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traversen / querstäbe am edelstahlgeländer

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  1. #1

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    traversen / querstäbe am edelstahlgeländer

    hallo zusammen !
    ist es möglich, die traversen bzw. querstäbe, welche durch einen halter (durchgang : 12 mm) an einem edelstahlgeländer befestigt werden sollen, aus rohren anzufertigen ? oder ist es zwingend nötig diese aus vollmaterial herzustellen ? wenn möglich, nennt bitte eure quellen !
    herzlichen dank im voraus.
    mfg
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  2. traversen / querstäbe am edelstahlgeländer

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  3. #2

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    die horiontallasten für ein geländer/brüstung im wohngebäude sind mit 0,5kn anzusetzen.
    dieses gilt meineswissens nur für den oberen absturzsichernden holm.
    desweiteren sollen die brüstungen nicht bekletterbar sein.
    (d.h. geschlossene füllung oder vertikale stäbe mit mx 12cm abstand)
    alles andere ist vom eigentümer (nur privatwohnungsbau) in eigener verantwortung herstellen zu lassen. ergo kannst du an deinem balkon machen was du willst, wenn du dir über die haftung gegenüber dritten im klaren bist.
    rohre würde ich nicht empfehlen (knickgefahr) ein vollstab ist eh günstiger.
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  4. #3
    Themenstarter

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    hallo, herzlichen dank für die antwort. ich werde mir das überlegen.
    nur nochmal zu sicherheit :
    wenn ich die rohre nehmen möchte, dann kann ich das machen und es gibt auch keine vorschrift, DIN oder sonstiges was dagegen sprechen würde - richtig ?
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  5. #4

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    ich habe schon erlebt, daß ein eifriger baubeamter bei der bauabnahme auf die einhaltung der lbo pochte. (siehe ausführung oben)
    nach langem hin und her hat der eigentümer doch gemacht was er wollte.
    die rohre sollten durchschlagsicher sein, sonst wird bei einem unfall keine versicherung dafür geradestehen.
    worst case - du hast besuch und ein kind rennt/klettert/stürzt durch dein geländer.
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  6. #5

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    .....
    § 36
    Treppen

    (1) Jedes nicht zu ebener Erde liegende Geschoss und der benutzbare Dachraum eines Gebäudes müssen über mindestens eine Treppe zugänglich sein (notwendige Treppe); weitere Treppen können gefordert werden, wenn die Rettung von Menschen im Brandfall nicht auf andere Weise möglich ist. Statt notwendiger Treppen können Rampen mit flacher Neigung gestattet werden.

    (2) Einschiebbare Treppen und Rolltreppen sind als notwendige Treppen unzulässig. Einschiebbare Treppen und Leitern sind bei Gebäuden geringer Höhe als Zugang zu einem Dachraum ohne Aufenthaltsräume zulässig; sie können als Zugang zu sonstigen Räumen, die keine Aufenthaltsräume sind, gestattet werden, wenn wegen des Brandschutzes Bedenken nicht bestehen.

    (3) Die tragenden Teile notwendiger Treppen sind in der Feuerwiderstandsklasse F 90 und aus nichtbrennbaren Baustoffen herzustellen. Bei Gebäuden geringer Höhe sind sie aus nichtbrennbaren Baustoffen herzustellen; dies gilt nicht für Wohngebäude geringer Höhe mit nicht mehr als zwei Wohnungen.

    (4) In Gebäuden mit mehr als zwei Geschossen über der Geländeoberfläche sind die notwendigen Treppen in einem Zuge zu allen anderen angeschlossenen Geschossen zu führen; sie müssen mit den Treppen zum Dachraum unmittelbar verbunden sein.

    (5) Die nutzbare Breite der Treppen und Treppenabsätze notwendiger Treppen muss mindestens 1 m betragen; in Wohngebäuden mit nicht mehr als zwei Wohnungen genügt eine Breite von 0,8 m.

    (6) Treppen müssen mindestens einen festen und griffsicheren Handlauf haben. Bei großer nutzbarer Breite der Treppen können Handläufe auf beiden Seiten und Zwischenhandläufe gefordert werden.

    (7) Die freien Seiten der Treppen, Treppenabsätze und Treppenöffnungen müssen durch Geländer gesichert werden. Fenster, die unmittelbar an Treppen liegen und deren Brüstungen unter der notwendigen Geländerhöhe liegen, sind zu sichern.

    (8) Auf Handläufe und Geländer kann, insbesondere bei Treppen bis zu fünf Stufen, verzichtet werden, wenn wegen der Verkehrssicherheit auch unter Berücksichtigung der Belange Behinderter oder alter Menschen Bedenken nicht bestehen.

    (9) Treppengeländer müssen mindestens 0,90 m, bei Treppen mit mehr als 12 m Absturzhöhe mindestens 1,10 m hoch sein.

    (10) Eine Treppe darf nicht unmittelbar hinter einer Tür beginnen, die in Richtung der Treppe aufschlägt; zwischen Treppe und Tür ist ein Treppenabsatz anzuordnen, der mindestens so tief sein soll, wie die Tür breit ist.

    (11) Die Absätze 3 bis 7 gelten nicht für Treppen innerhalb von Wohnungen.
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