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Mangelhafte Drainage im Garten

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  1. #1

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    Lächeln Mangelhafte Drainage im Garten

    Liebe Bauexperten,

    Ich bin neu hier im Forum und hoffe das mir jemand helfen kann.

    Wir haben ein Reihenendhaus. Zwischen uns und unserem Nachbarn gibt es einen Höhenunterschied von ca. 1,5m. Dieser Höhenunterschied ist durch entsprechend hohe Winkelsteine (oder auch Mauerscheiben genannt) getrennt, so dass ich auf meiner Seite sozusagen auf eine 25m x 1,5 lange Betwonwand schaue (liege also auf der tieferen Seite). Die Drainage ist auf dem Grundstück meines Nachbran, sozusagen auf der Grundstücksgrenze hinter den Winkelsteinen (sozusagen im Winkel), um Regenwasser abzuleiten. Wir haben ab ca. 40cm Tiefe recht lehmigen Boden.

    Nun hatte ich Garten- und Landschaftsbauer da, die Pfalsterarbeiten durchgeführt haben und beim vorbereiten der Pfalsterflächen lief entlang dieser Winkelsteine in 20-30cm Tiefe alles mit Wasser voll bis auf eine Höhe von 10cm. Mir war schon 1 Woche vorher aufgefallen beim Pflanzen von Efeu entlang der Winkelsteine, dass die Pflanzlöcher größtenteils mit Wasser voll gelaufen sind. Habe mir aber weiter nichts dabei gedacht. Erst die Garten- und Landschaftsbauer haben mich darauf hingewiesen, dass das nicht normal ist und wohlmöglich auf eine fehlerhafte/verstopfte Drainage zurückzuführen ist. Unser Haus ist ca. 3m von diesen Winkelsteinen (-> Drainage) entfernt.

    Ist es korrekt, dass dies Einfluß hat auf den Wasserspiegel und somit auf die Bodenplatte des Hauses (wir haben keinen Keller). Könnte dies negative Folgen haben?

    Habe diesen 'Mangel' bereits gemeldet, warte aber noch auf Rückruf bzgl. Terminabsprache.

    Ist dies eine berechtigter Mangel meiner Meinung nach. Zu was sollte ich den Bauträger auffordern bzw. wie sehen die DIN Vorschriften hier aus.

    Wie seht Ihr die Sachlage. Bin Euch für jeden hilfreichen Tipp dankbar.


    Grüsse
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  2. Mangelhafte Drainage im Garten

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  3. #2
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    Eine DIN Norm ist keine Vorschrift...

    Die Dränung müsste natürlich irgendwo hin entwässer (und das dauerhaft) tut sie aber nicht.

    Hier DIN 4095 Dränung baulicher Anlagen.

    Wenn hier scheinbar schlecht versickerungsfähiges Erdreich vorliegt müsste eine Abdichtung nach diesem Lastfall entsprechend DIN 18195 - 6 an eurem Gebäude vorhanden sein. Somit wäre das eindringende Wasser kein Problem.

    Anders sähe es aus wenn der NAchbar mit seiner Dränanlage steteig Grundwasser irgendwie irgendwohin ableiten würde...

    Wage ich bei der Schilderung zu bezweifeln.
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  4. #3
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    Hallo Robby, vielen Dank für die Information.

    Der Nachbar hat keinen Zugriff auf die Drainage (mehr als ein gelbes Plastikrohr scheint es nicht zu sein), da diese auf seiner Seite ca. 1,3 m unter der Grasnarbe liegt.

    Was müßte denn nun genau getan werden um heraus zu finden ob die Drainage korrekt funktioniert oder nicht? Alles mit Bagger aufbuddeln lassen oder gibt es da andere Möglichkeiten?

    Würde mich übere weitere Ratschläge sehr freuen.

    Grüsse.
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  5. #4

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    Entweder funktioniert seine Drainung nicht oder das Wasser kommt erst gar nicht bis dahin.
    Wohin entwässert das Rohr? oder "verteilt" es das Wasser nur auf der ganzen Breite gleichmässig?
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  6. #5
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    Wenn die Dränung nicht entwässert führt dies (logisch) zu einer stärkeren Ansammlung von Wasser im Rohr... Gibt es Kontroll- oder Spülschächte und wohin entwässert die Geschichte denn?
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  7. #6
    Themenstarter

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    Hallo Robby,

    Nein es gibt leider keinerlei Schächte. Das Wasser wird von unseren Grundstücken runter geleitet, hinter eine Lärmschutzwand in die Erde. Das ROhr ist aber komplett unterirdisch und müßt ewohlmöglich zur Überprüfung ausgegraben werden, oder?

    Grüsse.
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  8. #7
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    Na wenn das nirgendwohin entwässern kann ist das ein "Wassersammler" statt eine "Wasserableitung"
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  9. #8
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    ... auch Dir danke 'Bauwanhn'! Hatte nicht gesehen, dass Du geantwortet hast. Denke habe Deine Frage in der Antwort an Robby bereits benatwortet. Danke nochmal und bin dankbar für Euer feedback.
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  10. #9
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    Hallo nochmal,
    wie gesagt, die Drainage leitet das Wasser von unserem Grundstück weg ins Erdreich (außerhalb der Grundstücke). Wenn nun keine Schächte existieren oder sonstige Möglichkeiten, um die Funktionsfähigkeit der Drainage zu prüfen - wie kann man das überprüfen lassen ob alles korrekt eingebaut wurde, etc.?

    Was kann und sollte ich denn vom Bauträger verlangen?

