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  1. #1

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    Festpreisgestaltung bei Generalübernehmervertrag

    Hallo,

    wir sind gerade in der Schlussphase der Verhandlungen über unseren Generalübernehmervertrag und ich bitte Euch um Eure Meinung, welche Art der Preisgestaltung für uns als Bauherren die günstigere ist.

    a) Festpreis für schlüsselfertiges Haus
    b) Festpreis über die Kernelemente des Haues und gesonderter Ausweis der Gewerke des Innenausbaus, Außenanlagen etc.. Im letzteren Fall hätten wir die Möglichkeit, einzelne Gewerke nach Ausschreibung an Handwerker selbst zu vergeben.

    Hintergrund dieser Überlegung ist, dass wir insbesondere bei den Innenausbau-Gewerken den Eindruck haben, dass diese deutlich günstiger direkt vom Fachhandwerker durchgeführt werden könnten.

    Unser GÜ wäre mit beiden Varianten einverstanden.

    Was meint Ihr?

    Vielen Dank und herzliche Grüße
    Christina
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  2. Festpreisgestaltung bei Generalübernehmervertrag

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    alles ein rechenbeispiel.
    ohne zu wissen welche erwartungen ihr an den innenausbau hegt und die kosten dafür kalkuliert sind, kann euch die entscheidung keiner abnehmen.
    wichtig ist auf alle fälle -
    bei b. - vertrag nur über die gewählten leistungen abschliessen und dementsprechend den preis verankern.
    ob sich die reduzierung lohnt, weiss nur der, der die zahlen und die planung kennt.

    tut euch selbst einen gefallen und investiert ein paar euro in eine architekten- und vertragsprüfung, ansonsten kannste die ergebnisse hier zur genüge nachlesen.
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  4. #3
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von sepp Beitrag anzeigen
    tut euch selbst einen gefallen und investiert ein paar euro in eine architekten- und vertragsprüfung, ansonsten kannste die ergebnisse hier zur genüge nachlesen.
    Da hast Du ganz sicher recht. Die juristische Prüfung des Vertragsentwurfs läuft auch schon. Wir suchen jetzt noch einen Fachmann für die inhaltliche Prüfung des Leistungsverzeichnisses, der möglichst auch während der Bauphase eine Kontrollfunktion ausüben soll.

    Viele Grüße
    Christina
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  5. #4
    wasweissich
    Gast
    eine kluge entscheidung.................

    j.p.
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  6. #5

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    Was heisst jetzt Leistungsverzeichnis?! Wenn Ihr eine Pauschale angeboten bekommen habt, dann gibt es doch kein Leistungsverzeichnis im eigentlichen Sinn. Dann habt Ihr eine mehr oder minder gute Beschreibung eures Vorhabens, indem (hoffentlich) alles Wesentliche ausreichend spezifiziert ist. Aber ohne Mengen und Einheitspreise...nur mit einem Gesamtpreis oder evtl. noch gewerkeweise.
    Nachteil wenn Ihr die Ausbaugewerke separat vergebt ist, dass Ihr Euch um die Vergaben (Angebote einholen, Verträge erstellen, Termine festlegen) selber kümmern müsst. Ebenfalls um die spätere Abwicklung und Koordination. Behindert der eine Handwerker den anderen oder kann der eine auf einmal nicht zum vereinbarten Termin, fallen so schnell Mehrkosten an. Gerade wenn Ihr nicht vom Fach kommt und evtl. keine Unterstützung habt.
    Vorteil ist, dass der GU-Zuschlag entfällt, also Ihr günstigere Angebote erhalten werdet für die jeweiligen Gewerke, als wenn Ihr alles dem GU beauftragt.
    Aber wenn Ihr keinen Architekten oder sonst wen vom Fach ebeauftragen wollt, der sich um diese Koordinierungsaufgaben der verschiedenen Handwerksfirmen kümmern wird, rate ich von diesem Modell ab. Dann lieber GU-Vertrag (alles inklusive) und nur einen Fachmann beauftragen, der dem einen (dem GU) auf die Finger schaut (das Honorar ist dann selbstverständlich geringer wie bei der anderen Lösung mit den gewerkeweisen Vergaben).
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  7. #6

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    Zitat Zitat von Christina3 Beitrag anzeigen
    b) Festpreis über die Kernelemente des Haues und gesonderter Ausweis der Gewerke des Innenausbaus, Außenanlagen etc.. Im letzteren Fall hätten wir die Möglichkeit, einzelne Gewerke nach Ausschreibung an Handwerker selbst zu vergeben.
    Ausschreibung??? Wer soll die machen?? der GÜ?? Ein Architekt?? Woher kommt die dafür notwendige Ausführungs- und Detailpanung? Vom GÜ wohl kaum.
    Was Sie da versuchen/überlegen, ist schlicht Unsinn.
    Entweder liefere ich mich dem GÜ-Preis mit all seinen Vor- und Nachteilen aus oder ich mache Einzelvergabe, dann aber bitte richtig.
    Denn alle Chimären führen entweder zu höheren Gesamtkosten auf Grund imenser Nebenkosten oder ins Chaos.

    MfG
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  8. #7
    Themenstarter

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    Erst mal herzlichen Dank für Eure Antworten.

