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Rabatt bei Referenzhaus

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  1. #1

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    Rabatt bei Referenzhaus

    Hallo,

    wir planen gerade den Bau eines Einfamilienhauses. Unser Bauträger hat uns nun angeboten, unser Haus nach Fertigstellung und vor unserem Einzug für ca. 2 Monate als Referenzhaus zu nutzen. Hierfür würde er uns mindestens die für diesen Zeitraum entstehenden Zwischenfinanzierungskosten ersetzen sowie einen gewissen Preisabschlag von den Baukosten gewähren. Die Regelung kommt uns insweit sehr gelegen, als unser Haus eher fertig werden wird, als wir (aus beruflichen Gründen) einziehen können.

    Für die abschließenden Preisverhandlungen überlegen wir nun, wie viel Rabatt wir wohl noch heraushandeln können.

    Hat einer von Euch schon mal eine vergleichbare Vereinbarung geschlossen und kann uns Tipps geben?

    Vielen Dank im voraus und viele Grüße

    Christina
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  2. Rabatt bei Referenzhaus

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Zitat Zitat von Christina3 Beitrag anzeigen
    Für die abschließenden Preisverhandlungen überlegen wir nun, wie viel Rabatt wir wohl noch heraushandeln können.
    Na mindestens 30 %

    Der BT/GÜ ist doch weder Wohltäter noch Sozialamt. Der hat seinen Gewinn kalkuliert und nur der interessiert ihn wirklich. Jeden Euro, den Sie ihm wegverhandeln, holt er sich wieder (glauben Sies mir). In der Regel im Bereich der Materialien oder der Ausführungsqualität.

    Und diese Referenzhausrabatte . Entweder hat er Ihnen vorher was draufgehauen oder im Vertrag steht eine Wohlverhaltensklausel.
    Sie dürfen dann über Murks nicht reden, sondern müssen sich so vor die schiefe Wand stellen, daß die keiner sieht.

    MfG
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  4. #3

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    Ich denke der Bauträger wird sich beim Referenzhaus vielleicht etwas mehr Mühe geben wie bei irgendwelchen Weiteren. Schließlich will er damit was darstellen und Verkaufen und dazu muß alles schön um nicht zu sagen perfekt aussehen.
    Auch ist er selber sehr stark daran interresiert das es Terminlich stimmt, damit die eigeladenen Interresenten nicht im Rohbau stehen.

    Gruß
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  5. #4

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    Zitat Zitat von andi8868 Beitrag anzeigen
    Ich denke der Bauträger wird sich beim Referenzhaus vielleicht etwas mehr Mühe geben wie bei irgendwelchen Weiteren. Schließlich will er damit was darstellen und Verkaufen und dazu muß alles schön um nicht zu sagen perfekt aussehen.
    Wenn das ma keine Illusion ist
    Was soll denn da jemandem auffallen, der einmal durch die Hütte gejagt wird und selbst keinen Plan hat? Da klebt ja nicht an den Mängeln ne Blinkleuchte *g
    Nebenbei bemerkt würde ich das Ganze vorher eingehend begehen und den Zustand vor den 2 Monaten festhalten und mit dem Zustand nach 2 Monaten vergleichen ...
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  6. #5

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    Bei Referenzhaus wäre zu fragen: Fertig mit Estrich oder sogar Tapete, Fliese, Einbauküche, Teppichboden, Parkett, Lampen, etc. In welchem Zustand an euch zurück gegeben? Was sind Schäden und wie werden diese von wem in welcher Qualität behoben. Beispiel: 50 Besucher bei nassem Wetter über den grobmodelierten Zugangsweg ins Haus. Dort mit Schmuddelschuhen 15 x übers Parkett und den Teppich geschlendert und du wirst wissen was dein Referenzmusterhausrabatt wert ist.
    Betreffend Bauqualität denke ich kannst du Glück oder Pech haben. Bei mir sind 2 Dinge zusammengekommen: Referenzhaus für Katalogfoto und Schulung für betriebsinternes Qualitätsmanagement auf einmal (ok schlecht gelaunter Aufbautrupp, weil ständig 3 Bau-Ings und 2 Archis drumherumgehupft sind und mit Kamera alles festgehalten haben was sich so getan hat).
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  7. #6

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    Ich würde einen Rabatt von 15.677,43 Euro verlangen. Es sei denn das Wetter ist in den zwei Monaten schlecht, dann würde ich 21.350,02 Euro verlagen.

