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WDVS auf nassen Poroton

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  1. #1

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    WDVS auf nassen Poroton

    Hi,

    ich habe eine dringende Frage. Unser Haus wird ohne Dachüberstand und mit WDVS gebaut, daher mussten die "äußeren Ränder" des Daches zunächst ungedeckt bleiben, bis an der Aussenfassade WDVS drauf ist, danach sollten dann die Ränder oben am Dach ordentlich gedeckt werden.

    Nun wurde das zum Teil ungedeckte Dach aber nicht mit Folie oder ähnlichem abgedeckt.

    Diese ungedeckten "Dach- Ränder" (kenne den Fachbegriff nicht) verliefen logischerweise dirket an den Traufseiten = Aussenmauerwerk. Dann kam am Mitte April heftigster Regen und regnete von oben auf die ungeschützten Aussenwände. Das Poroton hat sich so schööön "voll gesogen" und regelrechte Wassersäulen entstanden an der Traufseiten.

    Auf diese nassen Steine wurde dann trotzdem die WDVS- Dämmung geklebt!!

    Folge: Die Wände können jetzt nur noch von innen abtrocknen, aaaaaber: Bautrockner wurden nicht aufgestellt, das mache erst Sinn, wenn das Dach geschlossen sei...

    Heute kam ein Bautrockner in den HWR (- es gibt 8 nasse räume: bäder, zimmer, hwr...) Im HWR soll MORGEN!! verputzt werden, weil am 12. Mai die Versorger da anschließen.

    Fragen: Darf man überhaupt die WDVS auf nassen Stein kleben? Ist nicht ein trockener Untergrund Vorschrift? Irgendwo im Forum hatte ich dazu mal was gelesen, finde es nun aber nicht wieder. Und: Wo steht das? Gibt es was Schriftliches dazu, eine DIN?

    Denkt Ihr, ein Trockner reicht? Was kann man jetzt noch unternehmen? der Terim am 12. Mai steht, und wenn man den verlegen will, hätten zB die Wasserwerke erst wieder einen im Juni frei..

    Was tun??

    Danke im Voraus für die Hilfe!!!!
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  2. WDVS auf nassen Poroton

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Die Verabreitungshinweise findet man bei den verschieden Herstellern.
    Der Untergrund muss trocken sein.
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  4. #3
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    auf dem bild erkennt man einen aufdruckt. "perimeter" usw. kann hier einer daraus die herstellerfirma ableiten?
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  5. #4

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    SCHWENK PerimeterDuo EPS 035 PW/PB aus expandiertem Polystyrol-Hartschaum
    (HFCKW-, FCKW- und HFKW-frei) nach Perimeter-Zulassungsnummer Z-23.33-1257

    www.schwenk.de
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  6. #5
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    Ich habe jetzt selbst mal gegoogelt und denke, das müsste sie sein:

    Schwenk Perimeter Duo EPS 035 PW/PB


    hier (S. 3 von 7 Seiten) - die wurde bei uns wohl nur für den sockelbereich verwendet.

    http://www.schwenk-daemmtechnik.de/D...ste_Keller.pdf

    der rest wird aber sicher auch von schwenk sein. irgendwas mit 035 dämmwert.

    so. jetzt hab ich da sogar angerufen, nachdem ich auf deren seiten nichts gefunden hatte, um telef. nach einer verarbeitungsrichtlinie zu fragen. haben sie aber nicht. auch nicht auf ihrer seite.


    "wir verkaufen nur an fachhandwerker, die wissen, wie man das ordnungsgemäß verarbeitet"




    "
    wir verkaufen nur die wdvs, es kommt auf das paket an, der anbieter des paketes, den müsse sie danach fragen"


    super. ich frage dann einfach den sub, also den malermeister, wo er die dämmsachen gekauft hat bzw besser: ob er mir ne verarbietungsanleitung faxen kann, damit ich schriftlhabe, dass die bauleiterin da gemurkst hat, als sie sagte: dämmen, sofort..- macht der sicher gerne

    wo bekomme ich so eine verarbeitungs DIN? HIIIIILFE!!
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  7. #6
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    @ mc3d: danke! hat sich wohl überschnitten, deine antwort mit meiner (unnützen) telefoniererei...
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  8. #7
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    DIN Normen gibt es (kostenpflichtig) unter www.beuth.de
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  9. #8

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    Robby - machst jetzt dem marcus Konkurrenz als kryptischer Reiter

    Erklär doch mal näher - welche DIN soll Cosima kaufen.
    Oder kriegste Provi von den Beuthlern. (weil sie so alle kaufen muss)

    MfG
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  10. #9
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    @robby:

    der tip ist silber wert!

    aber ralf hat es wohl geahnt:

    gebe ich bei der suchfunktion bei beuth.de "wdvs" ein, erzielt die von dir empfohlene seite 34 treffer, einige sind eindeutig für mich nicht relevant, andere schon. wer weiß, welche hier meine gesuchten inhalt wiedergibt?
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  11. #10

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    DIN 55699 „Verarbeitung von Wärmedämm-Verbundsystemen“
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  12. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  13. #11

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    Tscha - dat Dumme is bloß, da steht nix drin zur zulässigen Feuchte der Untergründe :Roll

    MfG
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  14. #12
    Avatar von jhd
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    5.3.1 Beschaffenheit des Untergrundes


    Der Untergrund muss so beschaffen sein, dass er sich für das Anbringen eines WDVS eignet. Er muss tragfähig, ausreichend trocken und eben sein. Die zur Verwendung vorgesehenen Klebemassen/Klebemörtel müssen mit dem Untergrund verträglich sein.

    Der Auftragnehmer hat bei seiner Prüfung des Untergrundes Bedenken (siehe DIN 1961:2002-12, Abschnitt 4, Nr. 3) insbesondere geltend zu machen bei:
    – ungeeigneter Beschaffenheit des Untergrundes, z. B. grobe Verunreinigungen, Ausblühungen, zu glatte Flächen, verölte Flächen, ungleich saugende Flächen, gefrorene Flächen;

    – größeren Unebenheiten als nach DIN 18202:1997-04, Tabelle 3, Zeile 5, zulässig;

    – ungenügenden Verankerungsmöglichkeiten;

    – zu hoher Baufeuchte.


    Oder Du schaust mal hier:

    fachverband-wdvs.de

    und versuchst die Schulungsmappe "Fachgerechte Verarbeitung" zu bekommen.
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