    Uns ist natürlich bewusst, dass eine teilweise Einzelvergabe von Gewerken mit Mehrarbeit für uns verbunden ist. Da wir aber schon so manche größere Hausrenovierungsaktion mit Beteiligung mehrerer Handwerksbetriebe erfolgreich gemeistert haben und ich zudem die Ausschreibungen und Koordination betreffend einiges von meinem verstorbenen Vater, der Innenarchitekt war, gelernt habe, würden wir uns das prinzipiell schon zutrauen. Es geht ja auch nur um die Gewerke, für die dies prinzipiell Sinn macht, also insbesondere die Bodenbeläge, Malerarbeiten, Pflasterung der Außenanlagen und Erstanlage des Gartens etc.

    Wir schauen jetzt erst mal, wo wir nach den abschließenden Preisverhandlungen landen werden.

    Viele Grüße und einen schönen Tag
    Christina
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  9. #8
    Avatar von dquadrat
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    also ganz ehrlich, man braucht nun wirklich nicht für jeden sch... eine ausschreibung. gerade in ausbaugewerken wie maler- und fußbodenarbeiten kommt man erfahrungsgemäß schneller zu potte wenn der betroffene handwerker vor ort erscheint und mit dem kunden besprechen kann was dieser will und ob dieses umsetzbar ist.
    in schöner regelmäßigkeit kommt es bei mir z.B. auch vor, daß von architekten oder bauingenieuren erstellte lv's unzureichend sind und vor ort erstmal bessere und effizientere lösungen gefunden werden müssen. (ohne hier bestimmten personen ihre fähigkeiten abstreiten zu wollen, aber die eierlegende wollmilchsau gibts nunmal nicht )
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  10. #9

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    Tolle Idee.
    Wir erleben regelmäßig, was bei solchem Vorgehen passiert. Der, der am meisten vergisst, bekommt den Auftrag. Und hinterher viel Geld für Nachträge oder der Kunde Pfusch!

    MfG
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  11. #10
    Avatar von dquadrat
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    nicht gleich so bissig

    ich erlebs oft, daß lv's bis zu gewissen teilen, manchmal mehr, manchmal weniger, nicht zu gebrauchen sind. und auch das kann falsche preisvorstellungen wecken und hinterher böse überraschen. und das auch in die andere richtung, wenn bspw. arbeiten ausgeschrieben werden die so gar nicht notwendig sind und hinterher preise rauskommen wo sich der bauherr sagt, für solche preise kann er es auch selber machen.

    da hat niemand was davon. weder der bauherr, noch der handwerker, noch der architekt.

    um mal ein harmloses bsp. zu bringen, was mir erst die letzten tage passiert ist:
    im lv wird ein farbiger anstrich nach RAL-karte nach vorgabe des bauherren ausgeschrieben. da die RAL-karte im überwiegenden teil nur intensive farbtöne hat, habe ich den preis natürlich entsprechend hoch angesetzt. rausgekommen ist schlußletztendlich deckenanstrich weiß und wandanstrich eine art altweiß. naja, gut für mich
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  12. #11
    Avatar von VolkerKugel (†)
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    In irgendeinem fernen Land - hab´ ich mal gehört - soll es Architekten geben, die sogar Malerarbeiten richtig ausschreiben können .
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  13. #12
    wasweissich
    Gast
    und es soll dort auch malermeister geben , die während des schreibens/redens das gehirn eingeschaltet lassen..............
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  14. #13
    Avatar von dquadrat
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    ja, und du bist der größte

    zumal du dich mit dieser aussage als handwerker selbst ins abseits stellst. a) weil du ohne lv scheinbar bewusst unkorrekte angaben machst und b) weil du scheinbar nicht in der lage bist ohne lv korrekt zu arbeiten.
    naja, es soll auch gärtner geben die ihr handwerk verstehen...

    außerdem, nach der hier vorherrschenden meinung müßte sich jeder privatkunde der zuhause mal renovieren will einen architekten nehmen damit er nicht übers ohr gehaun wird und ihm nicht die tapete von der wand fällt. und natürlich auch, damit er überhaupt die tapete und den farbton seiner wahl treffsicher ermitteln kann.

    In irgendeinem fernen Land - hab´ ich mal gehört - soll es Architekten geben, die sogar Malerarbeiten richtig ausschreiben können .
    mitnichten. hatte ich oben nicht auch erwähnt, daß ich niemanden seine fähigkeiten absprechen will?
    (warum fühlen sich hier einige immer so schnell angepisst?)
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
    wasweissich
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    was bitteschön ist am eingeschaltetem gehirn verwerflich?

    wie schliesst du aus einer allgemeinen floskel (wenn du dir den schuh anziehst , wird er dir passen) dass ich nicht in der lage bin ein lv zu lesen ?

    woher willst du wissen , was ich kann und was nicht?

    j.p.
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  17. #15
    Avatar von dquadrat
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    weil du mir, meinen ein, zwei, bescheidenen argumenten zufolge vorwirfst, ich würde beim reden/schreiben das gehirn nicht einschalten.

    btw, ich habe dir nicht vorgeworfen, kein lv lesen zu können, sondern daß du ohne lv scheinbar nicht arbeiten kannst oder daß du ohne lv vorsätzlich unvollständige angebote abgibst. das ist ein elementarer unterschied.

    wenn du wieder fragst, wie ich zu dieser annahme komme:

    Der, der am meisten vergisst, bekommt den Auftrag.
    oder der Kunde Pfusch!
    diese meinung scheinst du ja offenbar zu teilen.
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