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  8. #7
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    Erst mal vielen Dank für Eure Antworten.

    Also hinsichtlich der baulichen Qualität haben wir eigentlich - mit oder ohne Rabatt - keine Bedenken. Es handelt sich um einen sehr seriösen und auf eine besondere Nische (Passivhausbau) spezialisierten Anbieter, den wir auch schon länger kennen.

    Im momentanen Angebot (das übrigens vor der Referenzhaus-Idee vorgelegt wurde) ist nach unserer Einschätzung schon noch viel "Luft", so dass wir ohnehin schon hinsichtlich des Innenausbaus schon über die Herausnahme von Gewerken nachgedacht haben. Dies könnte aber natürlich auch Verhandlungsmasse sein, denn alles in einer Hand zu belassen, hat natürlich für uns als Bauherren natürlich auch einen gewissen Charme.

    Ich sehe die Tatsache, dass dort Kunden herumgeführt werden, auch eher als positiven Ansporn, alles besonders gut zu machen, zumal sich diese Referenzhaus-Idee auf einen zweiten Bauabschnitt unseres Neubaugebietes bezieht, bei dem es schon um eine für den Bauträger sehr interessante Größenordnung geht.

    Was die Gefahr der Verschmutzung/ Abnutzung der Böden angeht, habt Ihr sicher recht. Das ist als Negativpunkt zu bedenken, zumal wir viele Parkettflächen haben werden, die so etwas besonders übel nehmen könnten. Gerade deshalb ja auch meine Frage, in welcher Größenordnung man sich dieses Risiko finanziell abgelten lassen sollte.

    Ich bin gespannt auf die weitere Diskussion.

    Viele Grüße
    Christina
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  9. #8

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    Zitat Zitat von Christina3 Beitrag anzeigen
    Was die Gefahr der Verschmutzung/ Abnutzung der Böden angeht, habt Ihr sicher recht. Das ist als Negativpunkt zu bedenken, zumal wir viele Parkettflächen haben werden, die so etwas besonders übel nehmen könnten.
    Ach, nur nicht überbewerten. Dem Anbieter die Bedenken nennen, so dass die Interessenten darauf hingewiesen werden, dass in dem Referenzhaus später mal Leute wohnen wollen. Ansonsten vom Flohmarkt ein paar billige Läufer oder Teppichreste holen und auslegen, mit Absperrband empfindliche Teile schützen, oder Filzpantoffeln am Eingang zur Verfügung stellen. Und vor Übergabe eine Reinigung verlangen, falls durch die Besichtigung etwas dreckig geworden ist.
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  10. #9

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    Zitat Zitat von Christina3 Beitrag anzeigen
    Gerade deshalb ja auch meine Frage, in welcher Größenordnung man sich dieses Risiko finanziell abgelten lassen sollte.

    Ich bin gespannt auf die weitere Diskussion.

    Viele Grüße
    Christina
    sagte ich doch schon !!!

    Ich würde einen Rabatt von 15.677,43 Euro verlangen. Es sei denn das Wetter ist in den zwei Monaten schlecht, dann würde ich 21.350,02 Euro verlagen.
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  11. #10
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    Kapier

    ich nicht:
    Zitat Zitat von christina3
    Im momentanen Angebot (das übrigens vor der Referenzhaus-Idee vorgelegt wurde) ist nach unserer Einschätzung schon noch viel "Luft"
    Einschätzung
    = Bauchgefühl ?
    = Angebot liegt über erwartetem Preis?
    = oder nach exaktem Vergleich mit Wettbewerbsangebot?

    Wenn tatsächlich ein günstigeres Angebot vorliegt, warum dann die Krücke "Referenzhaus" um den Preis zu drücken?

    Als GÜ würde ich so etwas nicht vorschlagen.

