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Thema: Wie bauen?

  1. #1

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    Wie bauen?

    Hallo zusammen,
    mittlerweile höre ich soviel über T9, T10, KS, WDVS und und und.
    parallel dazu WP, Sole, Wasser, Luft und KWL mit WRG, sprich Haustechnik!

    Wie soll man den sinnvoll und kostenguenstig bauen? Ich verliere total den Ueberblick!

    Wenn zum Beispiel folgendes Fakt ist:

    Einsatz WP, ob Sole, Wasser, Luft, Direktverdampfer egal.
    Einsatz KWL mit WRG

    Massivbauweise, 2 Vollgeschosse, Flchdach massiv und Süd-West Ausrichtung.

    Ist es dann überhauptnoch sinnvoll Geld für bessere U-Werte in die Hand zunehmen? (bessere Steine, WDVS, 3 Fachverglasung etc.
    Oder langt eine Bauweise nach den aktuellen "Standarts" (Haus bis auf die Haustechnik)?

    Ich befürchte das ich meine Baukosten eigentlich unnötig in die Höhe treibe :-(


    Welcher Aufwand ist wirklick sinnvoll und was ist "eigentlich" unnötig. Ich weiss, je besser gedämmt um so besser aber was wäre eine Interessante Lösung für das beste Preis-Leistungsvwerhältnis? Durch die WP und Lüftungsanlage würde ich ja schon sehr viel "Betreibskosten" in der Zukunft sparen.


    Please help!

    Thanks
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  2. Wie bauen?

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  3. #2

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    Warum wird eigentlich immer bei solchen Themen über Sparpotential nachgedacht, die nur höchst aufwändig nachzurüsten sind????
    Beim Wandverbildner wird um 10 € am m² gejammert, aber die Fliese darf unverlegt mal locker 45 €/m² kosten, statt ein paar Jahre Teppichboden für 5 €. Und das Klobecken muss natürlich vom schwachen Phillip sein statt der billigen Sanilöter-Hausmarke. Da ist der Austausch nämlich für relativ kleines Geld machbar.
    Aber ne Aussenwand in 5 Jahren nachdämmen??? Macht wohl eher keiner.

    MfG
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  4. #3
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    verstehe den Einwand auf der einen Seite.
    Möchte ja auch kein "Billighaus" bauen.

    Aber für mich macht es einen riesigen Unterschied ob ich 350k oder 400k hinlege. Vorallem wenn ich bei beiden Versionen die gleichen Nebenkosten (in der Zukunft) habe....



    Thx
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  5. #4

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    Ich rede nicht über 350 vs 400.
    Sondern über 350 gut gedämmt mit nicht repräsentativer Erstausstattung und geringen Energieverbräuchen vs. 350 mäßig gedämmt mit repräsentativer Erstausstattung und mittleren Energieverbräuchen.

    MfG
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  6. #5

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    was issn mit dir los? ich denke ihr habt die planung schon längst abgesegnet?
    architekt wieder weg?
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  7. #6
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    ah, alles klar, bin it'ler und blond :-)

    also, das Haus wird wohl nicht überdurchschnittlich repräsentativ ausgestattet sein.

    Ist meine Frage so "anstössig" und/ oder "kompliziert" ?

    Gruss
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  8. #7
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    Zitat Zitat von sepp Beitrag anzeigen
    was issn mit dir los? ich denke ihr habt die planung schon längst abgesegnet?
    architekt wieder weg?
    HI,

    meine Frau drückt auf die Kostenbremse!!! Das sind genau ihre Argumente hier :-(
    Nebenkosten fast gleich aber Bauweise A kostet 350k, Bauweise B knapp über 400k....

    Mag doch nur prof. Meinungen und Ansichten hören - dann kann ich auch besser argumentieren.



    Gruss
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  9. #8

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    Zitat Zitat von hdueb Beitrag anzeigen
    ah, alles klar, bin it'ler und blond :-)
    Was soll denn der Spruch???

