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Grundrisse-Hangbebauung

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  1. #1

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    Grundrisse-Hangbebauung

    Hallo zusammen:
    Anbei meine Grundrisse...
    Folgende Randbedingungen:
    http://picasaweb.google.de/steinl.c/Haus

    Grundstück 791qm mit 22,5 m breit (Straße v. West nach Ost)) und 35m tief (hangansteigend Süd nach Nord); 23% Steigung, also ca. 9m in Summe) die Isometrie zeigt die SW Ansicht, somit zeigen die Pläne jeweils den Blick von Süden aus aufs Gebäude.
    Hallo zusammen:
    Anbei meine Grundrisse...
    Folgende Randbedingungen:
    Grundstück 791qm mit 22,5 m breit (Straße v. West nach Ost)) und 35m tief (hangansteigend Süd nach Nord); 23% Steigung) die Isometrie zeigt die SW Ansicht, somit zeigen die Pläne jeweils den Blick von Süden aus aufs Gebäude.

    Durch den Hang ist ein Zugang hinter dem Haus schlecht, denn dann müssten wir den ganzen Hang abfangen und ewig viel pflastern...
    Daher die Idee an der Südseite den Eingang zu platzieren, auch wenns ungewöhnlich erscheint:-) Die Straße läuft nämlich im Süden des Grundstücks (also am Hang unten) Der Eingang ist somit im KG: man kann seine Jacken/ Schuhe etc dort ablegen und kommt dann ins OG...
    Richtig offenes Wohnen wollen wir nicht, daher Schiebetüren zw. Küche/Essen/ Wohnen...
    Die Küche ist sozusagen das zentrale "Cockpit" des Hauses. ich blicke da den ganzen Hang runter in eine Wiesental und am Horizont auf Wälder:-) Die Aussicht nach Süden unverbaubar, nach Norden Naturschutzgebiet, steht also frei...
    Die Einliegerwohnung ist relativ klein geplant, das wird wohl auch eher ein vermietetes Büro werden...

    Nun ich weiß, dass da sicher noch Fehler drin sind, genau die will ich ja von Euch beleuchtet wissen...

    Viele Grüße

    Durch den Hang ist ein Zugang hinter dem Haus schlecht, denn dann müssten wir den ganzen Hang abfangen und ewig viel pflastern...
    Daher die Idee an der Südseite den Eingang zu platzieren, auch wenns ungewöhnlich erscheint:-) Die Straße läuft nämlich im Süden des Grundstücks (also am Hang unten) Der Eingang ist somit im KG: man kann seine Jacken/ Schuhe etc dort ablegen und kommt dann ins OG...
    Richtig offenes Wohnen wollen wir nicht, daher Schiebetüren zw. Küche/Essen/ Wohnen...
    Die Küche ist sozusagen das zentrale "Cockpit" des Hauses. ich blicke da den ganzen Hang runter in eine Wiesental und am Horizont auf Wälder:-) Die Aussicht nach Süden unverbaubar, nach Norden Naturschutzgebiet, steht also frei...
    Die Einliegerwohnung ist relativ klein geplant, das wird wohl auch eher ein vermietetes Büro werden...
    Ach ja: Der Bebauungsplan ist zwar existent, aber in der Straße entspricht keines der Gebäude den darin gemachten Vorgaben (andere Dachneigungen/Formen, gedrehte Firstrichtungen, Baufenster nicht eingehalten...) wir hoffen also auf relativ viele Freiheiten...

    Nun ich weiß, dass da sicher noch Fehler drin sind, genau die will ich ja von Euch beleuchtet wissen...wo gibt´s aus Eurer Sicht "no go´s" oder sonstiges.

    Viele Grüße
    Chris
    P.S: Das sind erste Entwürfe und "ja": ich lasse dann von einem Architekten die Eingabeplanung machen.
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  2. Grundrisse-Hangbebauung

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
    Avatar von VolkerKugel (†)
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    Das Erste ...

    ... was Dein Architekt sagen würde:
    "Das Treppenhaus ist viel zu mickrig und die Treppe viel zu steil. Das müssen wir ändern und dann schau´n mer mal."
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  4. #3

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    Tja....da kann ich mich Volker nur anschließen!

