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Stehwasser bei Flachdach, bzw. Dachterrasse

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  1. #1

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    Stehwasser bei Flachdach, bzw. Dachterrasse

    Wir haben eine Dachterrasse eines Altbaus neu aufgebaut und mit 2 Lagigen Dachbanen abgedichtet. Nun soll eine Filzmatte, Splitt und Platten daraufkommen.

    Das Problem:

    An einem Ecken der Terrasse bildet sich Stehwasser, dass nicht abfliessen kann. Die Fläche der Terrasse ist ca 20m2 und die Fläche des Stehwassers ist ca. 3-4 m2.

    Durchdringungen in der Terrassenhaut gibt es nicht und sind auch nicht vorgesehen. (Die Terrasse hat 2 Ablaufrohre.)

    Der Dachdecker meint, dass dies auch langfristig kein Problem darstellt und mit dem Splitt wieder gelöst wird.

    Stimmt diese Aussage? Wenn nicht, wie kann man den Niveau-Unterschied ausgleichen ?
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  2. Stehwasser bei Flachdach, bzw. Dachterrasse

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  3. #2
    wasweissich
    Gast
    Zitat Zitat von omnes Beitrag anzeigen
    Der Dachdecker meint, dass dies auch langfristig kein Problem darstellt und mit dem Splitt wieder gelöst wird.
    das wage ich zu bezweifeln , und je nach plattensorte wird immer ein mehr oder weniger feuchter fleck , algen/mooswachstum fördern.......
    Stimmt diese Aussage? Wenn nicht, wie kann man den Niveau-Unterschied ausgleichen ?
    da sollte der DD sich was einfallen lassen (vielleicht mit bitumenmasse auffüllen??)

    j.p.
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  4. #3
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    Die Flachdachrichtlinien schließen ein 0 Gefälle nicht ausdrücklich aus. Ebenso kann durch die Nähte eine gewisse Pfützenbildung nicht unbedingt ausgeschlossen werden.

    Wieviel Gefälle gibt es denn überhaupt und wie tief ist die Pfütze
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  5. #4
    wasweissich
    Gast
    richtlinie hin , richtlinie her (ausserdem liegt st.gallen nicht in D), wenn auf splitt plattiert wird , gibt es probleme , weil die ecke nie richtig trocken fallen kann........

    j.p.
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  6. #5
    Avatar von Ryker
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    Ist auch nicht aus einer Richlinie, sondern aus der alleinseligmachenden Fachregel:




    Fachregel für Dächer mit Abdichtungen
    2 Anforderungen an Dächer mit Abdichtungen
    2.1 Dachneigung, Gefälle

    (3) Auf Dachflächen mit einer Dachneigung bis ca. 5% (ca. 3°) ist, bedingt durch die Durchbiegung und/oder zulässige Toleranzen in der Ebenheit der Unterlage, der Dicke der Werkstoffe, durch Überlappungen und Verstärkungen, mit behindertem Wasserablauf und Pfützenbildung zu rechnen.



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  7. #6

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    Na ja, 0° Dächer sind ja nicht von den Flachdachrichtlinien ausgeschlossen. Es müssen aber bei Bitumenschweißbahnen mindestens 2 PYE Bahnen verarbeitet sein, da Sonderkonstruktion.
    Das stehende Wasser mit zusätzlichen Bitumenmassen auszugleichen halte ich für bedenklich, da diese bei heißen Temperaturen nicht mehr begangen werden können. Robby hat mal angefragt wie tief die Pfützen denn sind ? Eventuell besteht die Möglichkeit dort noch eine Schweißbahn aufzubringen, könnte u. U. etwas helfen.
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    Der Dachdecker meint, dass dies auch langfristig kein Problem darstellt und mit dem Splitt wieder gelöst wird.
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    Und wie soll der Splitt dieses Problem lösen ? Könnte es sein, daß Ihr Dachdecker recht wenig Ahnung von der Materie hat ??

    Als Unterkonstruktion für den Plattenbelag nehmen Sie 1. keinen Filz, sondern eine Gummigranulatmatte (Bautenschutzbahn) und 2. keinen Splitt sondern Stelzlager oder Mörtelsäckchen o.ä. damit das Niederschlagswasser auch schnellstmöglich über die Dachabdichtung ablaufen kann.
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  8. #7

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    Zitat Zitat von Klaus Gross Beitrag anzeigen
    Na ja, 0° Dächer sind ja nicht von den Flachdachrichtlinien ausgeschlossen. Es müssen aber bei Bitumenschweißbahnen mindestens 2 PYE Bahnen verarbeitet sein, da Sonderkonstruktion.
    Das stehende Wasser mit zusätzlichen Bitumenmassen auszugleichen halte ich für bedenklich, da diese bei heißen Temperaturen nicht mehr begangen werden können. Robby hat mal angefragt wie tief die Pfützen denn sind ? Eventuell besteht die Möglichkeit dort noch eine Schweißbahn aufzubringen, könnte u. U. etwas helfen.
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    Der Dachdecker meint, dass dies auch langfristig kein Problem darstellt und mit dem Splitt wieder gelöst wird.
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    Und wie soll der Splitt dieses Problem lösen ? Könnte es sein, daß Ihr Dachdecker recht wenig Ahnung von der Materie hat ??

    Als Unterkonstruktion für den Plattenbelag nehmen Sie 1. keinen Filz, sondern eine Gummigranulatmatte (Bautenschutzbahn) und 2. keinen Splitt sondern Stelzlager oder Mörtelsäckchen o.ä. damit das Niederschlagswasser auch schnellstmöglich über die Dachabdichtung ablaufen kann.
    Hallo Kollege Gross,

    denke der Dachdecker hat mit -> Splitt Problem lösen -< die Sache im Kopf gehabt, das der Splitt dauerhaft Feuchtigkeit speichert.

    Warum Platten nicht in Splitt legen? gemäß DIN 18318 zulässig , wir haben dies auch schon mehrfach praktiziert. Wobei wir allerdings auch eine Verlegung mit Stelzlager vorziehen.

    Grüße
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  10. #8

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    Zitat Zitat von happy0011 Beitrag anzeigen
    Hallo Kollege Gross,


    Warum Platten nicht in Splitt legen? gemäß DIN 18318 zulässig , wir haben dies auch schon mehrfach praktiziert. Wobei wir allerdings auch eine Verlegung mit Stelzlager vorziehen.

    Grüße
    Stelzlager läßt das Wasser halt besser ablaufen und die Platten liegen besser bzw. verrutschen nicht so leicht.
    Tschöö
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  11. #9
    wasweissich
    Gast
    Zitat Zitat von Klaus Gross Beitrag anzeigen
    Stelzlager läßt das Wasser halt besser ablaufen und die Platten liegen besser bzw. verrutschen nicht so leicht.
    das mit dem wasser stimmen , wenn der dachdecker defudelt hat , aber wer legt in splitt platten so dass sie verrutschen? .......... dachdecker??

    wenn der splitt grob genug ist (5/8 , 5/11 , 8/11 ) speichert er das wasser auch nicht besonders , aber pfützen legt er nicht trocken

    j.p.
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