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  1. #1

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    RAL-Montage mit Moosgummi

    Wenn ich das Forum nicht hätt.....

    Hallo liebe Fenster- und Luftdichtheitsexperten, in den nächsten Tagen werden unsere Fenster eingebaut. Wir haben für einen Aufpreis RAL-Montage vereinbart. Ich habe nun von der Fensterbaufirma erfahren, daß man die innere Abdichtung mit Moosgummi vornehmen will (Aussage: "klebt wie der Teufel auf jedem Untergrund").

    Moosgummi kenne ich als wasserdichtendes Material aus dem Karosseriebau. Den Wassereinbruch in unserem Auto konnte ich damit beseitigen.

    Aber: ist Moosgummi auch für den Anwendungsfall Fenstermontage geeignet? Ist das Zeug hinreichend dampfdicht?
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  2. RAL-Montage mit Moosgummi

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
    Avatar von JSch
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    Moosgummi

    Hallo Karl,
    Moosgummi als innere Abdichtung ist mir nicht bekannt.

    Eine Beschreibung für eine fachgerechte Abdichtung finden Sie hier:
    http://www.bautechnik-illbruck.de/an...ster/index.htm

    freundliche Grüße
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  4. #3
    Avatar von Falko
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    Moosgummi kann

    eigentlich nur als Füll und Trennmittel zwischen Schaum und Versiegelung gemeint sein.

    Als Abdichtung funktiuniert es sicherlich nicht.

    Gruß Falko
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  5. #4
    Themenstarter

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    Moosgummi

    Danke für die Antworten. Sie bestätigen meine Zweifel. Ich werde also dem Fensterbauer einige Fragen stellen müssen.
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  6. #5
    Themenstarter

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    Zusatzfrage: RAL-Montage an Fensterunterseite

    Das Moosgummi ist aus der Welt. Nachdem der Fensterbauer gemerkt hat, daß ich einigermaßen informiert bin, hat er den Einbau mit einem von Illbruck gelieferten Band zugesagt.

    Allerdings war er erstaunt, daß ich einen vierseitig umlaufenden RAL-Einbau verstehe. Er verstand nur die beiden Fensterseiten darunter. Abgerungen habe ich ihm nun noch die Oberseite, was bei unseren raumseitg geschlossenen Rolladenkästen gut machbar ist. Aber die Unterseite bereitet nun noch Probleme, die sowohl der Fensterbauer als auch ich mit meinem Bauforumswissen nicht lösen kann.

    Die normalen Fenster mit Brüstungen werden ja üblicherweise unten auf Klötzchen gesetzt, die -sofern sie überstehen- eine Abdichtung erschweren. Bodentiefe Fenster- und Türelemente werden (um die innere Bodenaufbauhöhe von 17 cm auszugleichen) am Rahmen aufgedoppelt. Die unvermeidlichen Klötzchen stehen mit Sicherheit innen und außen über, weil genau unter dem Fensterrahmen sich die 6 cm breite Deckenranddämmung der darunter liegenden Betondecke ist. Darüber hinaus werden die Rahmen unten mit Winkeln auf dem Betonboden festgedübelt.

    Im Grunde ist das doch ein Alltagsproblem, für das sicherlich jemand schon eine Lösung erfunden hat. Wer kann mir einen Rat geben?
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  7. #6
    Avatar von JSch
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    Hier gibts was dazu

    Hallo schaum Sie mal hier
    http://www.bauteam.org/
    forum/showthread.php?s=&threadid=2011
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  8. #7
    Avatar von JSch
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    Den Beitrag meinte ich

    http://www.bauexpertenforum.de/showt...&threadid=2011
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  9. #8
    Themenstarter

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    Das trifft nicht mein Problem

    glaube ich. Der Link bezieht sich mehr auf Montagedetails bei zweischaligem Mauerwerk. Haben wir nicht. Mir geht es jetzt "nur noch" um die RAL-Abdichtung des unteren Fensterrahmens. An den Seiten und oben wird mir Kompriband, Montageschaum und Butylkautschukband gearbeitet. Unten aber ist das behindert, weil Montageklötze und Befestigungswinkel im Weg sind.
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  10. #9

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    Diese Frage (für ein bodentiefes Fenster) hatte mich (und andere Bauherren) in dem Thread

    http://www.bauexpertenforum.de/showt...&threadid=1870

    auch interessiert.

