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FBH elektrisch oder nicht bei 1956er BJ

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  1. #1

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    FBH elektrisch oder nicht bei 1956er BJ

    Moin!

    ICh hab nun schon eine ganze Reihe Beiträge hier im Forum gelesen die mich doch schon deutlich weiter gebrach haben aber trozdem würde ich gerne mal Eure Meinungen hören (auhc wenn jeder was anderes denkt)

    In meinem "neuen" Haus BJ 1956 (keine Fassadendämmung, Vollkeller, aber neue Iso-Fenster) gibt es eine 24KW Gastherme im Keller, dazu noch 4 (!) Kaminzüge. Einer läuft durchs Wonzimmer und da soll ein kleiner 5-7KW Kaminofen dran (Hübsch aussehend aber halt auch warm)

    Da wir auch noch eine Terassentür einbauen lassen wollen und die Heizungsrohre direkt davor am Boden langlaufen kam mir die Idee die beiden Kovektoren zu demontieren (und damit auch die Rohre loszuwerden) und dann eine FBHZ einzubauen.
    Jetzt lese ich immer die Dinger mit RTL Ventil sind nicht so toll weil die Wärme nicht so gut verteilt wird, dazu kommt naürlich noch, dass der Einbau recht aufwändig und teuer ist (Estrich liegt ja schon, also entweder oben drauf oder Schlitze in den Estrich kloppen...)
    Die Therme ist so knappe 10-15 Jahre alt und daher wohl nicht die effizienteste. Alles wird von HAnd geregelt (Kein PRogrammierung möglich)

    eigentlich hätte ich ja gerne in Zukunft meine Heizung über Solarthermie für Warmwasser und Heizungsunterstützung "befeuert" aber das ist noch Zukunft (weil derzeit nicht im Budget) und dafür müsste natürlich Wasser liegen.

    Auf der anderen Seite - da ich den Ofen habe - würde vielleicht ja auch eine elektrische reichen (Raum ca. 30 qm, beheizte Fläche sagen wir mal 15 qm?)

    Was wäre Eure Meinung dazu - lieber jetz den harten und teueren Weg der "echten" wählen oder - weil ja eh nicht wirklich gebraucht wegen Kamin und nur ab und an laufend die elektrische Variante?

    Kann ich sonst auch die Wasserführende einfach legen - aber nicht anklemmen lassen und versuchen nur über den Ofen zu heizen? Blöde idee denke ich...
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  2. FBH elektrisch oder nicht bei 1956er BJ

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  3. #2

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    Ich würde:

    1. Schauen was der Bodenaufbau hergibt (max. Aufbauhöhe)
    2. Prüfen was UNTER dem Estrich liegt (Dämmung ja/nein?)

    Dann entweder eine richtige FBH oder gar keine.

    Es gibt viele Lösungsmöglichkeiten wie man auch eine wasserführende FBH bei niedrigem Bodenaufbau realisieren kann. Welche Lösung man wählt hängt jedoch von Punkt 1.) und 2.) ab.

    Auch die Einbindung an die vorhandene Heizung ist möglich, wenn auch nicht so einfach. Zur Not muß eben eine ext. Regelstation aufgebaut werden.

    Die E-FBH als Bodentemperierung würde ich gerade noch durchgehen lassen, aber als Vollheizung nicht, egal ob ab und zu ein Kaminofen zufeuert oder nicht.

    Kennst Du die Heizlast des Gebäudes (und der einzelnen Räume)? Bei 30qm E-FBH werden da mal locker 4,5 bis 4,8kW el. Aufnahmeleistung installliert. Wenn die mal richtig loslegt, überschlägt sich Dein Stromzähler.

    Ganz nebenbei bemerkt, produziert eine E-FBH damit sie die Leistung in den Raum bringt relativ hohe Oberflächentemperaturen (auf jeden Fall > 30°C).

    Vielleicht wäre es ratsam zuerst einmal ein Gesamtkonzept zu planen. Heizlast ermitteln, Vorteile und Kostenaufwand von Dämmmaßnahmen ermitteln, und dann überlegen wie man die Heizlast am besten decken kann.

    Gruß
    Ralf
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  4. #3

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    Irgendwie ist "grundsätzlich heizen mit Kamin und ab und zu mit FBH zuheizen" so ziemlich der komplentäre Fall zum normalen. FBH wegen der niedrigen Temperatur braucht recht lange bis die Wärme spürbar wird, während der Kamin wegen der großen Hitze (und mehr Infrarotstrahlung) seine Wärme sehr schnell liefert: "Mal eben schnell den Ofen anwerfen ..."

    Gasanschluss ist offensichtlich vorhanden, "normale" Heizkörper auch, also würde ich - schon weil die Heizung mit Strom recht teuer ist - lieber das Geld in die Modernisierung dieser Komponenten stecken.
    FBH ist mE sowieso nicht so toll, wenn unter der Heizung keine Dämmung vorhanden ist. Schließlich kann man der Wärmeenerige nicht befehlen bitte nur nach oben zu gehen.
    Falls du nicht gerade im Lotto gewonnen hast, gibt's sicherlich Baustellen, die "sinnvoller" sind als jetzt ne FBH einzubauen/einbauen zu lassen.
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  5. #4
    Themenstarter

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    Ich würde:

    1. Schauen was der Bodenaufbau hergibt (max. Aufbauhöhe)
    2. Prüfen was UNTER dem Estrich liegt (Dämmung ja/nein?)

    Dann entweder eine richtige FBH oder gar keine.
    Tja, Der Estrich ist ja schon da, wenn ich da noch mal was für die FBH mit raufpacke und dann noch Parkett wirds schon hoch *gg*
    Und das in den Estrich schlitzen stelle ich mir extrem aufwändig vor...

    Dämmung ist da nicht soweit ich das sehen kann, würde mich bei einem Haus diesen Baujahres auch wundern.
    Die Heizkörper und die Gastherme zu erneuern ist eigentlich nicht so direkt in meinem aktuelln Plan, die Konvektoren sind auch gar nicht so alt. Mir ging es vor allem um die Freiheit des Raumes im Wohnbereich, daher die Idee mit der FBHZ.

    Heizlast des GEbäudes und der Räume ist nicht bekannt - da gerade erst am renovieren und der Alteigentümer keine INfos hat.
    Nur - wir sind jetzt gerade am aufreissen und ich habe eigentlihc keine Lust das in 5 Jahren noch mal alles wegzunehmen...

    Ist das mit so einer Regelsteuerung aufwändig? Ich google mal nach Regestation und FBH. KÖnnte ich jetzt eine mit RTL Ventil einbauen und wenn ich dann mal auf Thermie wechsel dieses einfach entfernen (oder drin lassen weil das trotzdem klappt) ?
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