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  1. #1

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    Rohbau - Wasser im Keller

    Hallo Leute,

    bevor ich Stress mache, frage ich erste einmal Euch.

    Unser Rohbau dauerte von September bis zum Richtfest am 11. April.
    In dieser Zeit ist naturgemaess viel Wasser in den Keller gelaufen.
    Geschaetzt standen im Mittel 5 cm Wasser auf 50 qm über Monate, also
    round about 2.500 Liter.

    Am 13. April habe ich dann den Keller bis auf wenige Restpfuetzen mittels
    Tauchpumpe und Handeinsatz geleert. Nun wollte ich heute per
    Wassersauger den Rest erledigen und stelle fest, dass erneut geschaetzt ca. 1,5 cm Wasser im Keller stehen. Hereingelaufen kann eigentlich nichts sein, es
    sei denn minimale Mengen durch die noch offenen Fenster und Tueren und dann durch das Treppenhaus.

    Ist es denkbar, das die Waende (Aussenwaende in Filigranbeton 3fach, Innenwaende Kalksandstein 11,5 und 17,5 cm sowie die Treppenuntermauerung aus Gasbetonstein) sich vollgesaugt hatten und
    dies Wasser nun, nach Absenkung des Pegels) wieder austritt?

    Oder kann das ausgeschlossen werden und ist die Ursache anderswo zu suchen?

    Danke

    Tom
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  2. Rohbau - Wasser im Keller

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  3. #2
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    Das halte ich für unwahrscheinlicher als sonstwas... kann durch die Kellerfenster was reingelaufen sein?

    Ansonsten ist der Grund woanders zu suchen
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  4. #3
    Themenstarter

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    Hm, die Kasematten sind abgedeckt. Der Boden ist trocken,
    lediglich durch das Treppenhaus koennte etwas Wasser eingedrungen sein.

    Die Variante, das vollgesogener KS solche Mengen Wasser entlaesst,
    haeltst Du demnach fuer unwahrscheinlich?
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  5. #4

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    ..Kannst ja mal einen Test mit einem Stein machen...aber viel kommt da nicht raus....
    gruss
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  6. #5

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    Zitat Zitat von bernix Beitrag anzeigen
    ..Kannst ja mal einen Test mit einem Stein machen...aber viel kommt da nicht raus....
    gruss
    Um den Test aber halbwegs realitätsnah zu gestalten müsste er den Stein aber einige Monate im Wasser stehen lassen. Ob ihm dann das Ergebnis dieses Tests noch wirklich nützt wage ich zu bezweifeln
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  7. #6
    Themenstarter

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    Naja, habe mir mal die Wasseraufnahme des Steines ausgerechnet und komme
    so auf maximal 2 Liter im KS, ca. 7 Liter in den Betonwaenden. Fuer Gasbeton fehlen mir noch die Werte, sind aber nur 50 dm³, kann also nicht soviel sein.

    Das erklaert die gefundene Wassermenge tatsachlich nicht....
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  8. #7
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    Ziegel-Hohlkammern mal anbohren

    Gerade gefunden

    "Wenn Wände voll Wasser stehen sollten (untere Ziegelreihen noch nass), dann gezielt unten die Ziegel-Hohlkammern mal anbohren, damit das Wasser aus den Hohlblocksteinen läuft"

    Klingt plausibel, oder?
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  9. #8
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    Erledigt...

    ...sorry, aber das war meine eigene Dummheit: Das Wasser drang aus den Nachbarkellern (Reihenhaus) ein. Nachdem diese nun trocken gelegt wurden,
    hat sich das Problem erledigt.
    Hat noch jemand Tipps zum Trocknen des immerhin monatelang 'gewaesserten' Kellers? Oder soll ich mich einfach entspannt zuruecklehnen, warten, bis der Estrich drin ist und dann den Bautrockner anschmeissen?

    Tom
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  10. #9
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    Auf die Bodenplatte gehört eh noch eine Abdichtung gegen Diffusion / nachstossende Feuchte aus der Bodenplatte. Der eigentliche Beton sollte gar nicht so viel Wasser aufnehmen. Und der Grund war dann wohl wirklich woanders zu suchen oder?
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  11. #10
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    Es geht ja nicht nur um den Boden...

    ..sondern um den Keller insgesamt. Ich moechte einfach verhindern,
    dass Baufortschritte durch mangelnde Trockenheit verzoegert oder
    dass in den kommenden Jahren der Keller immer noch sehr feucht ist.

    In den unteren 5-6 cm der Betonaussen- sowie der KS-Innenwaende
    muss sich doch einiges an Wasser gesammelt haben (im KS doch sogar in
    Hohlraeumen) das haette ich eben gern so schnell wie moeglich draussen.

    Klar, wenn die Experten hier mir sagen: Mache Dir keine Sorgen, das erledigt sich problemlos von alleine, lehne ich mich zurueck.

    Tom
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  12. #11
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    Warum sollte das jemand sagen der es nicht mal gesehen hat?
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  13. #12
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    Ich erwarte ja keine verbindliche Aussage..

    ..eher einen allgemeinen Hinweis wie: 'Das stellt normalerweise kein Problem dar' oder ' Erfahrungsgemaess dauert es in eine Fall wie von Dir beschrieben
    ziemlich lange. Zusaetzliche Massnahmen wie z.B..... sind sicherlich sinnvoll'

    Tom
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  14. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  15. #13
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    Da kommen doch noch ganz andere Dinge zum tragen! Wie feucht ist die Dämmung der Trennwand zum Nachbarn? Wie hoch ist welche Feuchtigkeit im Mauerwerk usw usw...

    Allgemein kann man sagen, das es im allgemeinen kein Problem darstellt wenn allgemin lange gewartet wird?

    Was sagt den der Bauleiter dazu? Der sieht das doch vor Ort!
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  16. #14
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    Der Bauleiter....

    ... ist nicht sehr vertrauenswuerdig, leider.

    Nun, die Menge an Wasser in Waenden und Isolierung ist gewissermassen
    an der Saettigungsgrenze. Alle 6 aneinander grenzenden Keller standen ca. 6 Monate ungefaehr 5 bis 6 cm unter Wasser. Ich habe ausgerechnet, das es
    (ohne Boden) so um und bei 130 Liter gespeichertes Waser sein muessten,
    die stellenweise vollgesaugen Waende ausser Acht gelassen.

    Es muss doch aber einige praktische Erfahrungen /Richtwerte geben, oder?

    Tom
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