    Leider gab es damals keine Antwort darauf :-(
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  11. #10
    Bauexpertenforum Avatar von Josef
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    "ich"

    war mal so frei und hab aus der sicht eines dummen Maurer´s hierauf geantwortet.
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  12. #11
    Themenstarter

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    Ich hoffe imme noch auf eine zündende Lösung

    für mein Problem. Herr Thalhammer hat sich zugeschaltet. Ich habe von ihm schon viele gute Informationen während der Rohbauausführung erhalten. Erinnern Sie sich , Herr Thalhammer, daß ich die Deckenranddämmung genau nach Ihren Beschreibungen ausgeführt habe? Ich glaube, Sie können dann mein Problem am besten verstehen.

    Genau über der Deckenranddämmung (außen 10 cm Porenbetonstein, in der Mitte 6 cm Dämmung, dann nach innen die Betondecke) stehen die Terrassentürelemente. Und da sie dort einsinken würden, müssen Holzklötze als Brücken über die Dämmung gelegt werden. Auf diese Brücken werden dann die Türen gesetzt. Logischerweise stehen diese Brücken innen und außen über den Rahmen hinaus und können auch nicht zurückgestutzt werden. Das macht eine Abdichtung sowohl außen als auch innen sehr schwierig.

    Fällt mir noch etwas ein: Die Terrassentüren sind dem Wetter ausgesetzt. Der außenliegende Fußpunkt muß also in ganz besonderem Maß wasserdicht sein. Den diffusionsoffenen Materialien traue ich das nicht zu. Ich dachte daran, mit Schweißbahn einen Winkel vom Rohboden (Porenbeton) an den unteren Fensterrahmen und die seitliche Laibung hochzuziehen. Evtl. geht das auch mit Bitumendickbeschichtung. Dadurch wird das Ganze aber außen diffusionsdicht, was nach den Regeln der RAL aus bauphysikalischen Gründen nicht sein darf.

    Es wird im Bauforum immer wieder auf einschlägige Veröffentlichungen hingewiesen. So zum Beispiel hat Herr Ries viel zu dem Thema beigetragen. Aber alle Ratschläge und bildnerische Darstellungen gehen meines Erachtens immer wieder von einem "Idealfall" aus, der nicht auf vielen Baustellen angetroffen wird. Es braucht immer wieder Einzelfalllösungen.

    Und die suche ich weiter.
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  13. #12
    Bauexpertenforum Avatar von Josef
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    "warum"

    kompleziert "wenn´s" einfach auch geht ???
    -
    "warum" müssen die Stöckerl überstehn ??? ... soweit ich des bereits X-mal gesehn hab ... wird die innere Ral-Montage auf den Fensterstock geklept und dann das Fenster montiert ... "also" warum ned umlaufend (hab ich zig mal gesehn) die inneren Ecken muss man natürlich auf Gehrung schneiden und nochmal was von den Klebeband drüberkleben ... "des" ist doch nicht wirklich des Problem oder ??? ... und jetzt machen wir nen Sprung nach draussen ... hoffentlich schreib ich jetzt "nichts" falsches (eh ned mein Fach) aussen kommt doch der Schaumstoff rein "aber" auf der Kellerdecke muss man aufpassen das man sich "keine" Wärmebrücke einfängt (siehe Bild) ... das heisst das ich die Kellerdecke in dem Bereich dämmen muss ... "und" damit diese Dämmung nicht absäuft brauch ich ne Abdichtung auf diese Dämmung ... da gibt´s ne Folie (wenn ich nur wüsst wie die heisst ... sieht aus wie ne Alufolie) die mittels Fön warm gemacht wird und am Fensterstock angeklebt wird ... die Seiten dieser Folie werden auch seitlich in der Mauerlaibung etwas hochgeführt und ebenfalls verklebt ... "auf" diese Folie kommt dann etwas Ausgleichestrich und da drauf das Fensterblech o.Ä. ... so kenn "ich" dieses Detail ... ich lass mich "aber" von einem Fensterbauer besseres belehren (!)