    Wenn Nutzung eines Bauherrenhauses zu Besichtigungszwecken, dann an einem Wochenende (Bauzustand = Putz/Estrich/Fensterbänke/Heizung/Elektro fertig, restlicher Ausbau fehlt noch). Da wird dann nichts verdreckt oder beschädigt.
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  12. #11
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von Niederbayer Beitrag anzeigen
    Ich würde einen Rabatt von 15.677,43 Euro verlangen. Es sei denn das Wetter ist in den zwei Monaten schlecht, dann würde ich 21.350,02 Euro verlagen.

    Na, das war ja richtig witzig! Danke für die konstruktive Antwort.
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  13. #12
    Bauexpertenforum Avatar von Yilmaz
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    Zitat Zitat von Ralf Dühlmeyer Beitrag anzeigen
    Na mindestens 30 %

    Der BT/GÜ ist doch weder Wohltäter noch Sozialamt.
    Ralf ich als BT/GÜ würde kein cent bezahlen. Wen der bauherr zufrieden ist wird er schon genug werbung machen. Und wen der BT dieses objekt als referenz bezeihnen möchte dann gibt er sich richtig mühe damit alles perfekt läuft.

    Ich würde mein referenzen mein neuen kunden nennen. Ist gut wen auch in der nähe einer ist.
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  14. #13

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    Bei Besichtigungen können die Besucher doch im Eingang die Schuhe ausziehen. Es gibt Kulturen, da ist das auch für die Bewohner selbstverständlich. Oder ihr stellt solche Riesenschlappen zur Verfügung, in die man samt Schuhen hineinschlüpfen kann. Das habe ich mal erstaunt bei einer Schlossbesichtigung erlebt - hatte mich beeindruckt. Damit wäre auch das Schweißmaukenrisiko gebannt.

    Wir zahlen übrigens auch für Besichtigungen von Bauherrenhäusern keine festen Prämien, aber anständige Erfolgsprämien, sobald einer Besichtigung ein Vertragsabschluss folgt. Einer unserer Bauherren ist richtig heiß darauf und versucht aktiv Leute auf sein Haus aufmerksam zu machen. So finde ich es besser.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Wem gehört denn das Haus und das Grundstück zum Zeitpunkt der Besichtigungen?? Handelt es sich hier um einen Kauf vom Bauträger (wie oben genannt) oder um einen eigenen Bau mit einem GÜ/GU auf eigenem Grundstück? Bei "BT" hat der Käufer hier wohl kaum Einfluß vor der Übergabe.

    Abgesehen davon denke ich, daß es immer Sache der (renomierten) Firma ist, hier für Bodenbeläge oder Hausschlappen etc. zu sorgen. So kenn ich es auch von unseren Besichtigungen solcher Objekte.
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  17. #15

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    Hallo!

    Dieses "Referenzobjektgelaber" hat einzig und alleine den Hintergrund bei dem Kunden den Eindruck zu erwecken er sei jetzt der absolute Glückspilz und kann auf einen Schlag tausende euros sparen.

    Dieses Gelaber musste ich mir bei vielen Gewerken anhören.
    Heizi :"Sie sind der einzige in der Region hier der so eine Anlage haben möchte. Ich habe beim Hersteller einen Sonderrabatt rausgeschlagen wenn Sie ihre Anlage als Referenzobjekt zur Verfügung stellen. Das müsste aber bis morgen früh um 8 entschieden sein..."
    Dachpfannenverkäufer "Sie sind der einzige hier in der Region der solche Pfannen haben möchte. Wir können ihnen einen Sonderrabatt einräumen ......Rest siehe oben".
    Bodenbelagverkäufer :"Diesen Bodenbelag verkaufen wir in der Regel nur nach Süddeutschland. Wenn Sie sich für den Belag entscheiden bekommen Sie Sonderrabatt wenn wir Ihr Wohnzimmer mal als Referenzobjekt nutzen dürfen....."
    usw.
    usw.
    usw.

    Musste mir das fast bei jedem Gewerk anhören.

    Bloss nicht auf so ein Gelaber reinfallen sondern in Ruhe (!!! ohne sich mit "der Preis gilt aber nur Heute" unter Druck setzen zu lassen !!!) Preise einholen und in Ruhe vergleichen!
    Meist war ein anderer Handwerker bei selber Leistung günstiger als der Rabattlaberer der "aber nur bis morgen früh" den Preis halten konnte.

    Gruß,
    Rene'
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