    Vielen Dank!
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  11. #10
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    Vlt. zum besseren Allgemeinverständnis erstmal ein zwei Bilder
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  12. #11
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    Hallo Robby,

    Was für Bilder soll ich den posten ? Von den Winkelsteinen. Ich sagte doch bereits das die Drainage unter dem Gartengrundstück des Nachbarn ist ... aufgebuddelt habe ich auch nichts, sonden dies dem Bauträger gemeldet. Warte aber noch auf Rückruf wann die sich das anschauen.

    Ich würde lediglich gerne wissen wie zu überprüfen ist ob die Drainage nicht korrekt verbaut bzw. verstopft ist (oder was auch immer).


    Grüsse.
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  13. #12
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    Wenn diese nirgendwo entwässert (Vorfluter) und das dauerhaft und sicher ist das schonmal falsch.

    Gleichzeitig gibt es noch Filter und Sickerschichten die eingebaut werden müssen damit das nicht verschlammt (zum reinigen dann die Spür und Kontrollschächte) so wie sich das anhört ist das perse´falsch.

    Deshalb die Bilder um sich das besser Vorstellen zu können wo was liegt ...
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  14. #13
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    Hallo zusammen,
    Leier meldet sich keiner vom Architekturbüro bzgl. des angezeigetne Mangels, das die Drainage wohl nicht richtig funktioniert, auch nicht nach zwei mal nachhaken. Stets heißt es wir kümmern uns darum aber passiert ist noch nichts. Woran kann das liegen? Wissen die nicht wie die das prüfen sollen oder denken die das ist nicht so wichtig weil die Drainage unter der Erde liegt? Die letzten Tage war es recht trocken ... wenn die jetzt aufbuddeln, um die Drainage zu checken werden die wohlmöglich nichts sehen und sagen "Ist keine Mangel vorhanden"... oder irre ich? Wer würde denn in diesem Fall die Kosten für das aufbuddeln tragen? Ich habe ja auch einen schriftlichen Nachweis, das die Galabauer das Wasser haben einfließen sehen. Ideen?

    Grüsse u. Danke!
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  16. #14
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    Wenn ich das nochmals lese:
    • dann haben Sie Bedenken, ob eine Drainung des Nachbarn nicht richtig funktioniert.
    • woraus sollte sich dann ein Anspruch von Ihnen an den (Ihren, seinen, beider?) Bauträger ergeben?
    • letzendlich müssten Sie für sich selbst klären, welchem Bemessungswasserstand die Planung Ihres eigenen Hauses gerecht wird.
    • und wenn Sie dann der Meinung sind, Ihr Nachbar wäre für eine widerrechtliche Änderung des Wasserstandes im Boden verantwortlich dann müssten Sie sich an Ihren Nachbarn wenden. Der dann ggf. an seine Bauverantwortlichen.
    • oder: wenn Sie der Meinung sind, dass die Planung Ihres Hauses nicht ausreichend das Thema Bemessungswasserstand berücksichtigt, müssten Sie sich an Ihren Bauträger wenden. Und/oder Ihr Architekturbüro, von dem schreiben Sie ja im letzten Beitrag. Wobei ich mich des Eindrucks nicht entziehen kann, dass Sie mit Bauträger und Architekturbüro denselben meinen.
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  17. #15
    Themenstarter

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    Hallo Herr Abt und Danke für Ihre Antwort!

    Ich versuche mal Ihre angeführten Punkte chronologisch zu beantworten:

    - Habe mehr in der Hand als nur Bedenken: Hatten Garten- und Landschaftsbauer da, die Pfalsterarbeiten durchgeführt haben und beim vorbereiten der Pfalsterflächen lief entlang dier Winkelsteine in 20-30cm Tiefe alles mit Wasser voll bis auf eine Höhe von 10cm. Mir war schon 1 Woche vorher aufgefallen beim Pflanzen von Efeu entlang der Winkelsteine, dass die Pflanzlöcher größtenteils mit Wasser voll gelaufen sind. (-> Ist das nicht ein Anzeichen, dass heir was nicht stimmt??)

    - Sorry, für die Verwirrung. Das Architekturbüro arbeitet im Auftrag des Generalunternehmers. Es ist noch nicht mal soweit gekommen, dass sich das mal jemand angeschaut hat, um das ganze zu beurteilen. Ich kann den Generalunternehmer/Architekturbüro nur darauf hinweisen, dass hier was nicht stimmt. Eine Vorort Überprüfung ist das mindeste was ich als erstes verlangen kann.

    - Das Reihenhaus als Teil einer Reihenhausanlage mit 15 Wohneinheiten wurde komplett vorm Architekturbüro geplant. Wir haben es sozusagen als Komplettpaket, so wie das nunmal ist bei Reihenhäusern, gekauft und verlassen uns natürlich (im günstigsten Fall) auf das Fachwissen der Architekten. Die haben schon etliche dieser Häuser geplant.

    - Nein, mein Nachbar kann nichts dafür.

    - Ja, wohlmöglich hat die ausführende GaLa Bau Firma nicht korrekt gearbeitet, was aber das Architekturbüro nicht immer 100%-ig weiß, daher meine Auforderung dies prüfen zu lassen.

    Im Lichte meiner obigen Angaben, wie sehen Sie den Sachverhalt nun? Müßte sich das nicht jemand anschauen? Müßte dann alles aufgebuddelt werden o.ä. Mir ist nicht bekannt, das es irgendwo Kontrollschächte gibt, um die Drainage zu prüfen, da diese auf dem Grundstück meines Nachbarn liegt, sozusagen auf der Grundstücksgrenze hinter den Winkelsteinen (im Winkel), um Regenwasser abzuleiten, in 1,3m Tiefe (Grundstück von meinem Nachbarn liegt ca. 1,5 m höher, daher die Winkelsteine).

    Grüsse!
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