Ergebnis 1 bis 3 von 3
  1. #1

    Registriert seit
    05.2008
    Ort
    Weiden/Opf
    Beruf
    Drucker
    Beiträge
    17

    Estrichtrocknung bei Kachelofenheizung

    Hallo Forum.

    Ich hätte eine Frage zur Estrichtrocknung. Ich werde auf jeden Fall noch mit meinem Estrichleger sprechen, möchte mich jedoch vorab schon mal etwas Schlau machen.

    Wir starten in 14 Tagen unseren Hausbau. Die Heizung wird ein wasserführender Kachelofen mit 21 KW. Die Leistungsaufteilung ist 10,5/10,5 KW. Der Einsatz steht im abgemauert im Keller und die Wärme steigt durch einen Deckendurchbruch in den Ofen im EG. Der Ofen steht so, daß er mehrere Räume mit etwas mehr als 80 m² beheizt. Im Ganzen Haus wird FBH verlegt. Ausgelegt für einen event. später Wärmepumpenbetrieb.

    Nun meine Sorge. Wenn in der Trocknungsphase das Programm der Heizungssteuerung z.B. mit 30° Vorlauf im gesammten Haus läuft wird es meinen 1000 l Puffer doch recht Flott Leersaugen. Also muß ich nachlegen. Die Wasserseitige Leistung wird ja geregelt. Aber der Ofen heizt so wie nachgelegt wird und irgendwann werde ich Saunaartige Temperaturen haben.

    Macht das dem Estrich was oder gibt es irgendwelche Zusätze, Trockenmethoden, ect.?

    Wie gesagt, wir wissen noch nicht genau welchen Estrich wir nehmen. Wir wollen uns halt vorher mal Informieren damit wir nicht ganz Ahnunglos dastehen.

    Danke schon mal im Voraus.

    Tobi-Wan
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  2. Estrichtrocknung bei Kachelofenheizung

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  3. #2

    Registriert seit
    04.2008
    Ort
    Erfurt
    Beruf
    Dipl.-Ing. Bauwesen/ Baufacharbeiter
    Beiträge
    69
    In diesem Fall würde ich einen Anhydritfließestrich empfehlen. Bei diesem kann der Aufheizvorgang schon nach ein paar Tagen (nach Einbau, hier aber Herstellerdaten abfragen) begonnen werden. Anhydritfließestrich schwindet nicht und reagiert nach dem Abbinden sehr robust auf Temperaturschwankungen wie beschrieben.

    Mindesteinbaudicke bei AE20 und Standardbelastungen (EFH <2,0 KN/m²) = 3,5 cm Rohrüberdeckung über FBH-Rohr.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  4. #3
    Avatar von Berni
    Registriert seit
    02.2005
    Ort
    Ostwestfalen-Lippe
    Beruf
    Estriche
    Beiträge
    2,739
    Tach tobiwan,

    Calciumsulfat ist generell besser bei Bodenheizung geeignet als Zementestrich.
    Es muss kein Fließestrich sein.

    Zusätzliche Maßnahmen zur Zwangstrocknung findest Du hier.

    @ Jom0815,

    wir müssen uns so langsam an die neuen Bezeichnungen der DIN 18560 gewöhnen. Fällt mir auch ab und zu immer noch schwer , aber nach Anpassung an EU-Normen ist seit 2004 auch die 18560 ersetzt worden.
    Danach heißt ein Anhydritfließestrich jetzt abgekürzt CAF.

    Die Druckfestigkeit ist bei schw. Estrichen, die belegt werden sollen, auch nicht mehr gefragt, sondern die Biegezugfestigkeit ="F".

    Ein CAF -F4 muss mit einer Mindestrohrüberdeckung von 40mm eingebaut werden.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen