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Dämmung obere Geschossdecke

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  1. #1

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    Dämmung obere Geschossdecke

    Hallo,
    wir wollen die obere Geschossdecke unseres Hauses (Bj 1959) wärmedämmen. Die Decke ist betoniert. Das Dach ist ein Kaltdach ohne Unterspannbahn. Wir sind uns sicher, dass wir den Speicher nie ausbauen werden. Wir werden auch nie schwere Gegenstände im Speicher lagern.

    Ich habe vor, zwei Lagen EPS (je 60 mm, WLG035) aufzubringen und darauf Spanplatten in Nut- und Federausführung (16 mm, V100 E1) aufzulegen.

    Ist der Aufbau in Ordnung oder kann es Schwierigkeiten durch Feuchtigkeit geben? Sind die Stärken in Ordnung?

    Grüsse
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  2. Dämmung obere Geschossdecke

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  3. #2

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    Bei uns wurde zusätzlich auf (!) den zwei Lagen EPS eine Dampfsperre angebracht.

    Ich gehe mal aus, dass es so fachgerecht ist, ohne es genau zu wissen.
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  4. #3
    planfix
    Gast
    Bei uns wurde zusätzlich auf (!) den zwei Lagen EPS eine Dampfsperre angebracht.
    super BLÖDSINN !!!
    Eine Dampfsperre kommt auf die warme Seite.
    Keine Dampfsperre wäre besser gewesen.

    ch habe vor, zwei Lagen EPS (je 60 mm, WLG035) aufzubringen und darauf Spanplatten in Nut- und Federausführung (16 mm, V100 E1) aufzulegen.

    Ist der Aufbau in Ordnung oder kann es Schwierigkeiten durch Feuchtigkeit geben? Sind die Stärken in Ordnung?
    Solange es nicht rein regnet , sollte alles trocken bleiben.
    Die Stärken kann man/frau nur im Zusammenhang betrachten. Der fehlt hier.
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  5. #4
    Bauexpertenforum Avatar von Jonny
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    120mm EPS WLG035 auf vorhandener Betondecke?
    Sollte für die ENEV-Anforderungen reichen, aber mehr,z.B. 160mm wären besser

    Woher kommen die 120mm? Aus dem Bauch raus?
    Dampfbremse/sperre braucht man keine.

    Grüsse
    Jonny
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  6. #5

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    Zitat Zitat von planfix Beitrag anzeigen
    super BLÖDSINN !!!
    Eine Dampfsperre kommt auf die warme Seite.
    Keine Dampfsperre wäre besser gewesen.
    Danke.

    Ich sags mal so, ich kann natürlich nicht sagen, ob die diffusionsoffen ist, ist so blaue Folie. Ist es egal, was das für Folie ist, muss sie dann in jedem Fall raus? Oder unter die Dämmung, also zwischen Betondecke und Dämmplatten?

    PS: Das Dach hat, im Gegensatz zum Threadersteller, eine Unterspannbahn.
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  7. #6

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    Wenn man nicht weiss, welche Folie es ist, kanmn man nicht sagen ob sie raus muss. Aber da normalerweise nur halbwegs dampfdichte Folien auf den Boden gelegt werden, behaupte ich mal: raus damit!

    Bei dem Aufbau von bauert braucht's keine Folie. Unter der Dämmung würde sie aber auch nicht schaden.

    Ausreichend belüftet sollte der Dachraum sein, damit evtl. von aussen eingedrungene Feuchtigkeit (oder wenn die Klappe/Tür geöffnet wird) auch wieder weglüften kann.
    Die Klappe/Tür sollte möglichst dicht sein.

    Thomas
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  8. #7

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    Danke Thomas.

    Warum bloß wissen Baufirmen, mit über 30 Jahren Erfahrung nicht, wo was verbaut werden muss.

    Nur um nochmal sicher zu gehen, der genaue Aufbau (Fotos habe ich leider noch nicht).

    Dach: Schließt mit der Decke ab (Höhe) und in der Breite steht es ca. 40cm über und wurde an den Überständen mit Nutz/ Feder "Paneele" verkleidet.

    Die Decke, bzw. der Boden zum ungenutzten Dachgeschoß ist eine Filigrandecke, auf dem Boden dieser Decke (also dem Boden des Dachgeschoß) wurden - geschätzte 20 cm - EPS eingebaut und darüber diese blaue dünne Folie.

    Noch was zum Anschluß der Folie an den Enden: Dort hätte der Einbauer "besonderes" Klebeband genommen (also anderes wie er die Folienabschnitte zusammengeklebt habt), und zwar welches, was Dampfdicht wäre. Verbunden hat er die Folienenden an den "Querbalken".