    Konkrete Fragen erbringen konkrete Antworten, aber die Ausgangsfrage ist so unkonkret, unkonkreter geht schon fast nimmer.
    Was kostet 350, was 400??? Warum sind die NK fast gleich? Definiere FAST!!!

    Es geht auch nicht um über-, unter- oder sonstwie durchschnittlich, sondern um die Denkweise der allermeisten priv. Bauherren.

    Das Streichkonzert findet fast nie bei den Oberflächen und Ausstattungen, sondern in der Regel bei der Substanz statt. Unabhängig davon, wie teuer diese sind. Billig sind sie nie!
    Oberflächen und Ausstattungen sind aber viel leichter und preiswerter zu ertüchtigen als die Substanz.

    MfG
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  10. #9

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    ...kann mich über die Energiekosten meiner Hütte nicht beschweren (die Kosten haben sich aber in den letzten 10 Jahren mehr als verdoppelt, mein Einkommen nicht ), falls/wenn wir nochmal bauen (kleiner und näher am Arbeitsplatz), dann nicht (wesentlich) unter Passivhausstandard...
    -
    Die Duschkabine im Bad unten hat rd 2000 Euro gekostet, das Bad oben komplett nur geschätzt die Hälfte, sieht deswegen aber nicht schlechter aus!
    ..
    gruss
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  11. #10
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    [QUOTE=Ralf Dühlmeyer;248361]Was soll denn der Spruch???



    warum denn gleich motzen, irgendwo im forum wurde letztens gegen IT'ler geschossen und gelästert.

    Irgendwie kommt mir hier der Architekt sehr gereizt vor :-(

    Gruss
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  12. #11

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    Grundsätzlich hat der Herr D. recht:
    Wenn Geld eine Rolle spielt (die paar Glücklichen ...) am besten so planen, dass Sachen, die sich hinterher nur schwer (aka teuer) "nachrüsten" lassen gleich gemacht werden und der Rest dann halt später, wenn entweder Geld oder Bedarf oder besser beides vorhanden ist.
    "Haustechnik" läßt sich in gewissen Grenzen (bzw. mit vorbereitenden Massnahmen) auch später noch nach/umrüsten. Dabei auch bedenken, dass die von allen Teilen meist eh' die kürzeste Lebensdauer hat.
    Hauptaugenmerk wäre also erstmal die äußere Hülle (für Profilneurotiker: die wird auch von mehr Leuten gesehen als das Interieur ...). Bodenplatte, Wand, Dach, Fenster. Wichtigkeit IMHO (!) in dieser Reihenfolge, denn das sind langlebige Sachen und "später" machen ist verhältnißmäßig teuer (VOR Ende der natürlichen Lebenszeit der Bauteile).
    Wenn du überall FBH (kleiner Verlegeabstand für niedrige Temperaturen) hast, kannst du später im Prinzip jede Wärmepumpe/whatever zur Heizung verwenden.

    IMHO/YMMV: Im Zweifel ist es am besten, wenn so wenig Heizenergie wie möglich verbraucht wird. DANN (!) kommt man teilweise schon in Bereiche wo eine Wärmepumpe sich wirtschaftlich kaum noch rechnet. Da die "Energie" spart (oder sollte), spart die (im Verhältnis) am meisten, wenn viel Energie verbraucht wird. Deswegen kann man sich besch...eiden gedämmte Häuser mit Hilfe einer WP ja auch "schönrechnen".
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  13. #12
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    Wie komme ich überhaupt auf die Frage:

    Meine Frau kam letzte Woche nach Hause, an dem Tag hatte sie mit einer Bauherrin aus 2006 gesprochen.

    Die Bauherrin hat 2006 ein Haus mit einem Architekten geplant und gebaut.
    Es wurden verschiedene Hausvarianten geplant und ausgeschrieben.

