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Wärmeproblem bei Einbauleuchten in Gipskartondecke?

Diskutiere Wärmeproblem bei Einbauleuchten in Gipskartondecke? im Forum Trockenbau auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    Wärmeproblem bei Einbauleuchten in Gipskartondecke?

    Hallo,

    wir wollen bei unserem Umbau Einbauleuchten in eine Gipskartondecke einbauen lassen. Dazu hat der Elektriker die ThermoX Gehäuse von Kaiser angeboten. Damit der Deckenaufbau nicht so hoch wird, möchte ich die Folie unter der Dämmung etwas lockerer anbringen lassen, damit man die Dosen etwas in die Dämmung hineindrücken kann (~2-3cm). Der Trockenbauer ziert sich nun etwas und meint, dass die Wärmeentwicklung der Leuchten ein Problem sei. Er hat vorgeschlagen über jede Leuchte noch ein Stück Gipskartonplatte als extra Schutz für die Folie zwischenzuschieben. Dadurch könnte ich jedoch den Einbautopf nicht mehr in die Dämmung drücken und der Deckenaufbau würde sich ziemlich vergrößern.
    Ich denke dass die Einbautöpfe genügen sollten, schließlich sind sie für den Zweck gebaut. Gibt es vielleicht noch Unterschiede bei den Folien (z.B. besonders Wärmeunempfindliche) ?
    Ich wäre sehr an euren Meinungen interessiert.

    Viele Grüße,
    Michael
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  2. Wärmeproblem bei Einbauleuchten in Gipskartondecke?

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  3. #2
    Gast943916
    Gast
    hallo,
    so unrecht hat dein Trockenbauer nicht, da die Folie u.U. durch die Wärmeentwicklung schmelzen könnte. Wir verwenden in dem Falle anstatt GK über der Lampe eine Isoliertapete, d.h. Styropor ca. 3 mm und Alukaschierung auf einer Seite, ist in jedem Baumarkt erhältlich und dein Problem ist gelöst.
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  4. #3
    Themenstarter

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    Ok, ich verstehe. Die Styroportapete kommt dann aber über den Einbautopf, richtig? Oder läßt man den Topf dann komplett weg?
    Der Trockenbauer meinte auch noch, dass das verspachteln dieser Töpfe oft nicht 100% funktioniert und sich dann Risse bilden. Kannst du das bestätigen?

    Viele Grüße,
    Michael
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  5. #4
    Gast943916
    Gast
    den Topf solltest du trotzdem einbauen, die Alufolie ist nur zum Schutz der Dampfsperre gedacht. Wenn er die GK Platte um den Topf richtig anfast und den Staub mit Wasser entfernt oder besser vorprimert kann eigentlich kein Riss entstehen, hab es zumindest immer so gemacht und keine Reklamationen erhalten.
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  6. #5
    Themenstarter

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    Vielen Dank für deine Vorschläge. Ich werde das im nächsten Gespräch mit meinem Trockenbauer mal ansprechen.

    Viele Grüße,
    Michael
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  7. #6
    Avatar von Peeder
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    Hallo

    Die Pötte sind ausreichend, dein Trockenbauer hat braucht sich nicht sorgen.

    Die Idee mit der Styroportapete ist genau so ein humbuk .
    Eine GK Platte rückseitig bringt wenigstens was, ist aber unnötig bei Verwendung der Pötte.

    Besteht ein Rückseitiger Aufbau, so gibt es keine Spachtelprobleme. Frontseitiger einbau gestaltet sich schon etwas schwieriger, da gibt es die Gehäuse mit GF Platte, schon ein netten Schei... zum Spachtel, flächig mit Spachtelvlies überziehen.
    Aussen und innen um das Gehäuse anschäfften ist mist, da das Gehäuse sitzpress eingebaut wird, ähnl. wie bei den Dosen einer Trockenbauwand.

    Also verbleibt auch beim anschäfften immer bündig der Rand der Dose.


    Peeder
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  9. #7
    Themenstarter

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    Hallo Peeder,

    das mit dem Rückwärtigen Einbau hatte ich auch schon mal angesprochen. Da hieß es das geht nicht, da die Dämmung und Folie zuerst rein muß und die Decke geschlossen wird. Dannach werden dann die Löcher für die Leuchten gebohrt und die Töpfe von untern eingebracht.
    Ich muss noch mal nachfragen warum das nicht geht. Ich könnte doch auch bevor die Platte angeschraubt wird das Loch bohren und die Dose von hinten anschrauben, oder?

    Gruss,
    Michael
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  10. #8
    Avatar von Peeder
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    oder?
    genau, das bischen Mehraufwand für´s einmessen entschädigt beim verspachteln

    Das Kabel aber nicht vergessen

    Peeder
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