    Noch was grundsätzliches: Ich habe gerade im Forum gelesen, dass die Beton, sowie auch die EPS-Platten schon quasi dampfdicht wären, somit dürfte doch gar kein Dampf bis zur Folie vordringen, was dort ausfallen könnte. Oder?
    Wenn doch, sollte dann die Folie komplett raus, oder reicht es, wenn ich das Klebeband an den Stößen entfernen lassen würde. Grund meiner Frage, so als quasi Schmutzfänger, ist die Folie ja gar nicht schlecht.
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  9. #8
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    Zitat Zitat von Jonny Beitrag anzeigen
    120mm EPS WLG035 auf vorhandener Betondecke?
    Sollte für die ENEV-Anforderungen reichen, aber mehr,z.B. 160mm wären besser

    Woher kommen die 120mm? Aus dem Bauch raus?
    Dampfbremse/sperre braucht man keine.

    Grüsse
    Jonny
    Die 120 mm kommen von folgender Website:

    http://www.iemb.de/veroeffentlichung...a/flachd10.htm

    Ich werde auf 160 mm gehen und keine Dampfbremse/sperre einbauen.

    Danke an alle für die Kommentare.
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  10. #9

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    @Peter S:

    Du hast 2 Möglichkeiten: Du klärst den Sperrwert der Folie: Ist es eine "Diffusionsbremse" (und sind keine "Lücken" im Beton, dann kann sie bleiben. Ist es eine Diffusionssperre -> Raus damit, sonst Bauschaden / verringerte Dämmwirkung durch Feuchtigkeit.

    Und um hier mal Robby zu zitieren: Man kann auch 30 Jahre etwas schlecht machen...

    Gruss, Dirk
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  11. #10

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    Danke Dirk,

    ich glaube ich muss da etwas relativieren. Habe mir die Sache noch mal kurz angeschaut und ein paar Bilder gemacht.




    Zur Erklärung: Die Folie ist dünne Maler(?)folie, und wurden an den Stößen nicht verklebt, sie wurde also quasi nur als "Dreckschutz" verlegt. Und ziehen tut es dort oben auch ordentlich.



    Zitat Zitat von Isolierglas Beitrag anzeigen
    @Peter S:

    Du hast 2 Möglichkeiten: Du klärst den Sperrwert der Folie: Ist es eine "Diffusionsbremse" (und sind keine "Lücken" im Beton, dann kann sie bleiben. Ist es eine Diffusionssperre -> Raus damit, sonst Bauschaden / verringerte Dämmwirkung durch Feuchtigkeit.
    Den Sperrwert für eine Abdeckfolie wird mir niemand sagen können.
    "Lücken" im Beton? Wird so eine Decke nicht "in einem Stück" ausgegossen?
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  12. #11

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    Noch eine Foto vom Einstieg:

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  13. #12
    wallhall
    Gast
    Die Einstiegsluke sieht ganz gut aus, zumindest was
    die Dichtungen angeht. Ist das eine "Doppel-Dichtung"?

    Was für eine Marke ist denn das, suche gerade auch was
    brauchbares als Ersatz für meine alte Klappe?
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  14. #13

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    Wer der Hersteller der Klappe ist, kann ich dir leider nicht sagen.

    @Profis,

    was sagt ihr zu dem was ihr auf den Fotos seht?
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  16. #14

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    Zitat Zitat von bauert Beitrag anzeigen
    Hallo,
    wir wollen die obere Geschossdecke unseres Hauses (Bj 1959) wärmedämmen. Die Decke ist betoniert. Das Dach ist ein Kaltdach ohne Unterspannbahn. Wir sind uns sicher, dass wir den Speicher nie ausbauen werden. Wir werden auch nie schwere Gegenstände im Speicher lagern.

    Ich habe vor, zwei Lagen EPS (je 60 mm, WLG035) aufzubringen und darauf Spanplatten in Nut- und Federausführung (16 mm, V100 E1) aufzulegen.

    Ist der Aufbau in Ordnung oder kann es Schwierigkeiten durch Feuchtigkeit geben? Sind die Stärken in Ordnung?

    Grüsse
    Bleibt man bei dieser Variante bei niedrigeren Kosten als bei Verbundsystemen die schon eine Spanplatte aufgebracht haben?
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  17. #15
    Avatar von EMunch
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    Zitat Zitat von gnu0815 Beitrag anzeigen
    Bleibt man bei dieser Variante bei niedrigeren Kosten als bei Verbundsystemen die schon eine Spanplatte aufgebracht haben?
    Das solltest Du bei Deinem Baustoffhändler nachfragen. Der kann Dir die genauen Preise sagen.
    Aber von der Verarbeitung würde ich Dir ganz klar zu dem getrennten System raten. Diese zusammengeklebten Platten sind unhandlich und lassen sich nur schlecht schneiden
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