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  1. #1

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    Warmwasserspeicher Wärmeverlust

    Hallo,

    ich betreibe seit ca. 1 1/2 Jahren eine kontinueirliche Energiemessung (Strom/Gas). Die Verbrauchs-Messwerte werden dazu in einer Datenbank gespeichert und können über ein spezielles Programm angezeigt/ausgewertet werden.
    Über dieses Tool ist mir aufgefallen, dass die Gastherme jeden Morgen (der Einschaltzeitpunkt liegt noch vor dem Aufstehen) ca. 1/4m3 (250l) Gas verbraucht um das Warmwasser wieder auf den eingestellten Wert (60 C) zu bringen obwohl Nachts definitiv keine entspr. Entnahme stattgefunden hat. Ist ein solcher (Wärme-)Verlust "normal"?

    Vielen Dank schon mal und beste Grüße!
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  2. Warmwasserspeicher Wärmeverlust

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  3. #2

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    Was ist schon "normal"

    Was für eine Gastherme (Leistung), was für ein Speicher?
    Schon einmal die Speichertemperatur beobachtet?
    Was macht die WW Zirkulation?

    Der Gasverbrauch lässt auf gut 2,5kWh schließen die zugefeuert werden. Dabei hat natürlich auch die Therme Verluste (Wirkungsgrad), so daß evtl. nur 2kWh effektiv im Speicher landen. Je nach Größe des Speichers kann dies sehr gut möglich sein.

    Gruß
    Ralf
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  4. #3

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    Kann man wahrscheinlich so schlecht sagen, weil ja noch mehr Parameter zu berücksichtigen sind. Größe des Speicher? Wird kontinuerlich (Unterschreitung Grenztemperatur) aufgeheizt, oder nur zu bestimmten Zeiten (bei mir zB nur morgens und abends).
    Kann man die Temperatur des Speichers auslesen? Dann evtl. mal kurz vorm Schlafengehen die Temp und den Gaszählerstand aufschreiben und dasselbe dann morgens nach dem Aufstehen noch mal. Oder halt (falls möglich) abends "manuell" auf 60° aufheizen und dann morgens nochmal das gleiche. Dann kann man ja recht genau sehen, wieviel Energie tatsächlich "verloren" geht.
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  5. #4
    Avatar von herrmann
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    Hast Du eine permanente Warmwasserzirkulation?
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  6. #5
    Bauexpertenforum
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    Habt euch mal nicht so

    Ein 200 l Speicher hat einen Bereitschaftswärmeaufwand von ca. 2,1 kWh/24h bei 65 Grad Speichertemperatur. Das geht im Speicher definitiv flöten, ohne die meistens nicht isolierten Anschlußverschraubungen und nachfolgenden Armaturen.

    Dazu kommt den Heizkessel auf Temperatur bringen und die Rohrleitungen der Ladungsverrohrungen ... da sind die 2 komma irgendwas kW ganz schnell ganz locker verplompt.

    Kommt drauf an in welchem Zeitraum der Verlust aufgetreten ist und wie das Umfeld um den Speicher aussieht ... Die fertigen Speicherladeverrohrungen sind kein Ausbund an Energiesparmaßnahmen.

    Gruß
    Achim Kaiser
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  7. #6

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    Zitat Zitat von Achim Kaiser Beitrag anzeigen
    Habt euch mal nicht so
    ............
    da sind die 2 komma irgendwas kW ganz schnell ganz locker verplompt......
    Sagte ich doch.

    Aber der Fragesteller hat das Rätsel um seine Anlage noch nicht gelüftet.

    Gruß
    Ralf
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  8. #7
    Themenstarter

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    Phoa seid Ihr schnell .. hab' ich doch erst heute Morgen ge-posted

    Also, die Therme ist eine DPSM 3-15 von DeDietrich - der WW-Speicher von der gleichen Firma - 300l Solarspeicher - keine Kollektoren angeschlossen (Verrohrung bis unters Dach fertig - aber eben ohne Kollektoren). Das WW-Programm hat Pause in der Zeit von 21:00 bis 5:30Uhr. In der Zeit "höre" ich auch keinerlei "Pumpwerk" - alles leise in und um die Therme.

    Aus einigen Antworten denke ich entnehmen zu können, dass der Wärmeverlust fast in die Kategorie "normal" fällt - ist das so korrekt?

    Vielen Dank für Eure Antworten!!
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  9. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  10. #8

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    Wann wird (vor der Nachtpause) denn zuletzt tatsächlich nachgeheizt?
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  11. #9
    Themenstarter

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    Wann vor der Nachtpause tatsächlich nachgeheizt wird, hängt sicherlich von der entspr. Entnahme und der daraus resultierenden WW-Temperatur im Speicher ab . In der Regel wird aber Abends (nach 21:00 Uhr) kein warmes Wasser mehr entnommen.
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