkommen müssen auch Fixkosten finanziert werden die erst einmal nichts mit dem Hausbau zu tun haben. (Irgendwelche Versicherungen o.ä.).

    Falls die BSV eingesetzt werden, wäre zu prüfen mit welcher Belastung zu rechnen ist. Das hängt maßgeblich vom gewählten Tarif ab.

    So. Nach den o.g. Stichpunkten siehst Du vermutlich, daß man aus der Ferne keinen exakten Betrag nennen kann. Ich lese mal in meiner Glaskugel und behaupte, wenn Euch etwa 1.500, - € / Monat für den Lebensunterhalt bleiben, könnte der Rest für die Finanzierung eingesetzt werden. Ob dieser Betrag passt, hängt jedoch von vielen Faktoren ab.

    Vielleicht hilft eine Bestandsaufnahme und eine Auflistung der regelmäßigen Ausgaben über ein Jahr. Damit bekommt man ein Gefühl wieviel wirklich zum Leben notwendig ist, denn die tollsten Tabellen können nur Richtwerte sein.

    Also.

    1. Einnahmen / Augaben ermitteln
    2. Kosten der o.g. BSV ermitteln
    3. Überschuß an Einnahmen abzügl. BSV Kosten kann für ein weiteres Darlehen eingesetzt werden.

    Bei 3. kann man dann ein wenig jonglieren, und die Tilgungssätze (Laufzeiten) noch ein wenig den persönlichen Bedürfnissen anpassen.

    Budget ergibt sich dann aus den BSV (inkl. BSV Darlehen) und dem aus Punkt 3 ermittelten Darlehen.

    Gruß
    Ralf
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  5. #4

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    ich finds Wahnsinn zwei Einkommen zu Grunde zu legen.
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  6. #5
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    Hallo Leute,

    danke für die zahlreichen Antworten.

    Dann nehmen wir das eine vorraussichtliche Einkommen von 2500 € netto.
    Die Bausparverträge sind zuteilungsreif.

    Gruß Dennis
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  7. #6

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    Also wenn ich mal grob rechne, dann binden die beiden BSV etwa 450, - € Kapital pro Monat für Zins (ca. 4%) und Tilgung (6 Promille /Monat).

    Bei 2.500,- € Nettoeinkommen können, je nach persönlichen Ausgaben, grob 1.000, -€ bis 1.200,- € für die Darlehen eingesetzt werden.

    Ein typ. Darlehen mit 150T€ Darlehehenssumme, 10 Jahren Zinsfestschreibung und "nur" 1% Tilgung kostet aktuell über den Daumen in etwa 700,- € pro Monat.

    Damit wäre die monatliche Belastung 450,- € (BSV) + 700,- € (Hypodarlehen), also 1.150,- €.
    Das Budget ergibt sich dann aus den 20T€ (cash) + 10T€ (BSV1) + 50T€ (BSV2) + 150T€ (Hypodarlehen), also 230T€, davon 50T€ Eigenkapital.

    Die BSV-Darlehen sind nach etwa 8 Jahren getilgt. Durch Sondertilgung (typ. 5% p.a.) des Hypodarlehens kann die Restschuld zum Ablauf der Zinsfestschreibung entsprechend gesteuert werden. Ohne Sondertilgungen wäre die Restschuld etwa 130T€, mit max. Sondertilgungen nur noch etwa 40T€.

    Man könnte auch einmal durchrechnen, wie der Tilgungsplan bei Verzicht auf die BSV Darlehen aussieht. Alternativ könnte man dann das Hypodarlehen etwas höher wählen und dafür die Tilgung mit 3% beginnen.

    Wie schon so oft geschrieben, eine Finanzierung muß auf Euch passend zugeschnitten werden und nicht umgekehrt. Dafür gibt´s Profis die das tagtäglich machen.

    Gruß
    Ralf
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  8. #7

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    Geht einfach zu einem Finanzierungsberater oder einer Bank und verlangt eine unverbindliche Beratung, eure persönlichen Voraussetzungen sind gut Besteht aber gegenüber der Bank/dem Berater darauf, dass keine Schufa Anfrage vorgenommen wird, sonst fällt euer Scorewert, das verteuert den künftigen Kredit usw..., ein leidiges Thema...
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  9. #8

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    Mein TV-Wissen sagt mir folgendes:
    Das mit dem Score-Wert passiert nur, wenn der falsche Vorgang bei der Schufa eingespeichert wird. Der richtige heißt - glaub ich - "Konditionenanfrage" und verändert m.W. den Score nicht. Leider haben viele Banken zumindest in der Vergangenheit wohl den falschen Vorgang eingegeben, wodurch das dann so aussah als hätten sie zig Kredite gleichzeitig am Laufen.

    Gruß

    Thomas
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  10. #9

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    Bzw. zig mal angefragt und sind abgelehnt worden.
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  11. #10
    Themenstarter

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    Hallo Leute,

    ich habe viel im Internet rumgelesen.
    Haltet ihr eine Gesamtsumme von 260 000 € für machbar ?

    LG Dennis
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  12. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  13. #11

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    Meinst Du 260.000 Finanzierungssumme oder Investitionskosten?
    Für die Bank dürfte es bei Eurem Einkommen kein Problem sein.
    Die Bank weiß ja nichts von Eurem Kinderwunsch.
    Ihr aber solltet wirklich nur mit dem langfristigen Einkommen rechnen.
    Stellt Euch einen Haushaltsplan (Einnahmen/Ausgaben) auf und ermittelt Euer Budget, welches Ihr für die Finanzierung übrig habt.
    Den Betrag brauchen wir und Ihr auch. Dann kann man errechnen, wieviel Haus oder bzw. Finanzierung man dafür bekommt.

    Beste Grüße
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  14. #12
    Themenstarter

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    Hallo Leute,

    wir planen es in etwa so:
    Alter 25-27 bauen
    und ab 27 dann Kinder.

    Für den schlimmsten Fall, ohne Elterngeld, aber inklusive Kindergeld wären dann Netto Einkommen (nur meins, StKl. III) 2300€.
    Als monatl. Finanzierungsmöglichkeit dachte ich an ca. 800 € ?

    Ich weiß ja nicht ab wann es wieder realistisch ist, dass meine Frau dann wieder arbeitet. Dann wäre das Einkommen jedenfalls schnell wieder bei ~4000 € netto.

    LG Dennis
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