Werbepartner

Seite 1 von 2 12 LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 15 von 18

Regenwassertank oder Brunnen?

Diskutiere Regenwassertank oder Brunnen? im Forum Tiefbau auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

    Registriert seit
    04.2007
    Ort
    Riesa
    Beruf
    Sachbearbeiter
    Beiträge
    3

    Regenwassertank oder Brunnen?

    N'Abend,

    in diesen Tagen, an dem es bei uns in der Region in die vierte Woche geht, in der es nicht geregnet hat, stellt sich die Frage, was zur Gartenbewässerung sinnvoller ist - Regenwassertank oder Brunnen bohren.

    Problem beim Brunnen, lt. Auskunft vom Nachbarn kommt erst in 16-18m Wasser.
    Problem beim Regenwassertank - was, wenns lange nicht regnet. Hätte so 3-5m³ gedacht - das muss auch erstmal voll werden.

    Hat jemand paar Tipps, was sinnvoller ist, paar Anregungen, welche es noch zu überlegen gilt. Es hilft ja schon, wenn man div. Meinungen und Erfahrungen liest und hört.

    Dank schon im Voraus.

    Gruß kniffo
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  2. Regenwassertank oder Brunnen?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  3. #2
    wasweissich
    Gast
    3-5m³ sind bei einigermassen dachfläche recht schnell voll , vir allem im herbst , wenn man sowieso nicht giesst..........

    die kosten für eine zisterne stehen in der regel in keinem günstigen verhälnis zum "ertrag".
    (eher nein)

    wenn eine regenwasserversickerung sowieso vorgeschrieben ist , muss man neu rechnen....

    j.p.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  4. #3

    Registriert seit
    09.2006
    Ort
    Taucha
    Beruf
    Elektrotechniker
    Beiträge
    130
    Hallo,
    kommt sicherlich auch auf die Gartengröße an.
    Ein 20m-Brunnen mit Zubehör ist ja auch nicht gerade billig.
    Das mit der leeren Zisterne kenne ich aus dem Bekanntenkreis
    Vielleicht hilft ja auch ein Gartenwasserzähler, wenn möglich. Bei uns kostet Frischwasser (ohne Abwassergebühr) ca. 2,50 Euro pro Kubikmeter.
    Ich habe damals ausgerechnet, daß sich unser Brunnen nach 8 - 10 Jahren "rechnet", je nach Wetter, wenn nix kaputtgeht. Allerdings hat sich unser Bewässerungsverhalten etwas geändert, also kürzere Armortisationszeit
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  5. #4
    Avatar von Contoso
    Registriert seit
    09.2007
    Ort
    Chemnitz
    Beruf
    Elektriker
    Beiträge
    82
    Ich hatte beim Bau ein 4m³ Zisterne mit einbauen lassen, eigentlich hatte ich 6m³ geplant aber auf Grund des felsigen Untergrundes ist sie etwas kleiner geraten. Bisher war sie noch nicht leer, allerdings ist der Garten auch noch nicht komplett. Mich hat das ganze ca. 1500€ gekostet, dazu kam noch eine Menge Eigenleistung. Man muß halt schauen was ein Brunnen kostet und da hab ich auch schon seltsame Sachen gehöhrt, von wegen Wasseruhr durch die Stadt angebaut und Gebühren verlangt! Das passiert Dir bei einer Zisterne nicht.
    Es gibt noch eine Minimalvariante oder Ergänzung wenn Du genügens Platz hast, bzw. eine Ecke wo Du die Teile verstecken kannst, das sind 1m³ IBC-Container. Die bekommst Du für ca. 40€ bei Ebay, sind nicht schön aber eigentlich unkaputtbar. Die müssen natürlich im Winter geleert werden.

    Contoso
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  6. #5

    Registriert seit
    12.2006
    Ort
    CB
    Beruf
    Produktmanager
    Beiträge
    250
    Ich würde die Jahresniederschlagsmenge von meinem Ort raussuchen mal die Dachfläche dann weißt du was und zu welcher Zeit vom Dach kommt. In der Lausitz ist sowas sinnlos. Dort gibt es äußerst selten Regen im Sommer. Was bringt dir ein voller Regentank im Winter?
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  7. #6

    Registriert seit
    11.2007
    Ort
    Augsburg
    Beruf
    student
    Beiträge
    361
    Ein Brunnen ist bestimmt die sicherste Variante um immer an Wasser zu kommen.
    Bestimmt aber auch nicht die günstigste. Lass die am besten mal von einem Brunnebauer die Preise nennen. Die sind regional sehr unterschiedlich.
    In Augsburg kostet der gebohrte Brunnen ca 100 Euro pro m +Pumpe+Baustelleneinrichtung+x.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  8. #7

    Registriert seit
    03.2004
    Ort
    Franken
    Beruf
    Kabelaffe
    Benutzertitelzusatz
    Werbung hier erfolgt gegen meinen Willen!
    Beiträge
    23,213

    Frage

    Zitat Zitat von kniffo Beitrag anzeigen
    ... stellt sich die Frage, was zur Gartenbewässerung sinnvoller ist - Regenwassertank oder Brunnen bohren.
    Gibts bei Euch kein öffentliches Wasserversorgungsnetz?
    Falls ja:
    Was kostet der Kubikmeter Frischwasser?
    Ist Befreiung von der Abwassergebühr möglich (mittels Gartenwasserzähler)?
    Welche Menge verbraucht Ihr jährlich zum Bewässern des Gartens?
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  9. #8
    Woersty
    Gast
    Bei mir ist eine Regenwasserversickerung vorgeschrieben.
    Also wollte ich eine Zisterne einbuddeln und das Wasser
    dort einleiten um es für den Garten zu verwenden. Jetzt
    habe ich überlegt, was man macht, wenn das Wasser alle
    ist. Was spricht denn dagegen, eine Zisterne zu verwenden
    und wenn der Füllstand zu weit absinkt, aus einem Brunnen
    nachzuspeisen? Das könnte dann z.B. nachts erfolgen.
    Hat das schon mal jemand gemacht?

