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  1. #1

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    AP-Steckdose setzen

    Hi, ich bins mal wieder

    Da wir jetzt bald unseren neuen Wohnzimmerschrank bekommen, hab ich mal die Höhe von diesem und die Höhe unserer Steckdosen gemessen. Erschrocken stellte ich fest, dass die Platte des Schrankes (ca. 35cm hoch) genau auf Höhe der Steckdosen ist, sodass ich dort keinen Stecker einstecken kann, auch nicht, wenn an der Schrankrückwand ein Quadrat für die Steckdose ausgeschnitten wird. Von der Optik ist es kein Problem, da hinten über der Schrank-Platte noch eine Blende montiert ist, man würde also nichts von den Steckdosen sehen.

    Die Steckdosen zu versetzen ist, glaub ich, etwas schwierig, da man dafür wieder neue UP-Dosen setzen muss, schlitzen, ... Falls das noch wichtig ist: Es ist eine Durchgangsdose (sagt man das so?), es führt also eine Leitung zu weiteren Steckdosen im Raum.

    Jetzt bin ich auf folgede Idee gekommen:
    Kann man dort, wo jetzt die Steckdose ist, einfach einen Deckel draufmachen und eine Leitung daraus führen lassen, die eine AP-Schuko versorgt. Dann würde ich in der alten Steckdose einfach mit 3 Klemmen (z.B. Wagos, keine Lüsterklemmen!) PE, N und L aufteilen, einmal zu den folgenden Dosen und zu der neuen AP. Die AP würde ich an der Wand dort anbringen, wo der für den TV vorgesehene Schrank steht. Darunter ist ein Fach, wo es nicht stört, wenn hinten etwas ausgeschnitten ist für eine Steckdose.
    Ist das erlaubt?
    Als Leitung würde ich NYM-J 3*1,5 verwenden, als Steckdose habe ich eine neue Feuchtraum Schuko rumliegen (IP44).

    Oder wäre es besser, von einer Sechsfachsteckdosenleiste den Stecker abzutrennen und das Ende dann mit Klemmen in der Dose anzuschließen? Ich weiß nur eben nicht, ob es erlaubt ist, eine flexible Leitung fest anzuschließen.

    Was meint ihr?
    mfg
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  2. AP-Steckdose setzen

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Flexible Leitung sind da nicht erlaubt.

    Die erste Methode sollte ok sein.
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  4. #3
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    sicher?
    Wenn ich in den "Schacht" (die schwarze UP-Dose oder wie das heißt) Drähte mit Wagos verbinde, darf meines Wissens keine Steckdose in diesem Schacht sein, oder?
    D.h. ich muss die Steckdose rausmachen und einen Deckel drüber, oder?

    mfg
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  5. #4

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    Idee Doch, das darf im Prinzip sein.

    Was im Einzelfall möglich ist, hängt von den örtlichen Platzverhältnissen ab (wie tief ist die Gerätedose, um welche Aderquerschnitte handelt es sich, wo und wie kann man die Leitung einführen?).

    Die baulich einfachste Lösung (erspart das Bohren, Nageln etc.) wäre, die Steckdose durch eine (ggf. superflache) Herdanschlußdose zu ersetzen. An der kann dann direkt eine flexible Leitung angeschlossen werden, die zu einer Mehrfach-Tischsteckdosen-Leiste führt.
    Achtung: Querschnitt dieser muß mind 1,5mm² betragen!
    Und verwende eine hochwertige, schraubbare Leiste aus dem Fachhandel - keinen billigen China-Ramsch...

    Wenn der Platz nicht gar so knapp ist, könnte man auch einfach einen (superflachen) Winkkelstecker in die vorhandene Dose stecken. Am Ende seiner Leitung wieder das Multi-Tisch-Dingens.
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  6. #5
    Themenstarter

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    Warum darf man denn bei einer Herdanschlussdose flexible Leitungen verwenden? Wenn man bei der jetzigen Steckdose die UP-Dose als Verteilerdose benutzt, darin also die drei Leitungen verbindet, könnte man doch auch eine flexible Leitung "aus der Wand kommen lassen", die zu einer Mehrfachsteckdosenleiste führt.

    Was wäre besser?
    - Fest angebrachte AP-Steckdose mit starrer Zuleitung
    - Herdanschlussdose, danach flexible Leitung zu Mehrfachsteckdose im Schrank?

    Und ist eine Herdanschlussdose hier überhaupt zulässig, da ja nicht nur von starr auf flexibel geändert wird, sondern es kommt eine Leitung an, und von der soll es dann weitergehen zu weiteren Steckdosen im Raum und zusätzlich zu der neuen.
    mfg
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  7. #6

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    Weiter im Text:

    :Roll
    Zitat Zitat von Baumeister70 Beitrag anzeigen
    Warum darf man denn bei einer Herdanschlussdose flexible Leitungen verwenden?
    Na, weil die genau dafür konstruiert ist!
    Sie bietet Verdrehschutz, Zugentlastung, berührungssichere Abdeckung und den Übergang starr-flexibel.

    Wenn man bei der jetzigen Steckdose die UP-Dose als Verteilerdose benutzt, darin also die drei Leitungen verbindet, könnte man doch auch eine flexible Leitung "aus der Wand kommen lassen", die zu einer Mehrfachsteckdosenleiste führt.
    Nein, weil auf diese Weise weder Zugentlastung noch Verdrehschutz gegeben wären.
    Was ginge: Statt der Herdanschlußdose einen fabrikfertigen Leitungauslaß der verbauten Schalterserie verwenden. Ist so ne Art Herdanschlußdose de Luxe, nur ohne Klemmen. Aber dann wären noch spezielle Klemmen für den Übergang starr-flexibel nötig (z.B. die 222er von WAGO).