    Der Grundriß an sich und auch die Außenansichten sind nicht übel, wenngleich im OG für meinen Geschmack zu viele Eckchen drin sind (Kinderzimmer!).

    Der Casus Knaxus dürfte aber wirklich das TH sein! Man kommt in einen Windfang/ Eingangsbereich und läuft auf einen dunklen Treppenschacht zu. Sehr unschön! Da mag man nicht hochgehen. Das Steigungsverhältnis der Treppe sehe ich unkritisch, der Treppenraum an sich ist viel (!!!) zu klein bemessen. Dort Mobiliar hochzuwuchten dürfte eine echte Aufgabe werden!

    Gruß

    Thomas
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  5. #4

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    und der arme einlieger muss auf der couch schlafen
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  6. #5
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    o.k. das Treppenhaus, bzw die Stufen also breiter machen

    Im KG werde ich die Garderobenwand auch mindestens zur Hälfte rausnehmen wenn nciht sogar ganz....Der spearate Eingang für den Einlieger würde dann die jetztige Wohnungstür sein...Die Einliegerhaustür denke ich wäre verglast wohl besser, damit mehr Licht da unten rein kommt....

    das mit den Kinderzimmern ist a bisserl ein Problem...da hab ich noch nicht die perfekte Lösung gefunden...klar ist, dass die Tür von Kind II an die Dielenseite zurückwandert....
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  7. #6
    Avatar von VolkerKugel (†)
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    Breiter machen alleine ...

    Zitat Zitat von atomcat1977 Beitrag anzeigen
    o.k. das Treppenhaus, bzw die Stufen also breiter machen ....
    ... reicht nicht. Jeweils 15 Steigungen sind für eine Treppe über 3 Ebenen zu wenig. Maximal würde ich da ein Steigungsverhältnis von 17,5/28 - lieber eins von 17/29cm wählen.
    Und dann klemmt´s nicht nur in der Breite, sondern auch in der Tiefe.

    Wenn das Problem gelöst ist, kann man sich Gedanken über den Rest machen .
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  8. #7
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    ...hmm das ist aber interessant:
    Volker sagt: Steigungsverhältnis ändern und Thomas meint Steigung unkritisch...
    heißt das nun, es ist innerhalb der Norm, aber da scheiden sich nun die Geister?
    Grundsätzlich will ich auch eine bequem zu gehende Treppe haben...also wenns geht wird das Dinge vergrößert...

    Was seht ihr sonst noch
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  9. #8

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    Steigungsverhältnis

    jetzt sind sich schon die Archis uneins....tss...tssss

    Ich persönlich kann mit den "klassischen" Steigungsverhältnissen, die eine Stufenhöhe von ca. 17 cm haben nichts anfangen! Das mag zwar der Schrittmaßregel widersprechen, ich empfinde aber relativ flache Steigungen als eher unangenehm. Mich nötigen diese dann immer gleich zwei Stufen auf einmal zu nehmen. Zudem werden die Menschen tendentiell immer größer, so daß eine etwas größere Steigung eigentlich kein Problem sein sollte.

    Wenn es also mit dem Platz etwas knapp zugeht würde ich -um ein Stufe zu sparen- durchaus Steigungen von 18,5 +/- 5mm einplanen.

    Aber: Das sollte man natürlich vorher mal in natura gehen, also irgendwo ausprobieren. Nicht daß es sich dann hinterher als doch unbequem erweist.

    Thomas
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  10. #9
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    Reden ...so friedlich....

    ...so friedlich zu meinen Grundrissen?
    ist ja nicht so dass ich um Schläge bettel...
    aber offenbar ist es dann ja nicht so schlecht... freu!

    Wegen der Treppe hab ich mal zu Hause nachgemessen, da hat die Treppe ne Steigung von 18,5 und ich empfinde das als sehr angenehm....und ich empfand das Treppenhaus meiner Eltern immer als sehr großzügig..
    ist wohl Gewohnheitssache...
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  11. #10
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    Frage Drainung oder WU-Beton oder beides?

    Hallo jetzt nochmal ne Frage:
    Wir werden zwar ne Bodenprobe vor Baubeginn machen die einiges klären wird, aber dennoch:

    Wir sind bei unserem Hang mit 23% Gefälle zwar weiter oben, aber darüber sind ungefähr nochmal so 300m Hang.