    Typ 1, mit T10 36,5,, Wärmepumpe etc.
    Kalkulierte Stromkosten für Heizung und WW 350 Euro

    Typ 2, mit KS 17,5 + WDVS (ich glaube 20cm), Wärmepumpe etc.
    Kalkulierte Stromkosten für Heizung und WW 300 Euro

    Aufgrund der Wärmedämm Maßnahmen, mehr Material, besseres Material, Bauausführung, mehr Lohnanteil, wären "Mehrkosten" (laut den Angeboten auf Basis der Ausschreibung) von ca. 55.000 Euro, angefallen.

    Wir soll ein Leihe mit sowas umgehen?
    Fakt ist, die Kollegin meiner Frau hat das "guenstige" Haus bauen lassen, das optisch genau wie das "teurere" da steht.
    Sie haben für 12 Monate einen Stromverbrauch für Heizung und WW von 330 Euro gehabt.

    Wie soll ich jetzt noch gegenüber meiner Frau mit sinnvollen Argumenten für nicht beträchtliche Mehrkosten für ein "hochdämmendes" Haus kommen!
    Bzw. wie kann ich es selber begreiflich machen.


    Eine Berechung für unser Haus wurde noch nicht durchgeführt!

    Thx
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  14. #13

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    Und der Typ 2 soll € 50.000,- teurer sein als Typ 1? Da staune ich aber! Die Angebote kommen aber nicht vom selben Anbieter, oder? Oder worin unterscheiden sich die beiden Ausführungen noch?

    Grundsätzlich dürfte bei angedachten Baukosten in Höhe von € 350.000,- (Wird das so'ne Art Palast? doch nicht ausgerechnet bei der Wärmedämmung gespart werden. Ich muss sowieso immer lachen, wenn ich lese, was vernünftige Wärmedämmung (und die MUSS angesichts der Brennstoffverknappung und der Preisentwicklung oberste Priorität haben!) bei den Nassbauern kosten soll, puh!

    Dann würde ich doch gemeinsam mit dem Architekten lieber das Gesamtkonzept noch einmal überdenken und ggf. tatsächlich manche Dinge eher geschickt und geschmackvoll als teuer und (oberflächlich betrachtet) repräsentativ organisieren. Hier ein paar Ecken weniger, dort ein Erker weg, vielleicht nur die zweitteurste Dachziegelmarke usw.!

    Und was deine Frau betrifft, so versuche es ihr zu erklären (Infos gibt's im Internet genug) oder setze dich durch! Du bezahlst es doch auch?
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  16. #14
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    äpfel-birnen!

    55k differenz bei quasi rohbau - nur durch verschiedene "qualität"
    (was ich
    ebenfalls für stark relativ halte) - unsinn.

    wenn du schreiben würdest: update von kfw80 auf passiv (=kfw33 oder
    besser) kostet 55k mehr .. naja, könnte sein.

    die differenz zwischen kfw66 und kfw61 (oder kfw 53 und kfw 49)
    beträgt nicht 55tsd.
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  17. #15

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    Autsch. 5 Euro in die Machokasse ...

    Vorallem wenn ich bei beiden Versionen die gleichen Nebenkosten (in der Zukunft) habe....
    Bei den "Nebenkosten" nicht vergessen: Wenn die Dämmung gut gemacht wird, hält sie vermutlich (dein) Leben lang und ist mehr oder weniger wartungsfrei (weswegen ja auch verklinkern langfristig günstiger sein KANN). "Haustechnik" hingegen hat nunmal ne begrenzte Lebensdauer und muss gelegentlich evtl auch mal gewartet/repariert werden. Das sind dann Kosten die man eigentlich noch draufrechnen muss. So gesehen - und als Argumentationshilfe - führen verbesserte Dämmungen auch zu niedrigeren Gesamtkosten, wenn man stattdessen zB nicht ganz so viel (anfangs) in die "Technik" investiert.

    (Laienmeinung!)
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