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Solarpanele motorisch kippen? Winter 70° - Sommer 30°

Diskutiere Solarpanele motorisch kippen? Winter 70° - Sommer 30° im Forum Regenerative Energien auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    Frage Solarpanele motorisch kippen? Winter 70° - Sommer 30°

    Hi, ich weis nicht, ob das schon mal durchgesprochen wurde, hab zumindest nichts darüber gefunden.

    Warum werden Solarpanele (oder schreibt man das ...paneele?) nicht mit einem kleinen Stellmotor je nach Sonnenstand gekippt? Also im Winter z.B. 70° und im Sommer 30°.
    Ist das sinnvoll/machbar oder wäre die Befestigung dann zu instabil und die ganze Anlage würde beim ersten Sturm davonfliegen?
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  2. Solarpanele motorisch kippen? Winter 70° - Sommer 30°

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  3. #2

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    Zitat Zitat von Bib007 Beitrag anzeigen
    Hi, ich weis nicht, ob das schon mal durchgesprochen wurde, hab zumindest nichts darüber gefunden.

    Warum werden Solarpanele (oder schreibt man das ...paneele?) nicht mit einem kleinen Stellmotor je nach Sonnenstand gekippt? Also im Winter z.B. 70° und im Sommer 30°.
    Ist das sinnvoll/machbar oder wäre die Befestigung dann zu instabil und die ganze Anlage würde beim ersten Sturm davonfliegen?
    Das gibts alles.... die Dinger werden automatisch gekippt und nach der Sonne ausgerichtet, gedreht... bleibt nur noch die Frage nach dem Nutzen der den Kosten gegenüber steht.

    Gruß Josef
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  4. #3

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    Selbst so etwas lässt sich drehen und ausrichten

    http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:Roque_z04.jpg

    Auch große Antennenanlagen werden schon seit Jahrzehnten gedreht.

    Die Frage ist nur, lohnt der Aufwand? Soll nur Elevation oder auch Azimut gesteuert werden?
    Über´s Jahr betrachtet kann man den Ertrag vielleicht um 20-30% steigern. Dem gegenüber steht der Aufwand an Strom für Steuerung und Antriebe, der jedoch im Vergleich zum Ertrag minimal ist, und natürlich die deutlich stabilere Konstruktion die richtig Geld kosten kann (Stichwort Windlast).

    Nehmen wir mal an eine Anlage mit 1kWp, also in etwa 8qm an Fläche. Modulgewicht gesamt etwa 120kg. Inkl. Montagerahmen und Befestigungen sowie Antriebseinheit wären wir bei etwa 200kg. Dann müßte man sich einmal dransetzen und die Windlast, Biegemomente und so Kram rechnen. Lang lang ist´s her.

    Ach ja, Mehrertrag durch Nachführung bei der o.g. PV Anlage 200kWh p.a.

    Antriebe, Stützlager, Rechnernachführung...ich schätze mal unter 2.000, -€ läuft da nicht viel. Alternativ könnte man basteln. Dann wird´s natürlich billiger.

    Bei Solarthermie ist der Aufwand ähnlich.

    Gruß
    Ralf
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  5. #4
    Avatar von BauherrHilflos
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    Kein Scherz!!
    In der Lehre bei einem Energieerzeuger (Große Firma!!) mussten wir uns eine Projekt überlegen.
    Zusammen mit den Elis bauten wir ein Model. Berghang mit See und Bachlauf.
    Die Solarzellen trieben die Pumpe für das Wasser an. Die Elis bauten die Zellen so ein, das sie sich auch automatisch auf die "künstliche" Sonne ausrichteten...
    ..... hätten wir alle besser im Jahre 1993 ein Patent angemeldet.. wenns das da nicht schon gab.
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  6. #5

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    Zitat Zitat von BauherrHilflos Beitrag anzeigen
    ..... hätten wir alle besser im Jahre 1993 ein Patent angemeldet.. wenns das da nicht schon gab.
    Da war´s schon zu spät für ein Patent.

    Gruß
    Ralf
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  7. #6

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    Große Regelung braucht es nicht. Wo die Sonne steht ist berechenbar und man kann das Paneel entsprechen einstellen. Windlast könnte man stark reduzieren, indem man Markiesensteuerung verwendet, die das Paneel bei starkem Wind "einfährt". Denn meist bedeutet starker Wind das der Ertrag eh nicht so dolle ist.
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  9. #7

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    Warum werden Solarpanele (oder schreibt man das ...paneele?) nicht mit einem kleinen Stellmotor je nach Sonnenstand gekippt?
    Wird doch, allerdings eher dort, wo es sich lohnt, d.h. eher in kleineren Breitengraden. War neulich ein Artikel in der Sonne, Wind und Wärme über Nachführanlagen.
    Ob sich das für dein Breitengrad in Eigenleistung noch lohnt, müsste man halt simulationstechnisch ausrechnen. Ich denke aber, der Effekt ist eher minimal, dafür hast du dann aber andere Probleme.
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  10. #8
    Avatar von OliS
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    ein Kollege hat sowas für sein Gartenhäuschen selbst gebaut. Damit er seine Batterien besser laden kann ( Kühlbox, TV etc ziehen halt doch einiges )

    Für den Aufwand hätte er sich besser einen kleinen Generator gegönnt und hätte locker einige Jahre Tanken können ( und der Generator hätte Emma überlebt )


    je nach Größe und Standort kann es sein das gerade bei flachen Flächen ( also Solarzellen eingeklappt/umgelegt) bei Sturm wie beim Dach ein Sog entsteht der massiv auf die Lager des/der Rotors/Rotoren geht.

    Wenn man hier nur auf den 60€ Conrad Rotor zurück greift hat man bald eine Ladung Späne in der Hand und ein Getriebe weniger.
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