    Nun sagen einige: Mach nen Keller mit WU Beton, das reicht, denn da sollte lt Definition dann kein Wasser rein kommen, wieder andere sagen: Auf jeden Fall Drainung zusätzlich.

    Ich habe mit einem BT gesprochen, der sagt: Das mit der Drainung ist immer so ne Sache, weil die Spülschächte usw. selten vom Bauherren gewartet werden usw....er ist der Meinung WU Beton und halt entsprechende Abdichtung und gut isses....

    Wat meint ihr?
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  12. #11

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    Sei doch froh!

    ...daß Du hier nicht abgewatscht wirst.

    Ehrlich: Im großen und ganzen finde ich die Entwurfsidee in Ordnung.

    Einige Punkte wurden ja schon angesprochen.

    Das Treppenhaus geht so einfach nicht! Es muß in der Tat deutlich breiter/großzügiger werden. Rein technisch mag es durchaus möglich sein so das OG zu erklimmen aber Klaustrophobiker sollten dann nicht unter denjenigen sein, die da hoch müssen. Auch der Flur im OG ist äußerst knapp bemessen (Breite). gegenverkehr dürfte hier unangenehm werden.

    Das Cockpit (Küche) finde ich eine nette Idee, die diversen Knicks in den Trennwänden im OG....nun ja.

    Heizt ihr mit WP??? Ansonsten würde mich interessieren, wo die Heizung ist. Oder vergessen

    Grüßla aus Franken

    Thomas
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  13. #12

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    BODENGUTACHTEN...nennt sich das, was Ihr braucht!

    Von mir aus auch Baugrundgutachten.

    Ein bißchen Bodenprobe mit der Plastikschaufel des Sohnes ausbuddeln ist etwas wenig.

    Und einfach ma WU-Beton nehmen, ist zwar schön (und klingt toll) ist aber noch lange keine dichte Sache! Gesamtplanung ist hier gefragt! Dazu gehört natürlich auch eine wasserdichte Bodenplatte, eine druckwasserdichte Fuge zwischen Bopla und aufgehenden Wänden, eine rissebeschränkende Bewehrung in Wänden und Bopla aber auch wasserdichte Lichtschächte (denn wenns Wasser steigt und zu den LS reindrückt....) usw. usf.

    Braucht Ihr das? wer weiß? Also erstmal Baugrundgutachten. Dieses gibt dem Statiker auch Infos über die Tragfähigkeit des Bodens unter dem Haus. Auch nicht so ganz unwichtig. Speziell bei Hanggrundstücken. Sparen ist gut. Hier aber an der falschen Stelle!

    Grüßla

    Thomas
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  14. #13

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    Ich habe mit einem BT gesprochen, der sagt: Das mit der Drainung ist immer so ne Sache, weil die Spülschächte usw. selten vom Bauherren gewartet werden usw....er ist der Meinung WU Beton und halt entsprechende Abdichtung und gut isses....
    Au weh!

    BT sind nicht per se Bauexperten! Jeder kann BT spielen. Du kannst Bäcker, Müllkutscher, Atomphysiker, Lehrer, Metzger, Astronaut oder was weiß ich gelernt haben. Und irgendwann entdeckst Du, daß man in alle diesen Berufen die Leute nicht so richtig besch.... kann. Und dann erzählt Dir jemand: Mach doch einen auf BT. Kann jeder machen. Mußt auch keine Ahnung von nix haben. Super!

    Thomas
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
    Themenstarter

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    Danke!
    ja Bodengutachten:-)) ich lass die Sandschaufel zu Hause, soll ein Profi machen...war schon klar.

    Die Gänge im OG werden auch noch breiter.

    Also nehmen wir an es kommt die Empfehlung WU + abgedichteter Lichschächte usw....

    MEine Frage war ja eher: reicht das oder MUSS eine Drainung gemacht werden oder ist das (saubere WU gesamtkonzeptlich saubere Ausführung vorrausgesetzt ) nicht mehr en Vogue ?
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  17. #15
    Themenstarter

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    Heizt ihr mit WP??? Ansonsten würde mich interessieren, wo die Heizung ist. Oder vergessen

    Ja Luftwärmepumpe geplant, außerdem KWL mit WRG, soll in Summe KFW40 Konzept werden.
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