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  1. #1

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    Alten Kuhstall sanieren

    Hallo! Ich möchte einen alten Kuhstall sanieren (ca. 80 Jahre alte mit 60cm Natursteinmauern), um darin eine Pellets Heizung und einen Pelletslagerraum unterzubringen. Das Problem ist die hohe Luftfeuchtigkeit zw.80-90% und die Mauern sind tlw. im unteren Bereich nass. Vor allem dort, wo der Urin unter der Mauer durchgeflossen ist, ist sie total versalzen und nass. An der übrigen Stellen schon feucht, aber nicht so nass.
    Hatte schon einige Baumeister da und ebensoviele Meinungen. Mir erscheint es am Besten, den Betonboden komplett rauszureißen, auszukoffern und eine rolierung und Isolation einzubringen,um die Mauern trocken zu bekommen, was meint ihr? Bin gür jeden Ratschlag dankbar, wil ich nicht weiß, was ich nun glauben soll.
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  2. Alten Kuhstall sanieren

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
    Bauexpertenforum
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    Allein mit dem Herausreisen der Bodenplatte werden die feuchten Wände nicht trocken. Die Wände haben wahrscheinlich keine
    Horizontalabdichtung und keine Außenabdichtung. Dann dringt die Feuchtigkeit von unten und von der Seite in die Wände ein und steigt weiterhin kapillar in den Wänden auf.

    Ich würde einen Anwendungstechniker von Remmers und/oder Deitermann zum Stall beordern. Die können besser vor Ort entscheiden, wie zu sanieren ist und ob es denn auch lohnt.
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  4. #3
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    mal nach "wta" und "sanierputz" goggeln ... (nicht mein fachgebiet)
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  5. #4
    Lebski
    Gast
    2 Möglichkeiten:
    a) Wand trockenlegen.
    b) Neue Wand vor die Alte stellen.
    c) Neubau

    a) Am gebrächlichsten ist die Injektion mit Harzen o. Ä., um die kappilaren Poren zu schliessen. (Hohlräume "saugen" Wasser, ähnlich wie ein Blumenstengel). Manchmal langt eine Drainalage, die Wasser im Boden abführt. Oftmals sind beide Verfahren notwendig. Sanierputz kann nur begrenzt helfen, bei unten nasss, fast unmöglich.
    b) Innen Abdichten, eventuell neue Wände/Verkleidung innen. Kann preislich günstiger sein, Abhänig von den Örtlichkeiten und dem Anspruch.

    Bei Problemen mit dem Boden: Abdichten, Zementestrich drauf.
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  6. #5
    Themenstarter

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    Danke!

    Danke Lebski, du hast mir sehr geholfen.

    Wir werden also den Boden auskoffern und eine Rollierung einbringen, eventuell auch eine Drainage ,je nachedem, was da zum Vorschein kommt. Im Bereich des Pelletslagerreaumes, der ja wirklich absolut trocken sein muss, werden wir neue Mauern davor stellen, entweder hinterlüftet (mit Hohlraum zw. alter und neuer Wand) oder gleich direkt mit einer Flämmung dazwischen.

    Muss ich noch auf irgendwas achten?
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