    Was wäre besser?
    - Fest angebrachte AP-Steckdose mit starrer Zuleitung
    - Herdanschlussdose, danach flexible Leitung zu Mehrfachsteckdose im Schrank?
    Eindeutig Lösung zwei, weil einerseits weniger Platzbedarf, weniger Beschädigungsgefahr, weniger Eingriff in die Bausubstanz und weniger Arbeit. Andererseits aber auch, weil die Lösung technisch besser ist (weniger hintereinandergeschaltete Klemmstellen) und flexibler (Zahl der Steckplätze, Lage der Dose, spätere Änderungen.

    Und ist eine Herdanschlussdose hier überhaupt zulässig, da ja nicht nur von starr auf flexibel geändert wird, sondern es kommt eine Leitung an, und von der soll es dann weitergehen zu weiteren Steckdosen im Raum und zusätzlich zu der neuen.
    Entweder sind die Klemmen der Herdanschlußdose als Verbindungsklemmen ausgebildet und zugelassen (ggf. beim Hersteller erfragen) oder man setzt eben drei 3er WAGOs ein (ankommend, weiterführend und Brücke zur Schraubklemmleiste).
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  8. #7
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    mir persönlich würde die erste Lösung besser gefallen, da müsste ich einfach nur drei Wagos nehmen, die Leitung die hinführt, die die weiterführt und die neue anklemmen (alle drei starre Leitungen), dann eine AP-Dose dort setzen wo ich sie brauch, hinten am Schrank das Loch dazu ausschneiden, und dann Mehrfachstecker oder was auch immer anstecken.

    Wäre das so erlaubt?
    Kann ich dann die zweite Steckdose (es handelt sich um eine Doppelsteckdose) drinlassen und nur die eine mit einem Deckel verschließen?

    mfg
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  9. #8

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    Ja, wie weiter oben schon geschrieben, ist das eine zulässige Möglichkeit (handwerklich korrekte Ausführung vorausgesetzt).

    Der Deckel muß aber verschraubt werden (KEIN Federklemmdeckel!).
    Es handelt sich wohl nicht um eine Doppelsteckdose (die hätte nur EINE Gerätedose), sondern um eine Zweifachsteckdose als Kombination. Dann kann die zweite natürlich bleiben. Nur eben den Zweifachrahmen durch einen einfachen ersetzen.
    Die Leitung ist (wie die neue Steckdose) in ihrem ganzen Verlauf ausreichend zu befestigen (dabei keine bestehenden Leitungen anbohren!!!

    Nach Abschluß der Arbeiten müssen sowohl die neue Steckdose als auch die am weiterführenden Zweig befindlichen Steckdosen/sonstigen Anschlüsse auf die Funktionstüchtigkeit der Schutzmaßnahme bei indirektem Berühren geprüft werden! Hierzu ist ein spezielles Schutzmaßnahmenprüfgerät erforderlich. Am besten macht das der, welcher die Erweiterung abnimmt.
    Denn wenn Du Dir so ein Gerät leihst, kannst Du ja seine Meßwerte vermutlich nicht interpretieren.

    Welche Schutzmaßnahme wird in der Anlage denn bisher angewandt?
    Zumindest die neu installierte Steckdose ist zwingend mit 30mA-FI zu schützen!
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  10. #9
    Themenstarter

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    B16 Automat und FI mit 30mA vorhanden.
    Leitung dachte ich an NYM-J 3*1,5qmm, da unter Putz keine Zugentlastung nötig.

    Ähh, was vergessen?
    Vielen Dank, dann wird es so gemacht
    mfg
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  11. #10
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    Wir haben uns jetzt anders entschieden:
    Eine UP-Dose unter der Doppelsteckdose setzen, die obere Doppelsteckdose mit Dosendeckeln abgedecken und in einer UP-Dose die ankommende, die nach unten führende (ca. 15cm) und die weiterführende Leitung verklemmen.

    Gibts hierbei Probleme?
    mfg
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  12. #11
    Themenstarter

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    Kann mir niemand sagen, ob das so in Ordnung ist?

    mfg
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  13. #12
    Bauexpertenforum Avatar von Jonny
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    wenn man's ordentlich macht, eigentlich nicht.

    PS Sicherheitsbelehrung hatten wir ja schon mal!

    Grüsse
    Jonny
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  14. #13
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    PS Sicherheitsbelehrung hatten wir ja schon mal!
    Bezieht sich das jetzt auf:
    Gibts hierbei Probleme?
    oder

    Kann mir niemand sagen, ob das so in Ordnung ist?
    mfg
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
    Bauexpertenforum Avatar von Jonny
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    Zitat Zitat von Baumeister70 Beitrag anzeigen
    Gibts hierbei Probleme?
    Zitat Zitat von Jonny Beitrag anzeigen
    wenn man's ordentlich macht, eigentlich nicht.
    Zitat Zitat von Baumeister70 Beitrag anzeigen
    Kann mir niemand sagen, ob das so in Ordnung ist?
    Wenn's ordentlich gemacht ist, ja.
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  17. #15
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    ok, danke
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