    MfG
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  14. #13
    Avatar von Oggy
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    Moin,
    ich (Baulaie) habe mal auf einer Baustelle gesehen, wie innen rumd um den Fensterrahmen auch diese "Teer" beschichtete Alufolie geklebt wurde.
    Das Fenster stand nicht auf Klötzchen, sondern war mit verzinkten Stahlwinkeln gedübelt.
    Die Folie wurde über die so 5mm dicken Winkel einfach drübergebügelt und etwas in die Ecken seitlich am Winkel gedrückt.
    Wie gesagt das Innen rumdum die Fenter herum.
    Später verschwand alles unter Putz und Estrich.

    Um das Fenster oben und seitlich war ein Rahmen aus feinporigen Kunststoffdämmmaterial von außen auf die Innenwand gedübelt Denn der Rahmen stand eingentlich in der Dämmschicht der zweischaligen Wand. (Gasbeton/Glasewolle/Luft/Verblender)

    Wie die Dämmung hinter der Rollschicht als Fendsterbank gemacht wurde, hatte ich leider verpasst...

    Zum Verblender wurde der Rahmen mit einer besandeten Silikonfuge abgedichtet.

    Dafür, das das ein normaler Bauträger war, sah das doch vernünftig aus?

    Grüße Andreas
    Geändert von Oggy (29.10.2003 um 19:59 Uhr)
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
    Themenstarter

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    Ach Herr Thalhammer,

    Da stellen Sie in Ihrem Bild eine "Simpelsituation" dar. Blanken Beton gibt es bei uns an dieser Stelle nicht. Sie selbst haben doch eine so tolle Lösung für eine gescheite Deckenranddämmung ins Forum eingestellt. Ich habe meine Decken danach gebaut, und das ist auch sehr in Ordnung so. Nur schafft mir das jetzt ein Problem beim Fenstereinbau.

    Ich habe es ja bereits geschildert: Das Fenster wird unten auf den Boden aufgestellt. In meinem Fall ist dort aber genau die Deckenranddämmung drunter. Damit das Fenster nicht darin versinkt, muß die Dämmung überbrückt werden. Die Hölzer müssen ja außen auf der Deckenrand-Abmauerung und innen auf dem Beton aufliegen. Damit stehen sie nun mal über den Rahmen hinaus.

    Was Oggy da vorgeschlagen hat mit der Befestigung mittels Stahlwinkel wäre evtl. eine Ausweichmöglichkeit, auf die ich den Fensterbauer ansprechen werde.
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  17. #15
    Bauexpertenforum Avatar von Josef
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    Hallo Karl

    "so" simple ist dieses Bild nicht ... das tritt immer auf wenn ein wärmegedämmter Keller und Rollokästen vorhanden sind ... "leider" ist dann auch die Lösung so simple das sie immer wieder verkehrt gemacht wird
    .
    "aber" jetzt glaub ich hab ich Sie verstanden ... "was" ich trotzdem nicht verstehe ... mit unten offenen Rollokästen sitzt der Fensterstock ca. 6cm von aussen rein ... sprich kein Problem ... bei unten geschlossen Rollokästen sitzt der Fensterstock bei ca. 15cm von aussen rein ... sprich auch kein Problem ... "versteh ich ned aber egal" ... die Winkel mag ich ned ... "weil" ich die Ralmontage drumrum führen muss ... warum ned ein Flachstahleisen auf Boden legen und da drauf des Holzklötzerl ?


    MfG
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