    Ich denke eine Mulde bis 30 cm Tiefe schafft es nicht,
    das anfallende Wasser aus 120 m² Dachfläche aufzufangen
    und eigentlich ist es auch zu Schade um das Wasser.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  10. #9

    Registriert seit
    09.2006
    Ort
    Taucha
    Beruf
    Elektrotechniker
    Beiträge
    130
    Zitat Zitat von Woersty Beitrag anzeigen
    Was spricht denn dagegen, eine Zisterne zu verwenden
    und wenn der Füllstand zu weit absinkt, aus einem Brunnen
    nachzuspeisen? Das könnte dann z.B. nachts erfolgen.
    Hat das schon mal jemand gemacht?
    Hallo,

    ein Bekannter macht das so, weil sein "Brunnen" nur in Intervallen Wasser gibt (es muß immer erst wieder nachlaufen).
    Man pumpt das Wasser dann 2mal, aber Strom ist ja noch "günstig".
    Und man sollte die Zisterne nur auf ein Midestmaß füllen, falls es doch wieder regnet.
    Wenn man natürlich einen "richtigen" Brunnen hat, kann man auch gleich direkt bewässern.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  11. #10
    Woersty
    Gast
    Zitat Zitat von Gernot Beitrag anzeigen
    Wenn man natürlich einen "richtigen" Brunnen hat, kann man auch gleich direkt bewässern.
    Ja schon, aber das Problem mit dem Abwasser vom Dach und den
    versiegelten Flächen bleibt...
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  12. #11
    wasweissich
    Gast
    dann machst du die zisterne grösser.........
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  13. #12
    Woersty
    Gast
    Zitat Zitat von wasweissich Beitrag anzeigen
    dann machst du die zisterne grösser.........
    Wenn ich keine nehmen soll, mach ich sie größer? Hä?
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  14. #13

    Registriert seit
    11.2005
    Ort
    Im neuen forum
    Beruf
    Dipl. Pädagoge
    Benutzertitelzusatz
    Die Werbung in diesem Forum ist großer Mist
    Beiträge
    933

    Wider das Schönrechnen

    Zitat Zitat von Woersty Beitrag anzeigen
    das anfallende Wasser aus 120 m² Dachfläche
    Denkt bei der Berechnung der zu erwartenden Menge von aufgefangenem Niederschlag daran, dass die horizontale Grundfläche des Daches herangezogen werden muss. Wenn das Haus zum Beispiel über eine Grundfläche von 70m2 verfügt, wird auch das der ungefähre Wert zur Berechnung sein, mit dem man die statistischen Werte (durchschnittliche Niederschlagsmenge pro m2) multiplizieren kann (außer Ihr habt auch so ein Haus mit x Meter Dachüberstand pro Seite).

    Nicht dass Ihr hinterher enttäuscht seid, dass der erhoffte/erwartete Ertrag sich niemals einstellt und das Ganze dem bösen Klimawandel in die Schuhe zu schieben versucht

    Grüße,
    Tom
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  16. #14
    Woersty
    Gast
    Zitat Zitat von Tom Köhl Beitrag anzeigen
    Denkt bei der Berechnung der zu erwartenden Menge von aufgefangenem Niederschlag daran, dass die horizontale Grundfläche des Daches herangezogen werden muss. Wenn das Haus zum Beispiel über eine Grundfläche von 70m2 verfügt, wird auch das der ungefähre Wert zur Berechnung sein, mit dem man die statistischen Werte (durchschnittliche Niederschlagsmenge pro m2) multiplizieren kann (außer Ihr habt auch so ein Haus mit x Meter Dachüberstand pro Seite).

    Nicht dass Ihr hinterher enttäuscht seid, dass der erhoffte/erwartete Ertrag sich niemals einstellt und das Ganze dem bösen Klimawandel in die Schuhe zu schieben versucht

    Grüße,
    Tom
    Ich hatte 9,5 m x 9,5 m Haus = 90,25 m² + Garage 3,75 x 7,5 m = 28,125 m² gerechnet. Macht 118,375 m². Ohne Wasser von Wegen und Einfahren.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  17. #15

    Registriert seit
    09.2006
    Ort
    Taucha
    Beruf
    Elektrotechniker
    Beiträge
    130
    Zitat Zitat von Woersty Beitrag anzeigen
    Wenn ich keine nehmen soll...
    Das habe ich nicht gesagt (geschrieben)! Es ging mir nur darum, daß man sich das Nachspeisen zur Gartenbewässerung sparen kann, wenn der Brunnen entsprechende Leistung bringt.
    Übrigens: ein Kollege von mir schwört auf Bewässerung mit Regenwasser. Vertragen die Pflanzen angeblich besser - natürlich oberirdisch gespeichert, damit es schön angenehme Temperatur hat.

    Außerdem kaufe ich noch ein n für Mindestmaß.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen