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  1. #1

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    Einfahrt mit versickerungsfähigen Kies

    Hallo,

    die Hofeinfahrt hat ein Gefälle zur Garage hin.
    Bestand ist: erste Hälfte nicht versickerungsfähiger Kies (ist wohl mal verdichtet worden ), dann Steinplatten ohne Fugen verlegt.
    Der Effekt ist voraussehbar: Bei stärkerem Regen kann der Abfluss vor der Garage nicht alles Wasser aufnehmen, so dass sich ein schöner "Pool" bildet.
    Ich hatte zwei Galabauer da, die sich aber nicht darauf festlegen wollten, wie sie das in Zukunft vermeiden können.
    Mein Wunsch. Die gesamte Einfahrt soll in Kies ausgeführt werden. Daneben soll ein gepflasteter Weg mit Gefälle zum Kies.
    Frage: Auf welchen Unterbau / Ausführung soll ich die Galabauer festlegen? Wie gesagt, die haben sich zum Versickerungsproblem nicht geäußert.

    Viele Grüße
    Peter
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  2. Einfahrt mit versickerungsfähigen Kies

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  3. #2
    Avatar von meisterLars
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    ... Bilder wären vieleicht nicht shlecht, um sich ein besseres Bild von der Gefällesituation machen zu können.
    Was für einen Abfluß hast du denn vor der Garage? Nen ganz normalen Straßenablauf? Ich würde vor die Garage ne großzügig dimensionierte Aco-Rinne setzen. http://www.aco-tiefbau.de
    Die Idee mit dem versickerungsfähigen Kies ist meiner ersten Meinung nach nicht praktikabel, weil sich durch Kornzertrümmerung durch Befahren nach und nach Nullanteile bilden, die dann nach und nach den Boden versiegeln.
    Warten wir mal deine Bilder ab...
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  4. #3
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  5. #4
    Avatar von meisterLars
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    Mal ganz ganz am Rande gefragt... Warum wende ich mich bei solchen Problemen an einen Galabauer? Was hat Garten und Landschaft mit Straßen-und Kanalbau zu tun??? Aber anscheinend ist für die meisten Leute der Galabauer der allererste Ansprechpartner sobald um Dinge geht, sie auf Privatgelände gemacht werden sollen...
    Ich will jetzt nicht alle Galabauer schlecht machen, aber wenn ich manche Pickupgärtner sehe, wie sie plötzlich ohne jeglichen Fachkundeachweis Kanalanschlüsse und Drainagen im privaten Bereich verlegen, dann wirds mir speiübel.
    Sorry... hab grad ein wenig Frust... Mal wieder mehrere Privataufträge an Galabauer verloren... Sch*** Preisdumping...
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  6. #5
    wasweissich
    Gast
    lieber meister lars ,

    wieso soll ein vernünftiger galabauer ,(so einer http://www.galabau.de/homepage.aspx ) nicht eine einfahrt machen?

    wenn man euch mit dem 20tonnen kettenbager in den vorgärten rumtoben sieht , kann mann auch nur den kopfschütteln.........

    mit den pickupgärtnern hast du schon recht , aber jetzt pauschal einer berufsgruppe jegliche fähigkeiten abzusprechen finde ich ...............

    j.p.
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  7. #6
    Themenstarter

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    Hallo meisterLars,

    danke für die Antwort. Ein Bild habe ich beigefügt. Ich hoffe, man kann das Gefälle erkennen. Wieso Galabauer? Ich hatte keine Ahnung, wen ich sonst ansprechen sollte. (Vielleicht wäre das eine Sache für Ihre Kammer, solche Missverständnisse gerade zu stellen.) Und nein, die beiden Galabauer waren nicht von ********, sondern aus dem Telefonbuch. Bei unserer Handwerkskammer habe ich eben nur 7 Straßenbauer gefunden, davon 5 Großbetriebe.
    Ansonsten kann ich die Problematik mit den Allroundhandwerkern verstehen.

    Viele Grüße
    Peter

    Hallo Herr Abt,

    danke für den Link, den ich aber schon kannte. Die Lösung mit den versetzten Steinen sagt meiner Frau nicht zu. Mehr muss ich nicht sagen

    Viele Grüße
    Peter


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  8. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  9. #7
    Avatar von meisterLars
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    Meiner Meinung nach liegt die Problematik mit den Galabauern darin, dass im Prinzip jeder einen Galabaubetrieb eröffnen kann. Qualifikationen sind nicht vorzuweisen, daher braucht man sich auch nicht wundern, wenn die Ausführung Mängel aufweist (die oftmals erst nach Ablauf der Gewährleistungsfrist auftauchen). Betriebe, die in dem von wasweissich verlinkten Verband organisiert sind, möchte ich hier mal ausnehmen.

    Ich find nur die insgesamte Entwicklung traurig. Gab es vor 15 Jahren kaum Galabauer, kommen heute auf einen Tief- und Straßenbauer mindestens 5 Galabaubetriebe. Die wenigsten davon sind organisiert und so kommt es dann, dass man als Straßen- und Tiefbauer preislich in den allermeisten Fällen das nachsehen hat.

    Ach ja, genauso hab ich was gegen Tiefbauer, die ausschließlich im nichtöffentlichen Bereich tätig sind, weil sie keinen Meister angestellt haben.

    Back to topic...
    Ich würd, wie oben schon gesagt, vor die Garage eine Acorinne setzen und die komplette Fläche mit wasserdurchlässigem Pflaster verlegen. Jetzt werden wieder einige sagen, dass man bei Drainpflaster keine Rinne braucht; aber ich bin der Meinung, dass in Anbetracht der zunehmenden Starkregenfälle und der begrenzten Wasseraufnahme der Steine für den Fall der Fälle eine Rinne angebracht ist.
    Außerdem stehe ich auf dem Standpunkt, dass die Poren von Ökopflaster mit den Jahren immer weniger Wasser durchlassen, bedingt durch Versiegelung durch Staub etc. Und auf dem Markt hab ich noch keine Pflasterreinigungsmaschine gesehen, die mich überzeugen könnte.
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  10. #8
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    Zitat Zitat von peterm Beitrag anzeigen
    Hallo Herr Abt, danke für den Link, den ich aber schon kannte. Die Lösung mit den versetzten Steinen sagt meiner Frau nicht zu. Mehr muss ich nicht sagen
    Ich hatte auch eher gehofft, dass der Dolomitsplitt eine Alternative gegen das alte Wunschmaterial Kies bietet. Sieht wirklich gut aus, wenn mir auch Muschelbruch noch besser gefällt.
    Zum Thema Galabau: ist halt immer problematisch, wenn in fremden Revieren gewildert wird. Preisniveau ist halt im Galabau niedriger als im Tiefbau, weil dort meist ohne die Gängelung des öffentlichen Raums gearbeitet werden kann.
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